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Der Schattenwald

Dieses Thema im Forum "Sombra - das Schattenland" wurde erstellt von Margit, 22 Mai 2015.

  1. Prue16

    Prue16 Well-Known Member

    Registriert seit:
    7 Januar 2006
    Beiträge:
    4.383
    Ort:
    In einer Phantasie....
    Zane/Astaroth

    Der Dämon genoss die Macht, welche seine Adern durchströmte. Es war viel zu lange her, dass er gekämpft hatte und nun tötete er einen Drachen. Kein Mitleid hatte er mit seinem Opfer, welches ihm flehende Blicke zuwarf. Er spürte nur das Vergnügen endlich wieder lebendig zu sein. Der Triumph über den Drachen war ein würdiger Beginn seines neuen Lebens. Astaroth spürte wie die Gegenwehr Elias erstarb, dieser hatte kaum noch Kraft und würde keine Gefahr mehr für ihn bedeuten.... und dann würde er sich getarnt als Zane unter die Bewohner schleichen und nach und nach alles unter seine Kontrolle bekommen.

    Wie aus dem Nichts tauchte auf einmal eine wunderschöne Frau auf. Diesen langen blonden Haare in denen etwas zu glitzern schien und dann dieser Körper. Wunderschön sah sie aus, in diesem kurzen Kleid, dass neckisch ihre Beine umschmiegte. Und Feuer hatte sie auch. Das gefiel ihn an Frauen. Ein süffisantes Lächeln umspielte seine Lippen, als sie ihn anschrie, er solle damit aufhören. Mit ihrer rechten Hand warf sie etwas nach ihm und kurz darauf war er geblendet und etwas brennendes hatte seinen Hals und sein Gesicht erwischt.

    Der kurze Schmerz lenkte ihn ab und er spürte, dass Zane, welcher schon die ganze Zeit in seinem Hinterkopf schrie und probierte Elias zu helfen, die Kontrolle übernahm und den Angriff auf den Drachen abbrach. Schwer atmend und geschockt, wie leicht es dem Wicht gelungen war die Kontrolle zurückzugewinnen, kämpfte Astaroth dagegen an. Niemals wieder würde er sich einsperren lassen. Der Kampf in seinem Inneren dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde, doch es schien dem Dämon wie eine Ewigkeit, bis Zane in Ketten und geschunden wieder an seinen Platz verwiesen worden war.

    Die Augen des Dämon wandten sich nun wieder unheilvoll der Frau zu. Sie war schön und feurig. Genau so wie er sich seine Gespielinnen wünschte...er liebte es ihnen zu zeigen, wo ihr Platz war. Ihren Willen zu brechen... Mit nur wenigen Schritten war er bei ihr und schlang seine Arme um die zierliche Taille. "Das war ein Fehler, meine Schöne" sagte er atemlos, bevor er seine Lippen leidenschaftlich auf ihren Mund presste. Es war solange her, dass er den Körper einer Frau genießen konnte. Natürlich würde er sie und den Drachen töten müssen, damit er diese Welt ungehindert an sich reißen konnte, aber zuerst würde er seinen Spaß mit ihr haben. Und um den Drachen würde er sich auch noch kümmern müssen, aber dieser war nun sowieso schon zu geschwächt um ihn, Astaroth, gefährlich zu werden. Voller Kraft probierte die Frau sich gegen ihn zu wehren, doch dies stachelte ihn nur noch mehr an. Wild und ohne Rücksicht griff er mit seiner Hand ihn ihr Haar und hielt ihren Kopf fest. Endlich war er wieder da!
     
  2. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

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    Beiträge:
    17.288
    Ort:
    Salzburg
    Elias

