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Die Legende von Bontania

Dieses Thema im Forum "FanFiction by" wurde erstellt von WolfLink, 12 Oktober 2012.

Status des Themas:
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  1. WolfLink

    WolfLink New Member

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    Okey, hoffentlich poste ich den Thread Von meiner Story hier richtig...:eek:

    Eine kurze Beschreibung: ''Vor langer Zeit existierte in einer fernen Welt ein wunderbares Land: Das Königreich Bontania. Es wurde von 2 Königsbrüdern regiert, der mit der besseren Hälfte übernahm das meiste Land ein und sorgte für das Wohlergehen der Menschen. Sein böser Bruder aber regierte nur über eine trostlose Wüste, tief im Westen des Landes. In einer Festung hausten üble Burschen, deshalb haben die Bewohner des Landes ihren Kinder verboten, sich in der Wüste aufzuhalten. Nichts desto Trotz lebten die Menschen lange in Ruhe und Frieden.

    Eines Tages gewann der Herrscher der Wüste mehr an Macht und zettelte einen Krieg an, der eine ganze Dekade (Das sind 10 Jahre;)) dauerte. Tausende von Soldaten und Menschen mussten ihr Leben lassen.

    Dann plötzlich erschien ein junger Mann, bekleidet mit einem braunen Gewand. Er vertrieb mit dem Heiligen Kumonenschwert den Dämon des bösen und brachte wieder Frieden in das Land. Der Dämon wurde daraufhin in den Todesvulkan verbannt und es geschah nie wieder ein solcher Krieg.

    Die Menschen waren erleichtert, das der junge Mann sie gerettet hat. Doch dann verschwand er, zusammen mit einen Wolfsrudel, mit denen er in den Wäldern öfters zu tun gehabt hatte und er wurde nie wieder gesehen...Noch in der Zeit danach betete das Volk um die Rückkehr des ''Helden des Waldes'',aber er kamm einfach nicht zurück. Trotzdem gaben die Menschen die Hoffnung nicht auf und sie wurden von einen neuen Helden überrascht...''

    Ich würde hier gerne meine fertigen Kapitel posten, aber ich würde gerne 2 Sachen wissen:

    -Bin ich im diesen Teil-Forum richtig, um meine Story zu veröffentlichen?
    -Und wirkt meine Beschreibung denn interessant? Würde es sich lohnen, meine Kapitel hier zu posten? Gäbe es denn ein paar interessierte Leser ? Wie in meinen Vorstellungsthread erwähnt, fand meine Story bisher keine Interessenten.
     
  2. Layka

    Layka #Murmeltierchen# Mitarbeiter

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    Hi Wolflink

    Ich machs mal kurz und bündig ;)

    - Ja das ist das richtige Unterforum
    - Und ja ich wäre an deiner Fanfiction interessiert :) Allerdings bin ich vieleicht nicht die schnellste Leserin und kann auch nicht die besten Kritiken schreiben :)

    LG Layka
     
  3. WolfLink

    WolfLink New Member

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    Nun gut, dann poste ich hier erstmal mein 1. Kapitel. Es mag zwar kurz wirken, aber meinen folgenden Kapitel sind länger. :)

    Hinweis: Eigentlich käme zu erst der Einleitungstext, der ja schon oben steht. Deshalb beginne ich schon sofort mit dem 1. Kapitel.

