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A Farm In Australia

Dieses Thema im Forum "Thread-Rollenspiele" wurde erstellt von Patiwa, 9 Juli 2008.

  1. Patiwa

    Patiwa New Member

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    >>Jeder hat irgendwann einmal den Wunsch sein altes Leben hinter sich zu lassen und einfach neu zu beginnen. Einige Leute schaffen das, andere nicht. Natürlich gibt es auch Menschen die mit ihrem Leben zufrieden sind so wie es ist.
    Hier geht es um verschiedene Menschen die alle eins gemein haben, sie verbindet die Abgeschiedenheit des australischen Outbacks.
    Tobias der aus seinem alten Leben geflüchtet ist und nun versucht neu zu beginnen auf der Farm seines Großvaters. Fiona und Julie die ihren Traum von einer eigenen, florierenden Ranch erfüllt haben. Jerry ein junger Arzt der seine eigene, ruhige Praxis führt und hilft wo er kann. Theresa die versucht endlich ihre Probleme im Umgang mit anderen Menschen aus dem Weg zu schaffen. Brian der die Vergangenheit erfolgreich zurück lassen konnte und nun ein besseres, wenn auch bescheidenes Leben führt.<<
     
  2. Patiwa

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    Die Charaktere

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    Tobias wuchs auf einer abgelegenen Farm im Outback von Australien auf. Sein Großvater, welcher diese Farm erbaut und geführt hatte, verstarb und so ging die Führung auf Tobias Vater über, worüber seine Mutter jedoch nicht glücklich war.
    Die Beiden hatten früh geheiratet und eher unerwartet ein Kind bekommen. Das Leben auf der Farm sollte für die kleine Familie eigentlich nur ein Zwischenstop auf dem weg zum großen Erfolg in Melbourne sein. Als jedoch alles anders kam als erwartet trennten sie sich schließlich und Tobias zog, gezwungener Maßen, mit seiner Mutter nach Melbourne während sein Vater versuchte die Farm zum florieren zu bringen.
    Seine Jugend verlief wohl wie die jedes anderen Menschen der in einer Großstadt lebte. Er hatte viele Freunde in seiner Nachbarschaft, wurde immer als nettes, freundliches Kind von den Nachbarn gesehen. Seine schulische Laufbahn war ebenfalls nicht sonderlich aufregend. Grundschule, Junior High, High School, College alles wie bei jedem anderen auch. Schon seit der ersten Theateraufführung in seinem ersten High School Jahr interessierte er sich sehr für die Schauspielerei. Ihm schien dass das einzige zu sein für das er Talent hatte. Auf dem College verfolgte er seinen Weg und belegte einige Schauspielkurse sowie Theater- und Filmwissenschaften.
    Unterstützung von seiner Mutter oder anderen Verwandten bzw. Bekannten erhielt er jedoch nicht. Genau so wenig fiel ihm etwas in den Schoß. Alles was er erreichte erarbeitete er sich hart und mit einer Menge Ehrgeiz.
    Nachdem er beinahe jede Schauspielagentur und jedes Theater in Melbourne abgeklappert hatte, ihn jedoch niemand für eine Rolle engagierte geschweige denn in seine Agentur aufnahm, sattelte er nach Sidney um. Das war wohl das Beste was er tun konnte, hier fand er direkt einen Platz in einer der größten Agenturen der Stadt und bereits nach zwei Wochen wurde er für seine erste Rolle in einem Stück engagiert. Die Kritiken waren gut und Tobias ein aufstrebender Stern am Schauspielhimmel wenn es nach den Zeitungen ging. Die Rolle in einem erfolgreichen Fernsehfilm verschaffte ihm den Durchbruch. Kinofilme folgten und nach einiger Zeit war er in Australien einer der bekanntesten Jungschauspieler über die Klatschblätter und Tv-Shows berichteten.
    Dann kam der Fall.
    Eine zu frühe Verlobung mit der falschen Frau. Er traf die falschen Leute. Drogen, Alkohol, Sex, Partys... Es wurde für ihn Zeit einen Schlussstrich zu ziehen, ansonsten hätte er sich wohl selbst früher oder später umgebracht. Ohne ein Wort zu sagen verschwand er. Dass man als Star nicht einfach untertauchen kann ist verständlich, wenn man jedoch genug Geld hat (und das hat Tobias) ist einiges Möglich.
    Sein Vater, zu welchem er keinen Kontakt mehr hatte, hatte die Farm verkauft und war wohl nach Amerika gegangen. Die Bank konnte das Angebot von Tobias gar nicht ablehnen und so begann er ein neues Leben. Weit ab im Outback auf einer Farm, die er am besten niemals verlassen hätte.

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    Fiona lebt schon immer auf der Kissinger Ranch. Sie ritt seit sie denken konnte und das Viehtreiben war ihr schon immer mehr wert gewesen als ihre Schularbeiten zu erledigen.
    Als sie noch ein kleines Kind war zog ihre Familie, Vater Farmarbeiter und Mutter Privatlehrerin, auf die Kissinger Ranch. Ihr Vater arbeitete zuerst nur als ein gewöhnlicher Angestellter wurde schließlich, nach einer langen und harten Probezeit, zum Vorarbeiter und kümmerte sich um alles ausgenommen die Buchführung. Die überließ er Henry Kissinger welcher der eigentliche Führer des Unternehmens war. Dieser sah, das wusste Fionas Vater, in ihm den Sohn den er nie hatte.
    Ihre Mutter war mehr und mehr zur Hausfrau geworden. Mit der harten Arbeit des Viehtreibens oder des ausmisten des Stalls hatte sie nichts zu tun. Sie sah ihre Aufgaben darin pünktlich das Essen auf den Tisch zu bringen und die Angestellten mit Limonade zu versorgen wenn die Sonne ihnen mal wieder zu schaffen machte.
    Als Fiona 12 Jahre alt war wurde sie auf ein Internat geschickt. Gegen ihren eigenen Willen und gegen den Willen ihres Vaters. Ihre Mutter wollte nur das Beste für sie und dazu gehörte wohl eine exzellente schulische Ausbildung. Ihre Mutter war es auch die sie dazu zwang auf ein Mädcheninternat zu gehen auf dem sie lernen sollte sich wie eine Dame zu benehmen um später einen „angemessenen Mann zu finden“ wie sie immer sagte. In Fions Augen war dieser Mann ein gut aussehender Cowboy mit einer Ranch neben der Kissinger aussehen würde wie ein kleiner Bauernhof. Einer Ranch auf der sie, abgesehen von ihrem Cowboy, das sagen hatte und sich benehmen konnte wie sie wollte.
    Widerwillig verlies sie also Kissinger und lebte ab da in einem katholischen Mädcheninternat. Es war die reinste Hölle für sie! Jahre die sie verzweifeln liessen und ihr zeigten was sie wirklich wollte. Sie wollte die Freiheit des australischen Outbacks! Eine Ranch für sich allein und ein paar Angestellte die sie unter die Fittiche nehmen konnte. Einziger trost in dieser schweren Zeit waren die kurzen Sommerferien auf Kissinger und Julie Kensington. Julie war ihre beste und im Grunde auch einzige Freundin. Sie verstanden sich wie Schwestern, konnten den Gedanken des jeweils andern zu Ende führen und wussten wie sie miteinander umzugehen hatten. Schnell hatte Fiona ihre Freundin mit dem Plan von einer eigenen Viehzucht, auf einer weit abgelegen Ranch, angesteckt und so träumten sie von der Realisierung ihres Traumes.
    Ihre Eltern wechselten nach Texas über nachdem der alte Kissinger gestorben war und die Ranch, auf der sie aufgewachsen war, mit einer hohen Verschuldung hinterlassen hatte. Der Traum von Fiona schien zu zerplatzen. Doch ihre Freundin Julie war das Kind reicher Eltern, welche zwar nie im Leben diesen Plan ihrer Tochter durchgehen lassen hätten, jedoch früh für sie ein Treuhandvermögen eingerichtet hatten mit welchem sowohl die Farm gekauft als auch die Schulden bezahlt werden konnten.
    Fiona gefiel diese Lösung ganz und gar nicht, sie wollte nicht bei ihrer Freundin so in der Kreide stehen. Aber um ihren Traum umzusetzen hatte sie keine andere Wahl als dieses Angebot von Julie anzunehmen. Beide leiten also nun Kissinger. Fiona kümmert sich um das Vieh und die harte Arbeit und Julie schmeisst den Haushalt, macht Besorgungen und führt die Bücher.