    Der Vishap würgte, hustete, keuchte. Seine Augen tränten vor Anstrengung. Klar sehen konnte er schon lange nicht mehr, mal waren es zwei Zane's, mal war es einer und jetzt zum Ende hin glaubte er sogar 3 von seiner Sorte zu sehen. Oder war das überhaupt noch Zane? Die drei Personen sahen weiblich aus. Furien... schoß es durch seinen Kopf, aber der Gedanke verflüchtigte sich so schnell, wie er aufgetreten war. Elias hatte weder die Konzentration, noch die Stärke sich seinen Gedanken zu widmen, er rang um das Leben, das sich aus welchen Gründen auch immer, so stark an seinen Körper klammerte. Wäre es nicht einfacher, sich dem jetzt einfach hin zu geben? Los zu lassen? Frieden mit sich und der Welt zu schließen? Jeder mußte irgendwann mal sterben. Jetzt würde er sich wenigstens im Kampf verabschieden, ansonsten wäre er ja doch sowieso nur wegen seinem Suff zu Grunde gegangen... Ob Rosalie um ihn weinen würde? Nein... nicht Rosalie. Kalliope. Es hatte sich soviel in dieser Welt geändert. Und was war mit Rubin? Den kleinen Kerl würde er vermissen! Nein umgekehrt, er konnte ja niemanden mehr vermissen, er würde ja nicht mehr da sein....

    All diese Gedanken flogen wirr durch seinen Kopf, lenkten ihn von den Schmerzen an seiner Brust und seinem Hals ab und lullten ihn in eine schmerzfreie Ohnmacht ein, seine Lider begannen zu zucken, seine Augen drehten sich nach oben und besonders viel Gegenwehr brachte er dem Dämon nicht mehr entgegen. Sein Körper hing mittlerweile ziemlich schlaff in den Händen Astaroth und Elias war vorbereitet, den letzten Teil des Todeskampfs anzutreten, als er plötzlich spürte, wie frische Luft seine geschändete Luftröhre hinab in seine Lunge strömte. Zuerst nur vorsichtig, in kleinen Dosen, sodass Elias einige Zeit brauchte um zu kapieren, dass Astaroth Griff lockerer geworden war und dann war er einfach frei. Nichts drückte mehr an seinem Hals, die unsichtbaren Hände waren verschwunden und hustend fiel er hart zu Boden. Seine Lungen füllten sich, hoben seine Brust an und vor seinen Augen explodierten kleine Lichtpunkte. Schmerzend drehte er sich zur Seite, hielt seinen Brustkorb und seinen Hals und versuchte sein Atmen zu regulieren, aber noch war es, als wär er gerade von einem tiefen Tauchgang in letzter Sekunde aufgetaucht.

    Elias riss die Augen auf und begab sich langsam auf die Knie. Mit seinen Händen stützte er sich nach vorne ab, aber er spürte schnell das er wieder einsackte. All seine Glieder zitterten, waren kraftlos und dann hörte er Astaroth Stimme. Mit wem zum Teufel sprach der Geisteskranke? Elias hob seinen violetten Kopf hoch und sah wie Astaroth auf einen Schemen zuging. Sie war blond. War es Kalliope? Elias zwang sich zur Konzentration, riss die Augen noch mehr auf, als würde das helfen seinen Blick zu schärfen. Aber immerhin hatte ihm der Schock einige Lebensgeister zurück in seine Glieder getrieben. Er hatte schon begriffen, dass es nicht Kalliope war, aber es war eine junge Frau, die ihm zu Hilfe kam und die jetzt selbst in die Klemme kam. "Lass sie zufrieden" krächzte Elias, ohne richtige Stimme, sein Hals war einfach noch zu sehr angegriffen. Noch einmal erhob er sich auf alle viere, versuchte auf Astaroth zuzukriechen, aber es gelang ihm nicht. "Verflucht noch mal, lass sie in Ruhe du Idiot!" keuchte er streckte die Hand aus um etwas zu erreichen, von dem Elias selbst keine Ahnung hatte, was er tun wollte. Weder die Telekinese gehorchte ihm, noch seine vishap'schen Fähigkeiten. So würde das nichts werden. Sein menschlicher Körper war einfach zu schwach, er mußte den Drachen in ihm wecken....

    Elias nahm seine letzten Kräfte zusammen und versuchte seinen schmerzenden Hals zu ignorieren. Astaroth war mit der Fremden abgelenkt, was Elias die Zeit gab, sich nach mehreren erfolglosen Anläufen endlich zu verwandeln. Seine Schuppen begannen zu glühen, seine Gestalt löste sich auf und mit einem Mal, stand der blauschimmernde Drache mitten im Schattenwald. Sein Schwanz peitschte wütend von einer Seite zur anderen, den Kopf schüttelte er benommen, aber er fühlte sich gut. Nein. Er fühlte sich hervorragend! Auch als Drache spürte er immer noch die Nachwehen des Angriffs von Astaroth, aber sein Drachenkörper war stärker als der des Menschen und so spürte er, wie das Atmen plötzlich leichter ging, das Brennen in seinem Hals war fast gänzlich weg und seine Glieder zitterten nicht mehr.