    Kapitel 1: Flucht aus Uraga

    Auf den Inselstaat Uraga wütete gerade ein Krieg, die Insel wurde von feindlichen Truppen angegriffen! Feuerpfeile flogen über den Himmel und setzten Häuser in Brand, die Stadt Tavo wurde angegriffen! Der Lärm riss Wido, Falco und deren Hund Oskar aus dem Schlaf. ''Wido, hier stimmt was nicht, es brennt überall in Tavo!'' ''Was?! Ist das dein Ernst?!'' fragte Wido ungläubig. Dann sah er aus dem Fenster, es rodeten wirklich überall Brände. Menschen liefen in Panik auf die Straßen. ''Wir müssen fliehen, Falco!'' Zusammen mit Oskar rannten die Brüder auf die Straße. Gerade noch rechtzeitig, den in dem Moment wurde ihr Haus von Feuerpfeilen getroffen. ''Falco, unsere Eltern sind noch da drin. Bleib mit Oskar hier, ich rette sie schon!'' ''Nein, du kannst ihnen nicht helfen, das ist...!'' Falco hatte seinen Satz noch nicht beendet, schon stürzte das Haus flammend in sich zusammen. Wido, Falco und Oskar konnten sich gerade noch mit einen Sprung in dem Straßengraben retten. ''Mutter, Vateeer!!!'' ''Lass uns fliehen Wido, du kannst ihnen eh nicht mehr helfen.'' Wido stand wie gelähmt da. Doch neben den Schutthaufen des Hauses entdeckte Oskar etwas. Mit einen lauten Bellen machte er sich für Wido und Falco bemerkbar.'' Was ist los Oskar, was hast du denn?'' Oskar deutete mit der Pfote direkt neben den Schutthaufen. ''Das ist doch...!'' Widos Augen funkelten. ''Falco, deine Harfe und meine Okarina, sie müssen den Zusammensturz überstanden haben!'' So unglaublich es auch klingt, diese beiden Instrumente lagen ohne einen Kratzer auf der gepflasterten Straße. Wido nahm die Okarina und die Harfe von Falco in die Hände und alle drei rannten runter zum Hafen. In dem Hafen, der sich auf der anderen Seite der Insel befand, stand ein Schiff bereit, welches die Bewohner in ein sichere Land bringen würde. ''Wido, schnell! Wir müssen an Bord dieses Schiffes!'' Falco, Wido und Oskar waren als einer der letzten Flüchtlingen, die an Bord liefen, Zusammen mit ca. 30 anderen verängstigten Überlebenden. An Bord waren vermehrt arme Familien , es gab nichts zu essen und zu trinken. Der Kapitän bat um Ruhe, denn es herrschte ein wildes Durcheinander. ''Ruhe bitte, ich bitte um ihre Aufmerksamkeit!'' Schon wahr es binnen weniger Augenblicke still. Zumindest fast still, außer dem plätschernden Wasser war es Mucksmäuschenstill. ''Meine Besatzung und ich, wir werden sie in ein sicheres Land bringen.'' Während einige Menschen erleichtert aus atmeten, war vom weitem ein Donnern zu hören, Wido, Falco und Oskar lauschten auf. Der Kapitän weiter: ''Sie sollten alle jetzt ein wenig Schlaf finden, es wird nämlich eine anstrengende Reise. Meine Besatzung und ich, wir werden schon auf alles achten.'' Erleichtert von diesen Worten legten sich alle schlafen, außer Wido, Falco und Oskar. Sie gingen zum Kapitän, ''Herr Kapitän, sollten wir lieber nicht eine andere Route nehmen? Von Westen zieht nämlich ein Gewitter auf.'', sprach Falco. ''Unmöglich! Ich habe die Route perfekt berechnet. Wir können jetzt einfach nicht den Kurs ändern!'', meinte der Kapitän skeptisch. ''Ihr solltet euch lieber jetzt auch hinlegen und schlafen.'' Doch Wido hatte noch eine Frage: ''In welches Land werden sie uns bringen? Erzählen sie uns doch mehr darüber!'' Oskar schien über Wido's Idee auch begeistert zu sein, er stimmte mit einem kurzen Bellen zu. ''Also gut, vorher werdet ihr ja eh nicht schlafen, was?'' Der Kapitän bat die 3 Freunde in seine Kapitänskajüte.