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    Wie bereits erwähnt wurde Julie in eine reiche Familie geboren. In ein bereits vor geplantes Leben, welches sie jedoch eigentlich nicht führen wollte. Privatlehrer, Kindermädchen, Hausangestellte das und ihre versnobten Eltern waren die Einzigen Personen mit denen sie Kontakt hatte. Andere Kinder traf sie höchstens auf affektierten Partys und Dinnern die sie als Kind schon nicht ausstehen konnte!
    Mit 10 Jahren wechselte sie vom Privatunterricht auf ein, von zuhause weit entferntes, Mädcheninternat. Sie konnte ihren Vater davon überzeugen dass es wichtig für sie war mit anderen Kindern in ihrem Alter zusammen zu sein. Eine gemischte Schule kam jedoch nicht in Frage, so viel war klar.
    Die Jahre im Internat waren schrecklich, aber nicht annähernd so schrecklich wie das Leben das auf die wartete wenn sie mit ihrer schulischen Ausbildung fertig war. Ein bereits von ihrer Mutter ausgewählter Ehemann mit einer Fabrik in England, vielleicht war er auch ein Börsenmakler in New York oder Sohn des Leiters einer Airline. Auf jeden Fall ein Mann mit Prestige, oder anders gesagt viel Geld. Gefühle waren egal. Man suchte sich seinen Ehepartner nicht nach Gefühlen aus, dass war das Motto ihrer Mutter, welche selbst all das durchmachen musste was Julie noch bevor stand.
    Mit den meisten Mädchen im Internat hielt sie sich gut auch wenn sie viele nicht ausstehen konnte! Die meisten waren schon so versnobt wie die ganze Gesellschaft der oberen 10.000 und wurden bestimmt noch schrecklicher je älter sie wurden. Lichtblick in dieser Zeit war Fiona ein Mädchen von Land und so kernig, ehrlich und eigensinnig wie Julie selbst wohl gerne wäre.
    Der Plan einer eigenen Ranch, von dem Fiona immer sprach, hatte einen großen Reiz für Julie.
    Als Beide die Schule beendet hatten wussten sie dass der Plan wohl doch nicht zu realisieren war. Fiona würde in ihr altes Leben zurück kehren und glücklich werden. Julie würde auch in ihr altes Leben zurück kehren und sich dem Willen ihrer Eltern beugen, einen Mann heiraten, Kinder bekommen und als deprimierte alte Frau in einem großen Stadt- oder Landhaus sterben.
    Dann erfuhr sie jedoch dass sie, nun wo sie erwachsen war, auf ihr angelegtes Geld zurück greifen konnte. Wie viel es genau war wusste sie nicht, jedoch wusste sie dass ihr Vater wenn es um Geld für seine Tochter ging nicht gerade sparsam war. Sie fasste den Entschluss den Plan den Fiona und sie immer hinterher geträumt hatten nun zu erfüllen. Sie kaufte die Kissinger Ranch, bezahlte die Schulden und hatte trotzdem noch ein kleines Vermögen. Dass sie mit dieser Aktion bei ihren Eltern und den restlichen oberen 10.000 in Ungnade gefallen war, wusste sie und es war ihr recht. Sie hatte nie zu dieser Gesellschaft gehören wollen und das musste sie nun auch nicht mehr.
    Ein bescheidenes und glückliches Leben, wie sie es nun auf der Ranch führt, ist das was sie wollte und nun hat.

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    Jerry ist der Sohn zweier Missionare Als er zur Welt kam befanden sie sich gerade in Afrika, wo er auch die ersten Jahre seines Lebens verbrachte. Dort aufgewachsen spürte er schon früh dass er von seinen Eltern wohl das Helfer-Gen vererbt bekam. Er kümmerte sich um alles und jeden der Hilfe brauchte. Ein kleiner Junge mit dem er zu Schule ging und eine Infektion hatte, ein kleines Wildschwein dass sich das Bein gebrochen hatte.
    Seine Familie reiste kreuz und quer durch Afrika zu verschiedenen eingeborenen Stämmen, aber auch zu Gebieten wo bereits die Zivilisation Einzug gehalten hatte. Er führte eine schöne und erfüllte Kindheit und wusste bereits früh was er später einmal werden sollte, ein Arzt. In der Gruppe in der er mit seinen Eltern durchs Land zog waren immer wieder Ärzte der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ dabei. Bei jeder kleineren Operation war Jerry dabei, selbst wen man versucht hätte ihn fernzuhalten wäre das ohnehin nichts geworden. Alle wichtigen Information schnappte er auf und fragte nach jedem kleinen Detail um auch genau zu wissen was wie vor sich gehen musste wenn beispielsweise ein gebrochenes Bein behandelt wurde.
    Seine Mutter war sehr froh darüber dass ihr Sohn so sicher in darin war was er werden wollte. Zumal sein Berufswunsch ein guter Ansporn für seine schulische Laufbahn sein würde. Die ersten Jahre konnte seine Mutter ihm selbst den Stoff noch vermitteln doch spätestens in der High School hätte er so oder so auf eine richtige Schule gehen müssen. Also wurde Jerry zu seinen Großeltern geschickt, um dort wie ein normaler Teenager auf eine normale High School gehen zu können um schließlich Medizin zu studieren. Das alles kam auch so.
    Die Jahre an der Uni vergingen merkwürdig schnell und waren leicht für Jerry, da er schon die eine andere praktische Erfahrung hatte machen können. Seine Eltern und Professoren wollten ihn dazu bringen seinen Facharzt in Chirurgie zu machen, was er jedoch ablehnte. Er wollte keine Gehirne operieren oder ähnliches, er wollte einfach eine kleine Praxis nahe der Vorstadt von Sidney oder Melbourne.
    Dass alles lief jedoch ein wenig anders als geplant. Nachdem sein allgemeines Medizinstudium durchgestanden war und er ein gutes Zeugnis in Händen hielt, beschloss er den „Fliegenden Ärzten“ bei zu treten. Die „Royal Flying Doctor Service of Australia“ war bereit ihn nach einer weiteren Ausbildung, die ihn auf den späteren Dienst vorbereiten sollte, aufzunehmen.
    Einige Jahre arbeitete er also als Flying Doctor bis er beschloss sesshaft zu werden. Im australischen Outback lies er sich also in einer kleineren Stadt nieder und hatte schließlich doch eine eigene Praxis. Mit der Zeit hatte sich sogar eine Ärztin gefunden die mit ihm die Praxis führt, da Jerry öfters zu Hausbesuchen auf die abgelegen Farmen muss, die geregelten Öffnungszeiten jedoch eingehalten werden müssen.