    "Ich sagte, lass sie in Ruhe!" grollte es tief aus Elias heraus und bedrohlich senkte Elias seinen Kopf in Richtung Astaroth. Er müsste nur sein Maul aufreissen und schon könnte er den kleinen Menschen mit einem Happen verschlingen, aber das ging nicht. Nicht nur, weil Zane selbst nur ein Opfer seines eigenen Dämons war, sondern auch weil er damit die Fremde gefährden würde und so wie er Astaroth kennen gelernt hatte, würde der Dämon wissen, das solange er die junge Frau bei sich hatte, Elias gar nichts tun konnte. Dennoch versuchte er ihm mit ein paar weiteren tiefen Grollen Angst einzujagen. Die Hoffnung starb immerhin zu letzt und Elias hoffte darauf, dass Astaroth zumindest einen Schreck bekam.

    (das ende ist nicht gerade gut geworden, bin aber auch schon zu müde ^^ hoffe dennoch ihr könnt damit was anfangen. Ich glaub es wär jetzt passend wenn @Veruca einen Gia-Post macht und dann wieder du @Prue16)
     
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  3. Veruca

    Veruca Active Member

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    Ihre Augen weiteten sich unnatürlich, als sie vorwärts gerissen wurde, geradewegs in die Arme des Dämons, der dennoch eine solch unschuldige Erscheinung hatte. Gia keuchte auf und versuchte sich aus dem festen Griff zu befreien. "Nein!" schrie sie laut und boxte dem Dämon mit der freien Hand gegen die Schulter, doch das schien ihn eher zu belustigen, als dass es etwas bewirkte. Tief versuchte sie Luft zu holen um einen weiteren Fluchtversuch zu starten, doch in diesem Moment spürte sie wie Astaroth seine Lippen auf die Ihrigen presste und sie stürmisch küsste.

    Wild began sich die Fee zu wehren und trat mit ihren Füssen gegen die Beine des Dämons. Wütend biss sie Astaroth in der Gestalt von Zane auf die Lippen, als der keine Anstalten machte, seinen Mund von dem ihrigen zunehmen, dass ließ ihn wenigstens von ihrem Gesicht zurückweichen, aber er lachte dennoch.
    Mit einem Ruck spürte sie wie der Dämon ihren Kopf Zurückriss. Gia keuchte auf. Sie spürte den Geschmack von Zanes Blut im Mund, dass sie dem Biss zu verdanken hatte. "Nein!" schrie sie erneut während sie sich gegen Astaroths festen Griff wehrte, allerdings mit mässigen Erfolg. Sie war zwar keine ungeschickte Kämpferin, aber ihr zierlicher Körper war dem Kräftigen von Astaroth nicht ganz gewachsen, auch wenn er Mühe hatte, sie festzuhalten. "Lass mich los, verdammt noch mal!" giftig funkelte sie ihn an, dann spuckte sie ihm sein Blut ins Gesicht.

    Plötzlich merkte sie wie Astaroth seinen Griff lockerte und sie stürzte unsanft zu Boden. Da Astaroth sie aber immer noch an ihren langen Haaren festhielt, wurde ihr Kopf dabei unsanft nach hinten gerissen und für einen Moment sah Gia Sterne. Sie stöhnte kurz auf vor Schmerz, dann schüttelte sie kurz den Kopf und versuchte sich zu sammeln, während sie das Gefühl hatte die Welt drehte sich um sie, dabei fiel ihr Blick auf den Drachen vor ihr in den sich Elias nach einigen Bemühungen verwandelt hatte.

    "Oh!" sie keuchte kurz auf und versuchte von beiden etwas wegzurutschen, doch Astaroth riss sie wieder zu sich nach oben und hielt sie wie eine Geisel vor seinen Körper, damit ihm Elias nichts antun konnte. Verdammt, in was hatte sie sich hier wieder eingemischt? Andererseits hätte der Dämon den jungen Vishap wohl sonst getötet, nur jetzt hatte sie sich selbst in die Größte Gefahr überhaupt gebracht.
    Tut mir leid Jake! dachte sie einen Moment bedauernd, dann schalt sie sich selbst. Kampflos würde sie nicht aufgeben.