    Auf dem Tisch brannte eine Öllampe, den es war sehr dunkel darin. Der Kapitän schlug eine große Seekarte auf. ''Seht ihr das Land ganz oben am Rand? Dieses Land heißt Bontania. Wir werden es wohl Morgen Abend erreichen.'' Wido und Falco staunten nicht schlecht, was für einen langen Weg sie noch vor sich haben. ''Aber Herr Kapitän, was wird nun aus dem Gewitter?'', fragte Falco noch einmal. ''Ach was gehen mich diese Gewitter an! Wir werden Bontania heil erreichen!'' Wütend schlug er mit der Faust auf dem Tisch. Ein fataler Fehler! Die Öllampe geriet ins wanken, kippte um und setzte die Karte samt Tisch in Brand. ''Schnell, wir müssen die anderen warnen, alle Mann in die Rettungsboote!'' Ein Matrose schlug wild an die Schiffsglocke und brüllte: '' Alle Mann in die Rettungsboote, Feuer an Bord!'' Zeitgleich begann es zu regnen und zu blitzen, das Gewitter hatte nun das Schiff erreicht. Während panisch die Menschen die größten Rettungsboote besetzten, blieb Wido, Falco und Oskar nur ein kleines Boot. ''Falco, Oskar, schnell in das kleine Boot hier!'' Das Boot wahr gerade noch groß genug für alle drei. Während sich der Kapitän vergewisserte, das sich keiner der Flüchtlinge mehr an Bord befand, schlug ein Blitz in den Hauptmast des Schiffes ein und steckte ihn in Brand. Auf ein Zeichen des Kapitäns schlug ein Matrose mit einer Machete ein Tau durch und die Boote fielen mit einem lauten ''PLATSCH'' ins Wasser. Gerade, als der Kapitän von Bord springen wollte, begann sich der brennende Hauptmast zu neigen, knickte um fiel zu Boden. Der Kapitän aber konnte aber nicht mehr rechtzeitig abspringen und wurde von dem Mast erschlagen...Einen Moment später trieben die Rettungsboote etwas abseits von dem sinkenden Schiff im Meer, wo sich unzählige Wellen türmten, der Sturm war noch im vollen Gange. In dem Boot von Wido, Falco und Oskar herrschte größte Furcht, Oskar begann vor Angst zu winseln. Aber es war so laut, das Wido brüllen musste, damit Falco und Oskar ihn überhaupt verstehen konnten. ''Wir müssen zusammenbleiben, haltet euch einander Fest! Ihr dürft auf keinem Fall loslassen!'' Alle drei kauerten sich eng zusammen, damit sie sich nicht verlieren konnten. Das Boot schaukelte so wild, das alle drei richtig hin und her geschüttelt worden, als plötzlich sich eine riesige Welle vor ihnen auftürmte! Wido und Falco schrien nur so vor Angst, als die Welle alle drei erfasste und sie ohnmächtig wurden.

    Wido war immer noch schwarz vor Augen, als er plötzlich ein schlecken über sein Gesicht spürte. Er öffnete langsam seine Augen und sah verschwommen den Umriss eines Hundekopfes. Als er wieder klarer sah, erkannte er Oskar! Wido schreckte sofort hoch, klammerte sich an Oskars Brust und ließ ihn erstmal nicht mehr los. ''Oskar mein Junge, Gott sei dank bist du am Leben!'' Oskar schleckte ihn weiter das Gesicht ab, als Wido plötzlich erstarrte. ''Aber wo ist denn Falco?!'' Wido schaut sich um, doch außer Oskar, Nebel, dem Meer und Strand war nichts zu sehen. Er rief laut ''Falcoooo!'', doch keiner antwortete. Wido war so niedergeschlagen, das er sich zusammenkauerte und seinen Kopf zwischen seinen verschränkten Armen versteckte. Er fing an zu weinen. ''Mein Bruder, wo bist du nur?'' Oskar versuchte ihn zutrösten, indem er sich ganz eng an Wido schmiegte und seinen Kopf auf seiner Schulter legte. Einen kurzen Moment der Trauer später blickte Wido auf das Meer, doch man konnte aufgrund des Nebels nicht weit sehen. Doch dann erschien wie aus dem nichts ein regloser Körper aus dem vernebelten Horizont! Wido sprang auf und schaute genauer hin, der regloser Körper trug eine Harfe um seine Brust, es war Falco! ''Falco, mein Bruder, halte durch! ich eile dir zur Hilfe!'' Während Wido ins eiskalte Wasser sprang, wartete Oskar gespannt am Strand und beobachtete das Geschehen. Nach einem Kurzen Moment zog Wido den reglosen Falco an Land und legte ihn auf dem Rücken. Wido nahm die Harfe ab und horchte an Falcos Brust. Er hörte einen schwachen Herzschlag, Falco lebte also noch! Sofort begann Wido mit der Mund-zu-Mund-Beatmung und wiederholte es ein paar mal ...Und dann begann Falco zu röcheln, was dann zu einem Husten hinüber ging. Er war wieder auferweckt! ''Mein Bruder, du lebst!'' sprach Wido mit Freudentränen. ''Wido, du hast mir das Leben gerettet, ich danke dir!'' Wido sagte überglücklich: ''Das war doch selbstverständlich, wir sind doch Brüder, nicht wahr?'' Nach einer kurzen Erholung richtete Falco sich auf und die drei gingen ein bisschen am Strand herum. Nach etwa fünf Minuten blieb Wido stehen und entdeckte seine Okarina im Sand, sie hat schon wieder ein Unheil überstanden! Wido nahm sie wieder an sich und Falco sagte: ''Wir müssen erstmal herausfinden, wo wir hier sind.Am besten wir versuchen es Landeinwärts.'' ''Ich bin dabei!'' sprach Wido voller Freude. Oskar schien die Idee auch zu gefallen und sie machten sich auf dem Weg, als sie ein Schild am Ausgang des Strandes fanden. Auf diesem Schild stand geschrieben: ''Königreich Bontania.''
     