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    Ihre Kindheit verbrachte sie im Busch, bei ihren Eltern die die Aborigines studieren und versuchten ihre Kultur besser zu verstehen. Beide waren keine wirklichen Professoren aber an allen Universitäten in Australien angesehene Persönlichkeiten.
    In Theresas Kindheit war jedoch nicht heile Welt und Fröhlichkeit angesagt. Ihre Eltern forderten viel von ihr. Sowohl im Bereich Schule als auch in so gut wie allen anderen Bereichen ihres Lebens. Ständig zogen sie im Busch umher, kamen nur selten für einige Tage in ein Dorf oder gar eine größere Stadt. Sie hatte keine gleichaltrigen mit denen sie spielen oder sich auf andere Weise austauschen konnte.
    Die lange Isolation machte ihr zu schaffen als sie schließlich auf die Universität ging. Zuvor war sie von Privatlehrern unterrichtet worden. Sie erlitt einen Kulturschock als sie begriff was alles in einer Stadt wie Sidney lauern konnte und auch was sie alles verpasst hatte. Leute in ihrem alter gingen auf Partys, tranken, lachten, feierten. Theresa jedoch tat sich schwer Kontakte zu knüpfen und mit anderen Menschen umzugehen.
    Sie studierte allgemeine Veterinärmedizin und machte ihren Doktor mit einem der besten Durchschnittsnoten ihres Jahrgangs. Die Welt stand ihr offen und doch war sie auf gewisse Weise verschlossen.
    Letztendlich beschloss sie ins Outback zu gehen und dort auf Abruf für die verschiedenen Farmen zu arbeiten. So lernte sie auch Julie und Fiona kennen. Die einzigen zwei Menschen mit denen sie wirklich warm geworden war in all der Zeit. Sie verlegte ihren Wohnsitz in ein kleines Haus nahe der Kissinger Ranch gelegen und arbeitet als freiberufliche Veterinärmedizinerin.

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    Brian wuchs in Melbourne bei seinem allein erziehenden Vater auf. Seine Mutter war bei Bryans Geburt gestorben und dass lies ihn sein Vater spüren. Die Beiden hatten nie ein liebendes Vater Sohn Verhältnis. Selbst es als unterkühlt zu bezeichnen wäre noch zu freundlich ausgedrückt. Sein Vater war bereits vor seiner Geburt Alkoholiker gewesen, hatte es jedoch geschafft trocken zu werden. Als das Unglück mit seiner Frau, der Liebe seines Lebens, geschah wurde er rückfällig.
    Dass sein Vater ihn Schlug, egal ob er dazu einen Grund hatte oder nicht, wurde alltäglich für Brian.
    Sein soziales Umfeld war nicht viel besser. Die Wohnung in der Brian und sein Vater lebten befand sich in einem der schlechten und armen Viertel der Stadt. Es ging so gut wie in jeder Familie so vor sich wie es in Brians war.
    Natürlich hinterließ die Gewalt, Verzweiflung und Frustration ihre Spuren bei Brian. In der Schule prügelte er sich mit anderen Jungs, raubte Tankstellen und kleine Shops aus, egal ob er das Geld brauchte oder nicht. Brian hatte ein dickes Fell bekommen und genug Muskeln die ihm Kraft gaben sich durchzusetzen. Seinen Vater hatte er nach einem weiteren schrecklichen Tag in die Schranken gewiesen und war abgehauen. Selbst wenn er so auf der Straße leben musste war das besser als sein vorheriges Leben.
    Die Schule brach er ab und hielt sich mit kleineren Diebstählen, Betrügereien und auch der ein oder anderen ehrlichen Arbeit über Wasser. Doch er wusste das es so nicht ewig weiter gehen konnte. Bei der Polizei war er bereits bekannt und würde in den Knast kommen wenn ein weiteres seiner Geschäfte auffliegen würde.
    Er flüchtete aufs Land. Ein Leben in dem es um einiges ruhiger war als in Melbourne. Ein kleiner Job in einer Autowerkstatt brachte ihm genug Geld ein um sich eine kleine Wohnung zu mieten und sich einen Wagen leisten zu können. Nach kurzer Zeit kannten ihn die Leute im Ort und mochten ihn, schließlich kannten sie auch nicht seine kriminelle Vergangenheit und die wollten sie wohl auch nicht erfahren, keiner hatte ihn je gefragt was in wohl in den kleinen Ort verschlagen hatte oder wo er her kam.
    Gelegentlich arbeitet er auch als Aushilfskraft auf den verschiedenen Farmen die im Outback verteilt sind. So zum Beispiel auf der Kissinger Farm wo er für Fiona und Julie schon gute Dienste geleistet hat.