    Wütend stampfte sie mit ihrem Fuss auf den von Astaroth und rammte ihm ihren Ellenbogen in die Magengrube. Dadurch dass er von Elias Drachenerscheinung abgelenkt war, zeigte dies sogar Erfolg. Der Dämon lockerte abrupt seinen Griff und Gia schaffte es sich zu befreien.
     
  4. Prue16

    Prue16 Well-Known Member

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    In einer Phantasie....
    Zane/Astaroth

    Da hatte sie ihn doch glattweg gebissen. Soviel Feuer hatte er der Kleinen gar nicht zugetraut. Es würde so ein Spaß werden, sich mit ihr zu amüsieren. Blut tropfte von seinen Lippen, doch das machte ihn nichts aus. Diese Verletzung würde er der Hübschen 100fach wiedergeben. Er wollte wieder seine Lippen auf die ihren pressen um das Gefühl von Leben und Freiheit, wieder zu genießen, doch die Kleine hatte mehr Kraft als er gedacht hatte. Widerspenstig und teilweise glitschig wie ein Aal, probierte sie sich aus seinen Griff zu reißen. Als sie ihn dann auch noch ins Gesicht spuckte, wurde er richtig wütend. Seine Hände gruben sich wie Schraubstöcke in ihren Arm und ihre Haare.... für diese Respektlosigkeit würde sie zahlen!

    "Ich sagte, lass sie in Ruhe!" hörte Astaroth ein wütendes Grollen über sich. Erschrocken ließ der Dämon die Fee kurz los und blickte auf. Der Drache! Er hatte ihn vollkommen vergessen und ihn auch nicht mehr als Gefahr wahrgenommen. Elias war doch beinahe tot gewesen. Wie hatte er sich so schnell verwandeln können? Er musste wirklich mächtig sein. Innerlich verfluchte der Dämon sich für seine Unaufmerksamkeit. Er hätte die Echse erledigen müssen, bevor diese zu einem Problem wurde. Fieberhaft überlegte er, wie er den Rachen des Drachen entgehen konnte. In diesem Moment erinnerte er sich an die kleine Süße und ihre Haare, welche sich noch immer in seiner Hand befanden. Ohne Rücksicht zog er sie wieder auf die Beine und an sich heran. Wie ein Schutzschild hielt er sie vor sich, während er überlegte wie er diese Situation zu seinem Gunsten entscheiden konnte. Das Glück hatte sich eindeutig gewendet und nun waren die Möglichkeiten ausgeglichen. Astaroth hasste einen ausgeglichenen Kampf. Nichts verabscheute er mehr. Wenn du dir nicht zu 100 % sicher bist, zu gewinnen, dann lass es gleich bleiben und suche dir einen Vorteil, bevor du erneut angreifst. Sei dir immer sicher, dass du als Sieger aus einem Kampf hervorgehst.

    Der Drache zögerte mit seinem Angriff und Astaroth lächelte hinterlistig. Die Kleine war also sein bestes Druckmittel. Ach er liebte es, wenn die "Guten" aus Sorge um einen völlig Fremden nicht angriffen. Dies konnte man ja so gut nutzen. Abgelenkt von seinen Überlegungen bemerkte er zu spät, wie die Frau in seinen Arm angriff. Ein starker Schmerz am Fuß gefolgt von einem Schlag in seine Magengrube, lösten seinen Griff und er stolperte zurück. Die Luft schien ihn aus den Lungen gepresst. Dieses Bietst! Der Drache rüstete zum Angriff und Astaroth blieben nur Sekunden....

    Blitzschnell ergriff er von der Fee Besitz. Gia. Er spürte ihre Überraschung als er ihren Körper übernahm und sie zwang sich als Schutzschild zwischen den Drachen und ihn zu werfen. Bei jeden Angriff des Drachen auf ihn würde sie sich nun dazwischen schmeißen müssen, ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben. Er erinnerte sich an ihre Fähigkeit mit den Kugeln und zwang sie diese auf die empfindlichen Augen des Drachen zu werfen. Dabei begann er die Gegend nach Fluchtmöglichkeiten abzusuchen.