  4. Layka

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    Hi

    Also ich hab das erste Kap mal gelesen und bin schon mal neugirig wie es weiter geht.
    Ich muss aber sagen das die Ereignisse sich sehr überschlagen haben und für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Acion auf zu wenig Zeilen zu stande kommt - man wird praktisch von dem einen Unheil une umschweife ins nächste katalpuliert. ^^ (wie gesagt das ist halt mein Geschmack :) )

    Auch ist mir aufgefallen das du sehr viel ein Ausrufezeichen benutzt - meiner Meinung ein wenig zu viel. :)

    Ich hoffe du nimmst es nicht böse auf, den wie gesagt ich bin auch schon mal gespannt wie es weitergeht.

    LG Layka
     
  5. WolfLink

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    Danke für dein Feedback Layka. Ja, das mit den Ausrufezeichen ist mir auch schon ausgefallen und das die Ereignisse sich überschlagen, aber das bessert sich im Laufe der Story. Was die Action betrifft: Es wird erstmal ruhiger zugehen, was danach kommt...;)
     
  6. WolfLink

    WolfLink New Member

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    Und hier ist das 2. Kapitel:

    Kaptel 2: Ankunft in Bontania

    Wido und Falco waren sehr erstaunt über das, was auf den Schild stand. ''Bontania? Wollte da nicht unser Schiff mit den Flüchtlingen hin?'' fragte Wido erstaunt. ''Anscheinend sind wir die einzigen, die es geschafft haben.'' meinte Falco. ''Wir müssen erstmal sehen, wie es weiter im Landinneren so ist. Vielleicht bietet uns ja jemand einen Unterschlupf.'' Wido und Oskar fanden die Idee sehr gut. Nach einem kleinen Fußmarsch standen sie vor einer riesigen Stepe. Es wahr Atemberaubend! ''Wow, sieh dir das an Falco!'' Denn inzwischen hatte sich der Nebel verzogen und man konnte vieles sehen: Eine Stadt mit einer sehr großen Kirche, einen Wald, eine Gebirgsregion und vieles mehr. ''Wido, was hälst du davon, wenn wir uns mal in der Stadt erkunden wie die Lage in Bontania so ist?'' fragte Falco. ''Hmm, was meinst du Oskar?'' Oskar sprang an Wido hoch und schleckte ihn quer durch das ganze Gesicht. ''Ich denke, das heißt 'Ja'!'' lachte Wido. ''Wir müssen zuerst was zu essen auftreiben, denn ich habe einen Bärenhunger!'' sagte Falco. ''In der Stadt auf der anderen Seite der Steppe finden wir bestimmt ein Lokal oder sowas.'' sprach Wido nachdenklich. ''Wollen wir lieber den schnellsten Weg quer durch die Steppe oder einen gemütlichen Weg durch den Wald nehmen?'' ''Natürlich den schnellsten Weg! Mein Hungergefühl bringt mich noch um!'' Falco hielt sich seinen knurrenden Bauch, also liefen sie los. Auf dem Weg in die Stadt begannen sich Wido und Falco sich zu unterhalten: ''Also Falco, wenn wir in der Stadt sind und uns satt gegessen haben müssen wir uns überlegen wo wir die Nacht verbringen. Notfalls müssten wir uns in den Wald da drüben ein Nachtlager einrichten.'' Wido zeigte nach Rechts, genauer gesagt nach Osten, zum Wald. ''Ich wüsste zu gerne, wie spät es jetzt ist. Die Sonne scheint ja nur begrenzt am Tage.'' sprach Falco besorgt. Sie hatten schon etwa die Hälfte des Weges durch die Steppe geschafft, als plötzlich eine große Glocke läutend zu hören war. Die 3 Freunde lauschten auf. Einen kurzen Moment später aber wahr die Glocke wieder verstummt. ''Welch ein warmer, erlösender Klang!'' schmeichelte Wido. ''Hm, Werden Kirchenglocken nicht auch dazu benutzt, um den Menschen mitzuteilen wie spät es ist?'' fragte Falco. ''Das ist richtig. So wie die Sonne steht, dürfte das Eben das Mittagsläuten gewesen sein. Also haben wir bereits Mittags. Und zwar um 12 Uhr rum.''