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    Charlie, oder eigentlich Charlotte, Townsent wuchs in England auf. Ihr Vater war leidenschaftlicher Musiker und ihre Mutter eine freiberufliche Journalistin. Viel Geld hatte die kleine Familie nie, aber es reichte um vernünftig über die Runden zu kommen. Keiner musste Hungern und es gab immer saubere Kleider und das ein oder andere Spielzeug für die kleine Charlie.
    Doch dann starb ihre Mutter bei einem schrecklichen Autounfall in der londoner Innenstadt. Für ihren Vater brach eine Welt zusammen und er konnte nicht die Kraft aufbringen um für sich selbst und seine 13 jährige Tochter zu Sorgen. Seine Musik wurde trauriger und die Auftritte blieben aus, somit natürlich auch das wenige Geld das er damit verdiente.
    Die Jahre zogen ins Land und Charlie wurde erwachsen, auch wenn das wohl mehr ein erzwungener Vorgang war. Sie sorgte für sich und ihren mittellosen Vater indem sie mehrere kleinere Jobs annahm. Meistens arbeitete sie wechselnd in Restaurants als Kellnerin, im Kino als Mädchen für alles oder als Aushilfe in einem kleinen Supermarkt. Das Geld dass sie so hart verdiente brachte ihr Vater mit Alkohol durch. Bis auch er eines Tages starb. Sein Körper wurde in der Themse gefunden. Genau Fünf Jahre nach dem Tod seiner Frau war er, so stand es zumindest im Unfallbericht der Polizei, betrunken ins Wasser gestürzt und ertrunken. Charlie wusste jedoch dass sich ihr Vater absichtlich das Leben genommen hatte. Den Verlust seiner Frau hatte er nicht verkraften können.
    Die junge Frau brach darauf hin ihre Zelte in London ab und kaufte von ihren letzten Ersparnissen ein Flugticket nach Sidney, Australien. Sie war allein und hatte nicht wirklich viel Erfahrungen gesammelt die glücklich und unbeschwert waren. Dass ein Leben in der Metropole nicht leicht werden würde wusste sie. Sie brachte wenig Kleidung und die alte Gitarre ihres Vaters mit in ihr neues Leben.
    Mit der Zeit entdeckte sie die Liebe für die Musik, welche sie wohl von ihrem Vater hatte vererbt bekommen. Sie lernte Gitarre und Klavier spielen und auch das Singen schien ihr wohl zu liegen. Schließlich fand sie einen Job in dem sie als singende Kellnerin arbeiten konnte. Sie wischte erst Tische ab, sammelte benutze Gläser ein und später sang sie für das kleine Publikum. Dabei wurde sie plötzlich von einem angesehenen und bekannten Musikproduzenten Endekt der sie groß raus bringen wollte. Schneller als sie sich versah zog sie von dem kleinen heruntergekommenen Apartment in einem schicken, modernen Loft. Sie machte Aufnahmen in Studios in denen sonst nur die großen Namen des Musikbusiness zu finden waren. Ihre Abende verbrachte sie auf VIP-Parties wo sie eine Gesellschaft kennen lernte von der sie vorher nicht mal wirklich gewusst hatte das diese existierte.
    Auf einer dieser Parties lernte sie einen charmanten, jungen Schauspieler names Tobias White kennen. Die Beiden kamen sich näher, tranken einige Cocktails zusammen und verbrachten eine Nacht zusammen. Danach sahen sich nicht wieder. Tobias wollte sie nicht sehen und ihr ging es nach einiger Zeit genau so, besonders nachdem sie auch noch erfuhr dass er bereits seit mehreren Wochen verlobt war.
    Ihre Karriere stieg steil und schnell an. Ein Nummer eins Hit machte ihre Stimme in ganz Australien bekannt. Der zweite blieb jedoch aus und so fiel ihre Karriere zurück auf den harten Boden der Tatsachen. Das Musikbusiness war hart und Talent zählte nicht so viel wie Image und reiche Eltern die einem die passenden Erfolge kaufen konnten.
    Charlie beschloss aus Sidney zu verschwinden und ging in einen kleinen Ort der nicht einmal auf der Landkarte zu finden war. Little Bern hieß das kleine Dorf, welches abgeschieden weit draußen im Outback lag.
     
  3. Patiwa

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    Die Beziehungen

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    • Fiona und Tobias werden sich im Laufe der Zeit besser kennen lernen und eventuell wird mehr daraus
    • Jerry hat es Julie angetan, die weiss jedoch nicht wie sie reagieren soll geschweige denn ob Jerry das selbe für sie empfindet. Dieser weis nichts von Julies Gefühlen für ihn
    • Theresa und Brian begegnen sich zufällig. Er fasziniert sie und verdreht ihr völlig den Kopf. Er jedoch ist nicht wirklich an ihr interessiert und wahrscheinlich nur auf eine kurzweilige Affäre aus.

    Mit der Zeit werden die Beziehungen sich natürlich verändern, beziehungsweise ergänzt, zumal in der Zukunft mögliche neue Charaktere auftauchen
     
  4. Patiwa

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    Die Orte

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    Die Kissinger Ranch liegt einige Stunden mit dem Auto von der kleinen Stadt Litte Bern entfernt. Nachdem Fiona und Julie die Ranch übernommen haben, wurde einiges am Haus, den Stallungen und das Außengelände verändert. Im inneren ist das Haus riesig und mit antiken und zugleich zeckmäßigen Möbeln eingerichtet.

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    Die kleine Farm ist aus alten, massiven Bruchsteinen erbaut. Sie liegt nur einige Kilometer von Kissinger entfernt. Da sie nun schon seit einigen Jahren leer steht und auch vorher nicht besonders gepflegt wurde gibt es nun für Tobias einiges zu tun. Die Stallungen und die große Scheune befinden sich einige Meter vom Haupthaus entfernt.

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    Theresas Cottage ist im inneren genau so schlicht eingerichtet wie man es von außen vermuten würde. Aber es ist gemütlich und geräumiger als erwartet. Hier wohnt die Veterinärmedizinerin allein und erledigt ihre Schreibtischarbeiten. Hinter dem Haus befindet sich ein größerer Stall in dem sie zeitweise verletzte Tiere unterbringen kann, sowie ein weiteres kleines Haus neben dem Stall in dem sie notdürftige Operationen oder sonstige Behandlungen durchführen kann.

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    Little Bern ist eine kleine Stadt, eigentlich jedoch eher als Dorf zu bezeichnen. Hier befinden sich Brians Wohnung, die Werkstatt in der er Arbeitet so wie Jerrys Praxis, neben der sich auch dessen Wohnung befindet. Natürlich gibt es hier verschiedene Läden, Bars, Clubs, ein Kino und einiges mehr. Da Little Bern die nächstliegende Stadt ist werden hier die meisten Erledigungen gemacht.

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    Die Beschreibung habe ich im groben gehalten um den Mitspielern "künstlerische" Freiheit zu lassen :).
    Auch hier werden mit der Zeit einige Neuerungen hinzu kommen.
     
  5. Patiwa

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    Organisation

    Organisatorisches

    Anmeldung:
    Wenn ihr am RPG teilnehmen wollt schickt mir einfach eine PM im üblichen Format.

    Wunschrolle:
    Ersatzrolle:
    ungefähre Onlinezeit: (Ihr müsst nicht stundenlang online sein, ein oder zweimal am Tag solltet ihr aber zumindest reinschauen können.)
    Beispielpost: (Es gnügt ein kurzer Text.)



    Rollenverteilung:
    Tobias White - Patiwa
    Fiona Deen - Mcleod Daughter
    Julie Kingston - Piper 16
    Jerry Grimes - Margit
    Theresa Brewer - Prue 16
    Brian Jones - Veruca


    Sollten alle Rollen bereits vergeben sein, oder ihr möchtet eine eigene Rolle im RPG spielen, schickt mir einfach eine PM. Ich lasse gerne mit mir reden und freue mich über jeden neuen Mitspieler :). Desweiteren wäre es möglich eine der bereits bestehen Rollen umschreiben zulassen falls sie euch nicht ganz zusagt.