    (So ok?)
     
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  5. Veruca

    Veruca Active Member

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    Ha! Innerlich triumphierte die Fee als sie sich aus Astaroths Griff befreien konnte und dieser von ihrem Schlag zurückwich. So leicht wie der Dämon es sich gedacht hatte, würde sie es ihm gewiss nicht machen. Sie war vielleicht nicht die stärkste Kämpferin aber es wäre ein gewaltiger Fehler ihre Schnelligkeit zu unterschätzen, doch mit dem was im weiteren Verlauf geschah, hatte sie nicht gerechnet.

    Das ganze war nur ein Spiel von Sekunden, Astaroth von ihrem Schlag getroffen wich zurück, Elias in Drachengestalt erkannte die perfekte Gelegenheit und machte sich bereit zum Angriff. Gia wollte zurückweichen und Elias somit weiteren Platz zum Angriff einräumen doch in diesem Moment fühlte sie eine Veränderung in ihrem Körper.

    Etwas riss sie zurück. Gia keuchte überrascht und blickte auf ihren Körper herab, doch dieser stand immer noch auf den selben Fleck, dennoch hatte sie das Gefühl von ihm fort gerissen zu werden, tief in ihr Inneres. Was passierte mit ihr. Mühsam versuchte sie sich zu wehren, die Arme vor ihren Körper zu erheben, doch sie gehorchten ihr nicht mehr. Hilfe, Jake! schrie sie laut. Die Situation ängstigte sie, noch nie war ihr etwas ähnliches passiert, doch über ihre Lippen kam kein Laut. Sie fühlte sich wie eine Fremde in ihrem Körper.

    Beweg deinen süßen Hintern vorwärts! Astaroths Stimme tönte nur für sie hörbar in ihrem Kopf und verursachte ihr dabei höllische Kopfschmerzen. Nein! wütete sie dagegen an und versuchte Astaroth aus ihrem Kopf zu vertreiben, doch es gelang ihr nicht. Sie fühlte sich als würde sie im vollen Lauf gegen eine Mauer aus Beton laufen.
    Ihr Körper war völlig aus ihrer Kontrolle und trotzdem fühlte sie wie sie vorwärts gerissen wurde und vor die Gestalt des Dämons gerissen wurde.

    Zu ihrem Glück schien Elias gerade noch zu sehen, dass da irgendetwas nicht mit rechten Dingen zuging, denn er beendete abrupt seinen Angriff und somit spürte Gia nur einen brennenden Stich an ihrem linken Arm. Sonst hätte es wahrscheinlich ihren Körper getroffen. Sie kniete am Boden, versuchte sich wieder aufzurichten aber Astaroth hatte weiterhin die Herrschaft über ihren Körper.
    Sie spürte das leichte Kribbeln in ihrer Hand das sich ankündigte wenn sie ihre Lichtkugeln formte. Konnte der Dämon auch ihre Fähigkeiten kontrollieren? Nein, dass lass ich nicht zu du Monster! schrie sie ihm innerlich entgegen. Sie spürte erneut wie ihr Körper in die Höhe gerissen wurde und sich vor dem Drachen aufbaute, die rechte Hand erhoben mit der Lichtkugel in der Hand bereit auf Elias Augen zu zielen um ihn zu blenden und zu verletzten.

    Die Lichtkugel wurde größer und größer und Gia kämpfte gegen Astaroth an. Plötzlich verpuffte die Kugel in ihrer Hand, Gia keuchte vor Anstrengung und für einen Bruchteil merkte sie wie Astaroth in ihrem Körper zurückwankte, doch Astaroth hatte noch genug Kraft und drängte sie sofort wieder in ihre Schranken zurück. Er übernahm sofort einen neuen Versuch und es kostete Gia einfach zuviel Kraft erneut dagegen anzukämpfen und somit traf die zweite Lichtkugel Elias.

    Verdammt! Gia fluchte. Ihr Kopf fühlte sich an als würde er gleich zerspringen. Es musste doch eine Möglichkeit geben, wie sie diese dreckigen Dämon aus ihrem Kopf und Körper verdrängen konnte?
     
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