    Einen etwas längeren Fußmarsch später standen Wido, Falco und Oskar vor dem Tor der Stadt. Etwas daneben war ein Schild platziert und darauf war zu lesen: ''Willkommen in Bontania-Stadt, der Hauptstadt des Landes und Königreiches Bontania.'' Eine Zugbrücke ermöglichte es den Menschen, den Wassergraben zu überqueren. Vom weitem konnte man schon fröhliche Musik vom Marktplatz hören. ''Los geht's!'' sagte Wido und die 3 rannten Stadteinwärts. Nach ein paar 100 Metern konnte man schon die große Fläche des Marktplatzes erkennen, wo sich viele Menschen tummelten. Als Wido, Falco und Oskar am Rande des Platzes standen schauten sie einmal nach Links in Richtung Westen - Nur verwinkelte Gassen und Fachwerkshäuser. Doch als sie nach Rechts Richtung Osten schauten erstarrten alle 3 fast vor Schreck: Vor ihnen stand ein gewaltiger Kirchenbau, der Turm reichte bestimmt hunderte von Meter in den Himmel. ''Wow! Falco, hast du schon mal so eine mächtige und große Kirche gesehen???'' Falco brachte vor staunen erstmal kein Wort raus, antwortete aber doch. ''Nein, habe ich nicht. Aber ich hätte nie gedacht, das Menschen in der Lage sind so was großes zu bauen.'' ''Da staunt ihr was?'' Hinter Wido und Falco stand plötzlich ein Mann im weißen Gewand. Er trug auch noch eine Kette, an der ein Kruzifix hing. ''Das ist das Wahrzeichen von Bontania-Stadt und das größte Gotteshaus hier im Lande.'' ''Das ist interessant und erstaunlich, aber wer seid ihr?'' fragte Falco den seltsamen Mann. ''Ich bin Bruder Pius und der Priester des Münsters. Aber wer seid denn ihr? Ich habe euch noch nie hier in der Gegend gesehen.'' Wido wollte gerade anfangen, zu erzählen. ''Also, wir. äh....'' Doch Bruder Pius unterbrach ihn. ''Was haltet ihr denn davon, wenn ihr mir alles bei einem gemütlichen Mittagsschmaus erzählt? Gesellschaft kann ich immer wieder gebrauchen.'' Das ließen sich Wido und Falco nicht 2 mal sagen. Bruder Pius führte die Brüder und Oskar zum Hauptportal des Münsters. ''Ich bitte euch, das ihr euch leise verhält. Dies ist ein Gottes geweihtes Haus und jeder hat hier das Recht, in Ruhe mit dem Herrn zu reden.'' Wido und Falco nickten und Wido bückte sich zu Oskar. ''Tu' mir bitte einen Gefallen Oskar und mach hier bitte keine Dummheiten oder etwas schmutzig, verstanden mein Junge?'' Oskar brummte und stimmte zu. Nun standen alle 4 in dem Innenraum der Kirche. Es war faszinierend. Links und Rechts schmückten bunte Fenster den Kircheninnenraum und ganz am Ende erhob sich der Hauptaltar. ''Ich werde euch jetzt in den Garten führen. Der befindet sich neben der Kirche. Und verhaltet euch ruhig.'' sprach Bruder Pius leise. Sie gingen in dem Langhaus bis zur Vierung, also dort, wo sich Langhaus und Querhaus kreuzten. An der Vierung angekommen wechselten sie nach Rechts in das Querhaus, wo am dessen Ende Bruder Pius eine Tür aufschloss. Dann standen die 4 im Garten. In der Mitte stand ein reich gedeckter Tisch. '' Bitte nehmt doch Platz!'' bat Bruder Pius Wido und Falco. Oskar legte sich brav neben den Tisch.