    Wenn ihr eine eigene Rolle vorrübergend übernehmen wollt könntet ihr beispielsweise als Backpacker oder Praktikant im RPG auftauchen.
    Natürlich wäre ich auch sehr erfreut wenn alte Bekannte der Charaktere auftauchen. Alte Unibekanntschaften, Liebhaber, Freunde oder Menschen die unangenehme Erinnerungen mit sich bringen ;).
    Ansonsten wäre es natürlich auch möglich eine/n Farmarbeiter/in zu spielen oder eben einen Neuankömmling in Little Bern. Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt.


    Das Rpg wird starten sobald die Charaktere vergeben sind.
     
  6. Patiwa

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    Wichtige Ankündigungen

    Ankündigungen und Neuigkeiten

    12.07.2008
    Das RPG startet!
    Es sind nun alle Rollen, außer die der Theresa Brewer, vergeben.

    Also macht euch alle fleißig ans posten :).
    Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit im RPG ;).


    13.07.2008
    Die letzte Rolle ist nun auch besetzt.
    Prue 16 übernimmt den Charakter Theresa Brewer. Sie ist jedoch bis Mitte August nicht da und kann erst danach am RPG teilnehmen.
    Theresa wird also im RPG erst später dazu kommen, ich habe mir überlegt sie so lange an einer Universität im Ausland studieren zu lassen um sich in bestimmten Bereichen der Veterinärmedizin fortzubilden, damit dass späte erscheinen plausibel erscheint.
     
  7. Patiwa

    Patiwa New Member

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    Die Zusammenfassungen

    Zusammenfassungen


    Da das RPG noch nicht gestartet wurde gibt es auch noch keine Zusammenfassungen.

    Zusammenfassung Seite 1 bis 23:

    - Tobie lebte sich langsam auf der alten White Farm ein und hat seine ersten Kontakte mit Fiona geknüpft.

    - Ein Tanzabend sorgte für allgemeine Heiterkeit und Gefühlswirrungen. Jerry und Julie sind sich näher gekommen und haben sich schließlich am Ende des Abends geküsst.
    Fiona und Tobias haben in einem abgelegenen See ihre erste und wohl vorerst auch letzte gemeinsame Nacht verbracht.

    - Theresa ist von ihrer Fortbildung zurück und hat bereits alle Hände voll zu tun da wohl eine mysteriöse Krankheit einige Rinderherden befallen hat.

    - Charly, die neue in Little Bern, ist aufgetaucht und wir wohl in Zukunft noch für einigen Trubel sorgen da sie die einzige ist die Tobias wahres ich kennt.

    - Theresa und Brian kommen sich auch allmählich näher.
     
  8. Patiwa

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    AW: A Farm In Australia

    Welcome to a new life!

    Es war lange her dass Tobias Withey so weit raus aufs Land gefahren war. Sein Leben hatte sich, wie er nun feststellen musste, seit seiner bescheidenen Kindheit doch sehr gewandelt. Die grellen Neonlichter der Großstadt gab es hier draußen nicht, genau so wenig wie den Lärm der Straße.
    Die Straße vor ihm war staubig, einsam und ruhig. Sein einziger Begleiter war ein Hund auf der Ladefläche seines Pick-Ups.
    Tobe wusste nicht wie lange er schon fuhr. Hätte der Radiomoderator nicht gerade die Uhrzeit genannt, hätte er nicht einmal gewusst ob es Morgen oder Abend war. Es war kurz vor elf. Die Sonne brannte heiß und schien so schnell nicht damit aufhören zu wollen. Trevor, der Hund, hatte sich bereits unter einer der Planen versteckt, die Tobias über die Ladefläche gespannt hatte, und gab keinen Mucks von sich.
    Die schwarze Sonnenbrille verdreckte seinen grüblerischen und müden Blick. Die letzten Tage und Nächte hatte er kaum geschlafen und das spürte er nun auch. Wahrscheinlich würde er ohnehin nicht ewig von den Reportern, den Blitzlichtern und den Kamers flüchten können. Hier draußen auf dem Land hatte die Leute zwar anderes zu tun aber trotzdem besaßen sie Fernseher und der ein oder andere vielleicht sogar einen Internetanschluss. Früher oder später würde jemand ihn erkennen oder jemand anders ihn ausfindig machen und schon würde sich die Nachricht das Tobias White, einer der erfolgreichsten Jungschauspielern Australiens, wieder aufgetaucht war, wie ein Lauffeuer verbreiten.
    An diese Zeit wollte er gar nicht denken. Er versuchte sich auf das zu konzentrieren was vor ihm lag. Sicherlich hatte sich die alte White Farm verändert. Sein Vater hatte sie wahrscheinlich umbauen lassen bevor er bankrott ging und sich nach Amerika abgesetzt hatte. Tobe trat auf die Bremse als er an eine Abzweigung kam. Er hatte nicht den geringsten Schimmer wo er lang musste, die Landschaft hatte sich seit seinem letzten Aufenthalt zwar nicht verändert, aber seine Erinnerungen waren verblast. „Was hat der Typ an der Tankstelle noch mal gesagt?“, murmelte er leise vor sich hin und versuchte sich an die Worte zu erinnern. Schließlich beschloss er rechts weiter zu fahren. Was sollte schon schief gehen? Höchstens würde er drei oder vier Stunden in die falsche Richtung fahren bevor er bemerkte dass er umdrehen musste, dann würde sein Tank leer sein und der Wagen mitten im Outback liegen bleiben. Der Reservekanister hatte er schon aufbrauchen müssen, also würde er wohl sterben. Naja ihm schien diese Aussicht, trotz seiner lebhaften Fantasie, eher unwahrscheinlich.
    Nach wenigen Meilen wusste er dass er den richtigen Weg eingeschlagen hatte. In einigen weiteren Meilen würde er an der Einfahrt zur Kissinger Ranch vorbeikommen und nach noch mehr Meilen endlich auf White ankommen. Ob Kissinger wohl noch so floriert wie früher? Tobe konnte sich erinnern dass sich sein Großvater immer über die Zucht beschwerte, wahrscheinlich aus dem einfachen Grund dass sie um einiges mehr einbrachte als seine Farm.
    Da näherte sich das große weisse Wohnhaus von Kissinger. Anscheinend hatte sich zumindest hier einiges geändert. Seine Erinnerungen waren zwar im Bezug auf diese Ranch besonders schwach aber die Stallungen, das Haus und besonders die Aussenanlage war vollkommen anders gewesen. Ob es nun auf seiner Farm auch völlig anders aussah würde sich noch zeigen. In ein paar Minuten müsste er schon das Tor erkennen können.
     
  9. Veruca

    Veruca Active Member

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    AW: A Farm In Australia

    Brian

    Kräftig brach die Sonne durch die Ritzen des halboffenen Rollos und verschlafend schlug Brian die Augen auf.
    Es dauerte ein paar Sekunden bis er sich an das grelle Licht gewöhnt hatte, das auf sein Gesicht schien, doch dann richtete er sich auf und setzte sich an den Bettrand wo er sich erstmal streckte.