    Schon kurze Zeit später hatte Oskar einen Knochen zum kauen, Wido biss in eine Semmel und Falco riss sich etwas von einem Hähnchenschenkel ab. Nachdem alle fertig mit essen waren und Bruder Pius sich noch die letzte Weintraube in den Mund stopfte, sprach er: ''So, nun erzählt mir doch bitte etwas von Euch. Wo kommt ihr her und wieso seid ihr hier?'' Wido erzählte. ''Wir kommen aus einem Land namens Uraga, woraus wir fliehen mussten. Denn es herrscht Krieg dort. Mein Bruder und unser Hund wurden auf einem Schiff verfrachtet, das uns in ein sicheres Land bringen sollte.'' ''Wahrscheinlich hierher nach Bontania. Denn hier kommen viele Flüchtige aus Ländern, wo Krieg herrscht.'' sagte Bruder Pius. Wido erzählte weiter: ''Unser Schiff geriet in einem Sturm und wir haben Schiffbruch erlitten. Heute Morgen sind wir nämlich am Strand des Meeres gestrandet. Wir 3 scheinen die einzigen Überlebenden zu sein.'' Bruder Pius dachte kurz nach und fragte ''Was ist denn mit euren Eltern? Haben sie die Fahrt mit dem Schiff nicht überlebt?'' ''Nicht direkt, unsere Eltern sind schon vorher umgekommen. Mitten in der Nacht wurden wir aus unserem Schlaf gerissen, als plötzlich unser Haus von Feuerpfeilen getroffen wurde und dann brannte das Haus lichterloh. Danach ist es eingestürzt und unsere Eltern starben in den Trümmern...'' Bruder Pius hatte starkes Mitleid: '' Ich werde für das Wohlergehen eurer Eltern im Himmel beten.'' Wido und Falco dankten. ''Habt ihr denn erkannt, WER euch angegriffen hat?'' fragte er noch. ''Leider Nein, es war mitten in der Nacht.'' sagte Falco. Doch kurz danach fiel ihm was ein. ''Jaaa, ich weis doch was! Als Wido, Oskar und ich die Straße runter geflohen sind, standen in der Nähe eine Truppe von Soldaten. Auf ihren Schildern wahr ein Wappen abgebildet. Man konnte es im Mondschein flimmern sehen.'' ''Sah dieses Wappen etwa wie ein Dreieck mit einem Kreis im inneren aus?'' fragte Bruder Pius erstaunt. ''Ja, richtig!'' sprach Falco. Bruder Pius erzählte: ''Dann haben euch bestimmt die Soldaten aus der Festung in der Seta-Wüste überfallen. Ihr Herrscher heißt Ignaz, der böse Bruder unseres Königs Magnus IV. Ich rate euch: Betritt niemals die Seta-Wüste und erst recht nicht die Festung! Diese Burschen machen keine Gefangenen. Die Erwachsenen hier verbieten es ihren Kindern, sich der Wüste zu nähern. Wenn die Seta-Soldaten schon einen gefangen haben, lassen sie ihn nie wieder gehen. Also seid Vorsichtig.'' ''Bruder Pius, vielen Dank für diesen wichtigen Hinweis!'' bedankte sich Wido. ''Mein Bruder, unser Hund und ich, wir wollen jetzt aufbrechen, uns eine Bleibe suchen.'' fügte Wido noch hinzu. ''Aber bevor ihr geht müsst ihr noch was tun: Ihr müsst bei dem König eine Audienz abstatten und euch als neue Einwohner in der Liste eintragen lassen da ihr ja neu hier seid!'' mahnte Bruder Pius. Falco fragte verstutzt: ''Wo finden wir denn das Schloss, in dem der König sein Domizil hat?'' ''Das Schloss befindet sich im Norden von Bontania-Stadt. Ihr müsst die Stadt also nördlich verlassen und dem Weg folgen. Ihr werdet es schon sehen. Und noch was: Um in das Schloss zu gelangen müsst ihr folgende Parole aufsagen: ''Gott beschütze unseren König!''. Sonst dürft ihr nicht passieren.'' ''Wir danken euch, Heiliger Vater. Ich hoffe wir sehen uns wieder.'' bedankte sich Falco. So machten sich Wido, Falco und Oskar nördlich auf dem Weg zum Schloss von Bontania.
     