    Immer noch etwas verschlafen rieb er sich den Schlaf aus den Augen und griff tastend nach der halbvollen Wasserflasche die neben dem Bett stand.
    Nach ein paar kräftigen Zügen setzte er wieder ab und blickte einige Sekunden vor sich auf den Boden.

    Brian seufzte ergeben und nahm trank die Wasserflasche in einem großen Zug aus.
    Schon wieder war es unerträglich warm und obwohl der kleine Wecker neben seinem Bett erst kurz vor neun anzeigte, waren die Temperaturen im Zimmer wohl schon wieder übrig dreisig Grad angestiegen.
    Seit in dieser Bude der Ventilator über dem Bett nicht mehr funtionierte wurde es unerdräglich sobald die Sonne einige Zeit in das Zimmer schien und sich die Wärme bis in die kleinste Ecke ausbreitete.

    Immer noch gähnend stand Brian schließlich auf. Er ging in Richtung des kleinen Badezimmers um sich noch vor der Arbeit eine kalte Dusche zu gönnen.
    Während das angenehm kühle Wasser über seinen Körper prasselte überlegte was er heute alles zu tun hatte.
    Er hatte Fiona versprochen das er auf der Farm den Traktor reparieren wollte. Scheinbar war etwas nicht in Ordnung an dem Gefährt. Anschließend musste er noch einkaufen gehen, zumindest wenn er nicht vorhatte die nächsten Tage eine Hungerkurr zu starten.

    Nachdem Brian fertig geduscht hatte, schlüpfte er in eine knielange Hose und zog darüber ein graues T-Shirt. Nachdem er sich dort rasiert hatte, woer keienn Bart wollte und er sich fertig gekämmt hatte, verließ er auch schon seine Wohnung.
    Er ging im Schnellschritt die Treppe nach unten, grüßte seine Nachbarin, die ihm entgegenkam und schlüpfte an ihr nach draussen an die Luft.

    Auch hier schlug ihm eine Welle heiße Luft entgegen, doch dies war Brian schon lange gewöhnt. Einen Moment blieb er stehen um sich eine Zigarette anzuzünden und diese zu rauchen, während er die Straße hinauf und hinab blickte, dann machte er sich auf den Weg zu seinen Wagen.
    Es würde einige Zeit dauern, bis er auf der Kissinger Ranch war, also machte er sich besser gleich auf den Weg dorthin.


    (so ich freu mich mit euch zu spielen :))
     
  10. Piper_16

    Piper_16 Well-Known Member

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    ::Julie hatte den morgen über, wie immer die Arbeiten mit Fiona erledigt, die nunmal so anfielen auf der Farm. Sie hatte sich beim Reparieren eines Zauns irgendwie den Arm aufgerissen. Sie war einfach unachtsam gewesen und wollte es nun schnell desinizieren, damit es sich nicht entzündete oder ähnliches. Sie ging also nach oben in ihr Zimmer, verarztete die Wunde schnell und schnappte sich ein neues Oberteil. Dabei fiel ihr das Bild von ihr und ihren Eltern in die Hände, dass sie dort aufbewahrte. Sie betrachtete es einen Moment. Wie sie ihr altes Leben gehasst hatte. Doch das war Vergangenheit, sie legte das bild wieder auf den Boden der Schublade und streifte ihr neues shirt über. Sie musste unbedingt was trinken, was sie nun auch gleich tat.::
     
  11. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    (@ Veruca: Und ich mich erst ;) )

    Fiona Deen war an diesem Tag, wie immer, um 5Uhr morgens aufgestanden, hatte sich geduscht und angezogen. Sie hatte die Kaffeemaschine angestellt und war dann nach draußen gegangen, um die Ställe zu kontrollieren und den Tieren -zumindest denen, die auf der Farm waren- Futter zu geben.
    Anschließend hatten sie und ihre Parnterin Julie zusammen einen Kaffee getrunken und einige Arbeiten erledigt.
    Bevor Fiona aufgebrochen war, um eine Schafsherde zum Verkauf auf die Farm zu holen, war sie Brian begegnet. Sie lächelte ihm zu, " Hey Brian. Pünktlich wie immer. So will ich das sehen. ", grinste sie, sattelte dann ihr Pferd und ritt los.

    Die Sonnenstrahlen fielen auf Fiona und ihren Hengst -Scirocco- herab, während sie die Schafe zur Kissinger Ranch trieb.
    Es war sehr heiß, wie fast jeden Tag, sodass Fiona eine enge Jeans und ein Tank top trug. Aber was natürlich nie fehlen durfte, waren ihre Stiefel und ihr Stetson. Sie hatte inzwischen so viele davon in ihrem Zimmer stehen, dass sie sich gar nicht mehr traute, sie zu zählen. Sie hatte ihr langes, blondes Haar zu einem Zopf geflochten, damit es sie beim Reiten nicht störte.

    Sie wischte sich kurz den Schweiß von der Stirn und trieb die Herde dann ein Stück weiter. Von Weitem sah sie den Wagen auf sie zukommen, dachte sich jedoch nichts weiter dabei. Als er dann plötzlich vor dem Tor zur White Farm stehen blieb, runzelte sie die Stirn. Sie kniff die Augen zusammen, um den Fahrer des schicken Wagens zu erblicken, konnte jedoch nichts Genaues erkennen. Sie war wütend. Er fuhr in einem solch hohen Tempo an sie heran, dass die Schafe in alle Richtungen liefen. Die meisten blieben zwar recht in der Nähe, aber dennoch würde sie es einige Zeit kosten, bis sie alle wieder zusammen getrieben hatte. Langsam ritt sie näher an den Wagen heran. Einige Schafe kreisten um den Wagen oder liefen ein Stück zur nächsten Grasfläche weiter, um eine kleine Pause zu machen. Fiona sollte es in dem Moment recht sein, sie war viel mehr an dem Fremdling interessiert, der sie wütend machte. War es vielleicht ein neuer Käufer aus der Stadt, der tatsächlich versuchen wollte, die Farm wieder in Gang zu bringen? Fi musste leicht schmunzeln.
    Als dann Tobi ausstieg, in seinen sehr teuer aussehenden Schuhen, seiner großen Sonnenbrille, seiner schwarzen Hose und seinem auffallendem teuren Shirt -dem nebenbei bemerkt ziemlich heiß sein musste- ausstieg, konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen. Das verschwand jedoch schnell, als sie ihn genauer musterte. Die hellen, stechenden Augen fielen ihr als erstes auf, nachdem sie von Scirocco abgesprungen und auf ihn zugegangen war. Ihr Grinsen verschwand. Sie versuchte ihren Eindruck von ihm -nämlich, dass sie ihn doch recht attaktiv fand- zu verstecken, was ihr recht gut gelang, denn wütend war sie noch immer.
    " Haben Sie vielleicht schonmal daran gedacht, dass man das Tempo senkt, wenn man eine Schafsherde vor sich sieht?! ", rief sie und sah ihn an, " Ich meine, mir ist schon klar, dass ihr Leute aus der Stadt das nicht jeden Tag seht, aber die meisten, haben so viel Verstand um logisch zu denken! "
    Sie zog eine Augenbraue hoch, " Und jetzt sagen Sie bloß nicht, dass Sie der neue Eigentümer dieser Farm sind ... ", meinte sie, im Unterton etwas herablassend.
     
  12. Veruca

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    Brian

    Nach einer langen, staubigen Fahrt kam Brian endlich an der Kissinger Farm an.
    Froh darüber endlcih aussteigen zu können, öffnete Brian die Tür und schwang sich aus dem alten, aber gut laufenden Geländewagen.
    Die Dusche heute früh war schon wieder Vergangenheit. Nach dieser langen Fahrt unter der glühenden Sonne, fühlte sich Brian erneut verschwitzt, doch auch an das hatte er sich mittlerweile gewöhnt.

    Nachdem er den Werkzeugkasten aus dem Auto geholt hatte, trat er langsam auf das Tor der Farm zu, wo ihn bereits Fiona entgegenkam.
    Er erwiderte ihren Gruß und lächelte ihr zu. "WIe immer doch!" rief er auch ihr zu, dann machte er sich lächelnd auf den Weg. Da er schon öfters hier war, kannte er sich sehr gut aus und fand sogleich den Traktor.

    Es dauerte nicht sehr lange und Brian hatte das Problem gefunden. Es war nichts schwerwiegendes und Brian schaffte es den Traktor an Ort und Stelle wieder fahrtüchtig zu machen.
    Anschließend wusch er sich die Hände an dem Waschbecken in der Nähe und räumte sein Zeug wieder zusammen, dass er benötigt hatte.

    Zufrieden blickte er sich um. Da alles sehr schnell gegangen war, nahm er sich vor zum Haus zu schauen und nachzufragen ob er sonst noch etwas tun konnte.
    Raschen Schrittes ging er auf die Eingangstür zu und klingelte, in der Hoffnung Julie würde da sein.
     
  13. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

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    AW: A Farm In Australia

    Dann lasst uns mal Spaß haben :) Freu mich schon mit euch zu spielen!

    "Okey, Rose, Sie nehmen von diesen rosaroten Tabletten zwei Stück zum Abendessen und vor dem Schlafen gehen, reiben sie sich ihren Fuß mit dieser Salbe ein. Haben Sie verstanden?" fragte Jerry mit lauter Stimme nach, da die etwa 75 jährige Frau vor ihm saß und ihn immer nur lächelnd nickend ansah.

    "Nein, nein Rose, nicht in den Fluß steigen, Sie sollen den Fuß damit einreiben." sprach er auf die schwerhörige alte Frau ein, die scheinbar jedes Wort von ihm falsch verstand. Hilfesuchend blickte er sich nach der Enkelin um, die doch nur etwas Wasser holen wollte, jetzt aber sicherlich schon 10 Minuten weg war.

    "Rose, ich werde Ihrer Enkelin noch alles genauer erklären. Ruhen Sie sich jetzt erstmal aus, Sie haben genug Abenteuer heute erlebt" meinte er lächelnd und tätschelte sanft die Schulter der alten Frau, die sich bei ihm herzlich für seinen Besuch bedankt hatte, aber meinte, dass er nächstes Mal doch einen Kuchen mitbringen sollte. Jerry nickte lächelnd und packte seine Arzttasche zusammen. Dann verabschiedete er sich noch einmal und winkte der alten Frau nach, die sich bereits in ihrem Bett zurückgelehnt hatte und die Augen schloss.

    Jerry ging die Treppen nach unten und suchte in der Küche nach Jill, die mit dem Wasserhahn kämpfte, der sich einfach nicht mehr zudrehen lassen wollte. "Warten Sie, ich helfe Ihnen" erklärte Jerry und stellte die Tasche auf den Tisch ab. Dann eilte er zum Waschbecken und drehte den viel zu viel aufgedrehten Wasserhahn zu. Jill schien ziemlich nervös zu sein und völlig durch den Wind, was wohl mit dem Sturz ihrer Großmutter zusammen hing.

    Als das Wasser endlich abgestellt war nahm er das Glas Wasser von Jill entgegen und nahm ein paar Schlücke, bevor er das Glas wieder zur Seite stellte.

    "Ihrer Großmutter geht es gut." begann Jerry lächelnd die junge Frau vor ihm zu beruhigen. "Der Sturz war nicht allzu schlimm und der Fuß ist nur verstaucht. Die Platzwunde ist nur oberflächlich und sollte in wenigen Tagen verheilt sein. Ich habe Ihrer Großmutter Tabletten verschrieben, von denen sie zum Abendessen zwei Stück nehmen soll. Fünf Tage lang um eine Infektion vorzubeugen. Außerdem liegt eine Salbe bereit, mit der sie ihren Fuß kurz vor dem Schlafen gehen einreiben soll" erklärte er Jill die eifrig nickte. "Ach, und halten Sie Ihre Großmutter vom Fluß fern." grinsend verließ Jerry die kleine Ranch die weit außerhalb der Stadt lag und machte sich auf den Weg zurück in die Praxis.

    Immer noch grinsend über die alte Frau und deren Enkelin, fuhr er die lange sandige Straße entlang und vorbei an einem Pick-Up auf dem ein Hund saß. Jerry blickte zwar kurz zum Fahrer, erkannte diesen jedoch nicht und führte seinen Weg zurück zur Praxis fort, wo er sein Auto parkte und samt Arzttasche in der Praxis verschwand um seine Kollegin kurz von Rose und Jill zu erzählen und dann gleich den nächsten Hausbesuch aufgetragen zu bekommen. Heute schien es wieder ein stressiger Tag zu werden.
     
  14. Patiwa

    Patiwa New Member

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    AW: A Farm In Australia

    (Was meint ihr denn wie ich mich erst freue :) )

    Tobi hatte sich in der Strecke wohl um einiges verschätzt. Es dauerte doch ein wenig länger bis die White Farm am Horizont erschien. Aus der ferne konnte er noch nicht sagen ob alles in einem guten oder eher miserablen Zustand war. Er befürchtete jedoch eher das zweite. Wenn sein Dad sich so einfach nach Amerika abgesetzt hatte, war die Farm weder renoviert noch das restliche Land in Schuss gehalten worden.
    Plötzlich tauchten mehrere Schafe am Fahrbahnrand auf von denen sich einige schon stur auf die Straße stellten, ohne das Tempo zu verringern fuhr er um diese herum. Tobe hatte im laufe seiner Karriere den einen oder anderen Stuntunterricht gehabt und wusste wie er mit einem Wagen fahren konnte ohne dass großartig etwas unerwartetes geschah, auch wenn er das im alltäglichen lieben sonst lieber unterließ.
    Während er den Schafe auswich fiel sein Blick für den Bruchteil einer Sekunde auf eine junge Frau, etwa in seinem Alter, die auf einem schwarzen Hengst in mitten der Schafherde stand, welche sich nun langsam verstreute. Sie trug ein tanktop, eine enge und ihrer Figur wirklich schmeichelnde Jeans, sowie Cowboystiefel und einen passenden Hut. Anscheinend arbeitete sie auf einer der Farmen in der Nähe. Vielleicht sogar auf Kissinger.