  7. Sandy

    Sandy Well-Known Member

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    Zum 1.Kapitel: Flucht aus Uraga:
    Hoffe du nimmst mir meine Kritikpunkte nicht böse!! Für mich waren 2 direkte Reden irgendwie zu Optimistisch^^. Als z.b. einer der Brüder meint, er würde die Eltern schon retten… Oder der Kapitän: er u. seine Mannschaft würden das alles schon richten…
    Der Übergang von der umgekippten Öllampe zu dem Ausruf, dass alle in die Rettungsboote sollen, ging mir etwas zu schnell… Hätte man die Lampe u. den kleinen Brand nicht einfach löschen können, warum müssen direkt alle in die Boote?
    Ansonsten find ich die Geschichte super. Interssant ist auch, dass die 2 Brüder ihre Musikinstrumente trotz all dieser Tragödien nicht verlieren :D

    Zum 2.Kapitel: Ankunft in Bontania
    Schöner Anfang, wie sie sich umsehen etc. Aber wie sie anhand der Glocken rausfanden wie spät es ist, naja :D Den letzten Satz: "Und zwar um 12 Uhr rum.'' Hätt ich weggelassen :D Schließlich haben sie ja nicht die Glockenschläge gezählt^^
    Auch schön, wie sie dem Priester begegnen u. er ihnen alles erklärt etc.
     
  8. WolfLink

    WolfLink New Member

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    Hi Sandy,
    Danke für deine Rückmeldung!:D Ich werde solche ''direkte Reden'' etwas besser schreiben. Aber wieso man den Brand nicht löschen konnte? Naja, genug Wasser wäre ja da gewesen, aber es war dunkel und an Bord waren wohl keine Löscheimer...:whistle:

    Aber ich muss dir da etwas wiedersprechen. Du sagtest ja: ''Schließlich haben sie ja nicht die Glockenschläge gezählt''.
    Ich meinte, die Glocke hat richtig GELÄUTET, nicht angeschlagen wie mit einem Hammer oder so.
    Denn man hatte früher wirklich Kirchenglocken geläutet, um die Tageszeiten den Menschen mit zuteilen, heute gibt es ja dafür Uhren.(y)
     
  9. Layka

    Layka #Murmeltierchen# Mitarbeiter

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    Hallo Wolflink

    So nun hab ich endlich den zweiten Teil auch durch. Diesesmal war es wirklich ein wenig ruhiger :)
    Den Part mit dem Priester gefiehl mir natürlich auch sehr. :D

    Dennoch rat ich dir vieleicht mehr Details der Geschiche einzuhauchen, wie zum Beispiel wie fühlen sich die jungen als sie vom dem Tod der Eltern und dem Erlebten erählen? Oder welche Gesten / Reaktionen zeigen ihre Körper? Ich denke so könnte man sich noch besser in die Geschichte hereinversetzen.

    Ich bin aber schon gespannt wie es weitergeht.
     
  10. WolfLink

    WolfLink New Member

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    Kapitel 3: Eine Audienz beim König