    Tobi brachte den Wagen ruckartig zum stehen als er sich unmittelbar vor dem Tor der alten Farm befand. Nachdem er den Motor abgestellt hatte stieg er aus und drehte sich in die Richtung der jungen Frau auf dem Pferd. Sie wirkte wirklich wie ein typisches Cowgirl. Als Kind hatte sich Tobi immer gewünscht dass er seine Mutter mal so sehen könnte. Auf einem Pferd, reitend wie ein Kerl, ein Bein auf jeder Seite, mit einen Cowboyhut und Sporen. Nun ja, die Realität sah so aus dass seine Mutter in der Küche stand, kochte, backte und den Haushalt schmiss.

    Die junge Frau schwang sich von dem Hengst und ging langsam auf ihn zu. Sie schien recht verärgert darüber zu sein dass er die Herde wohl ein wenig durcheinander gebracht hatte. Die Schafe verteilten sich in alle Himmelsrichtungen. Trevor, Tobis Hund, sprang plötzlich von der Ladefläche des Pick-Ups und begann sofort in einem Tempo, dass Tobi gar nicht von ihm erwartet hätte, unter lautem Gebell die vereinzelten Schafe zusammen zu treiben.
    Fiona kam immer näher auf ihm zu, er nahm die Sonnenbrille ab. Sie blickte in seine Augen und er bemerkte eine vertraute Regung auf dem Gesicht der jungen Frau. Seine hellen, blauen Augen hatten immer wieder einen erstaunlichen Effekt auf das weibliche Geschlecht. Besonders da man sie bei seiner eher dunklen Haut und den braunen Haaren nicht erwartete.

    " Haben Sie vielleicht schon mal daran gedacht, dass man das Tempo senkt, wenn man eine Schafherde vor sich sieht?! ... Ich meine, mir ist schon klar, dass ihr Leute aus der Stadt das nicht jeden Tag seht, aber die meisten, haben so viel Verstand um logisch zu denken! ",
    Rief sie zu ihm hinüber und er konnte einfach nicht anders als breit zu grinsen. „Es freut mit auch wirklich sie kennen zu lernen.“, sagte er und trat einige Schritte näher auf sie zu. Seine Schuhe hatte n sich mittlerweile schon komplett mit Staub bezogen. Tobi hatte gewusst, dass es eine blöde Idee gewesen war in einem solchen Aufzug hier aufzukreuzen. So langsam wurde es ihm wirklich warm, kein Wunder bei der unerbittlichen Sonne.
    „Ahh das sind Schafe!“, meinte er dann nur noch und schnippte mit dem Finger, „Ich habe diese Viecher seit ungefähr zwanzig Jahren nicht mehr gesehen. Ich hatte mir schon überlegt ob es nicht irgendwie mysteriöse wandelnde Teppiche waren.“ Sein charmantes Lächeln würde hoffentlich dafür sorgen, dass sie nicht all zu sauer auf ihn wurde wenn er sie ein wenig auf den Arm nahm
    Dann hörte er diesen schrecklichen herablassenden Ton während sie herausfinden wollte ob er der neue Besitzer der White Farm war.
    Ohne ein Wort zu sagen drehte er sich um und ging hinüber zu dem Tor, wo er sogleich das massive Eisenschloss mit dem passenden Schlüssel öffnete und die Ketten löste. „Hätten sie denn ein Problem damit?“; fragte er über die Schulter hinweg und warf ihr einen Blick zu. Sie musste von Kissinger sein. Wahrscheinlich die Enkelin des alten Kissingers, insofern er jemals Kinder gehabt hatte. Er war sich sicher, kein anderer ausser ein Kissinger konnte einen so herablassenden Ton hervor bringen und dabei doch irgendwie noch sympathisch sein.
     
  15. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    AW: A Farm In Australia

    Als er sie breit angrinste, nachdem sie ihn so angeschrien hatte, wurde sie nur noch wütender.
    Sie kniff ihre Augen zusammen. Am liebsten wäre sie ihn hier auf der Stelle verprügelt, hielt sich allerdings zurück. Wobei sie kurz daran dachte, dass sie vielleicht sogar gewinnen konnte. Wer wusste schon, ob dieser aufgeblasene Schnösel wirklich was drauf hatte?
    " Ach, Sie freuen sich, mich kennenzulernen?! Wenn Ihnen diese Freude mal nicht ganz schnell vergeht. ", murmelte sie.

    Sie beobachtete jetzt seinen Hund, der sich wirklich daran machte, die Schafe zusammen zu treiben. Gedankenverloren strich sie Scirocco mit der Hand in der sie auch seine Zügel hielt, über den Hals.
    Wieso zum Teufel hatte ein Kerl aus der Stadt einen Hund, der darin gelernt zu sein schien, Schafe zusammen zu treiben? Sie schüttelte leicht den Kopf, um diesen Gedanken zu vertreiben, da dies im Moment überhaupt keine Rolle spielte. Es ging ihr ums Prinzip. Ständig kamen Leute aus der Stadt her und meinten, sie würden genau Bescheid wissen und hielten das Farmleben für ein Kinderspiel. Dass es ein täglicher, sehr harter Kampf war, daran dachte keiner von ihnen. Bereits ein totes Tier konnte einen großen Verlust an Geld bedeuten. Und das war nunmal sehr wichtig, denn schließlich mussten sie hier leben!

    Sein ironischen Kommentar über die Schafe, riss Fi aus ihren Gedanken. Sie musste grinsen, hasste sich aber im nächsten Augenblick schon wieder dafür, " Tja, Sie hätten vielleicht ein Bilderbuch mitnehmen sollen. Dann wäre es um einiges einfacher gewesen. ", gab sie schnippisch zurück.
    Er war wirklich hinreißend, zumindest versuchte er das zu sein, das musste sie ihm lassen. Und teilweise hatte es bei ihr gefruchtet, wofür sie sich am liebsten geohrfeigt hätte.

    ´Hätten Sie ein Problem damit?´ kam nun bei ihr an und sie sah ihn von oben bis unten an, " Naja, wenn es so wäre, sollten Sie lernen, vernünftig zu fahren und nicht zu rasen. Wir sind hier auf unsere Tiere angewiesen und können es uns nicht erlauben, eines zu verlieren. ", meinte sie und sah ihn an.

    Sie seufzte leicht, da sie inzwischen ein schlechtes Gewissen bekam, ihn so angefahren zu haben. Nicht zuletzt weil sein Hund inzwischen alle Tiere wieder zurück zum Rest der Herde geführt hatte.
    Sie verdrehte die Augen und hielt ihm schließlich die Hand hin, " Okay, ich bin Fiona Deen. Ich leite mit meiner Freundin Julie die Kissinger Farm. Und Sie sind ...? "
     
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