    Auf dem Weg zum Schloß fielen Wido und Falco auf, das nach einiger Zeit der Weg durch ein Tor versperrt war. ''Halt!'' rief der Soldat, der das Tor bewachte. ''Wer seid ihr? Unbefugten ist das betreten des Schloßes verboten. Verschwindet also ganz schnell wieder!'' Oskar fing an zu knurren und die Zähne zu fletschen, Wido aber beruhigte ihn. ''Verzeihen sie die Störung, aber wir sind Flüchtlinge aus dem Land Uraga und suchen eine Bleibe. Ein Priester Namens Bruder Pius aus der Stadt schickt uns, wir haben eine Audienz bei dem König.'' Der Soldat überlegte kurz und sprach. ''Nun gut, ihr dürft passieren. Aber nur, wenn ihr mir auch die Parole richtig aufsagen könnt.'' ''Parole?'' Falco schaute verdutzt. Da stieß ihn Wido mit der Schulter an. ''Du weist doch, die Parole die uns Bruder Pius gesagt hat?'' Nun fiel sie Falco wieder ein. ''Aaaaah, jetzt hab ich's: Gott beschütze unseren König.'' Falco sprach die Parole ohne stottern und Fehlerfrei auf. ''Nun gut, ihr dürft passieren. An der Zugbrücke des Schlosses müsst ihr die Parole nochmals erwähnen.'' ''Vielen Dank mein Herr'' bedankte sich Wido. Auf ein Zeichen des Soldaten wurde das mit Gittern versehene Tor geöffnet und die 3 Freunde gingen hindurch. Einen kurzen Fußmarsch später standen sie wieder vor einen, noch etwas größeren Tor. Dieses wurde gleich von 4 Soldaten bewacht. Ohne weiter zu zögern verlangte einer von ihnen die Parole. Im Chor wiederholten Wido und Falco ''Gott beschütze unseren König!'' Auch dieses Tor wurde nun geöffnet. Nun standen die 3 vor der Zugbrücke. Am Zinnengang standen bestimmt 5, 6 Soldaten. Schon wieder wurde nach der Parole verlangt und Wido und Falco wiederholten sie fehlerfrei. Mit einem gewaltigen rattern der Ketten wurde die Zugbrücke herab gelassen. Wido, Falco und Oskar traten ein. Doch kaum waren sie eingetreten, wurde die Zugbrücke wieder hochgezogen. Die 3 standen jetzt im Schloßhof. ''So und wo gehts denn nun zum Thronsaal des Königs?'' fragte Wido. In dem Moment kam Hund quer in den Hof eingerannt, direkt auf Wido, Falco und Oskar zu. ''Ah, Falco, rette mich vor diesem Husky-Hund da!'' Wido sprang mit einem Schreck auf Falcos Arme, der ihn festhielt und gar nicht raffte, was los war. ''Was Wido? Was ist?'' Der stürmische Hund knallte daraufhin mitten in die Truppe, worauf alle zu Boden fielen. In der Nähe hörte man anschließend eine Mädchenstimme rufen. ''Kira, so empfängt man doch keine Gäste. Das geht doch auch freundlicher, meine Liebe.'' ''Liebe?!'' Oskar zuckte mit einen Ohr, weil er glaubte nicht richtig gehört zu haben. Er war gerade eben mit einer Hundedame seiner Art zusammengestoßen. Er stand sofort auf und tat so, als hätte er sich nichts getan. Innerlich aber tat ihm schon sein Körper weh. Wido und Falco aber waren noch etwas benebelt, als das Mädchen schon zu ihnen eilte. ''Das tut mir äußerst leid. Normalerweise begrüßt Kira Besucher ohne Hund völlig normal, aber wenn Menschen Hunde dabei haben, ist sie immer so stürmisch.'' ''Aha, das hätten uns die Soldaten wenigstens uns noch sagen können.'' knurrte Wido. Er und Falco standen wieder auf und klopften sich den Staub von ihren Klamotten. ''Kann ich euch Jungs denn behilflich sein?'' fragte das Mädchen. ''Oh ja'' antwortete Falco. ''Wir suchen den König. Wir haben eine Audienz bei ihm, weil wir neu hier sind.'' ''Hm, dann kommt mit mir. Mein Vater hält sich gerade im Thronsaal auf.'' ''Moment mal...'Vater'??'' fragte Wido verstutzt. ''Dann....Dann......bist du ja.......!'' ''Die Prinzessin von Bontania. Ich heiße Helena.'' fügte das Mädchen noch hinzu. Falco war auch baff. ''Oskar hast du das gehört?'' fragte er. Anscheinend nicht, denn er und Kira betrachteten und beschnupperten sich neugierig. Mit einem lauten Räuspern machten Wido und Helena auf sich aufmerksam. Schon hörten Oskar und Kira auf und folgten Wido, Falco und Helena in das Hauptgebäude des Schloßes. In den Gebäude, wo sich nun die 5 befanden fiel ihnen ein etwas langer Flur ins Auge. ''Das ist der Korridor im Hauptgebäude.'' erklärte Helena. ''Am Ende befindet sich der Thronsaal.'' Alle führten nun den Weg zum Thronsaal fort. Links und Rechts an den Korridor waren viele Türen angebracht. In der Mitte des Korridors befand sich ein etwas größeres Fenster. Bei gutem Wetter konnte man in die Ferne blicken, denn das Schloß stand auf einem großen Hügel. ''Wer gute Augen hat, kann sogar bis zum Meer schauen.'' sagte Helena. Während die Prinzessin noch ein paar Einzelheiten erzählte, fing Oskar wieder an mit Kira zu turteln. Kira schmiegte ihren Kopf an Oskar seinen und er grummelte zufrieden, als Wido sich zu ihnen drehte und einen ernsten Blick zu ihnen wurf. Schon hörten sie auf und saßen wie 2 normale, brave Hunde da. ''So, nun lasst uns den Korridor zu Ende gehen. Mein Vater empfängt nur zu bestimmten Zeiten Besuch.'' Als Wido, Falco und Helena weiter liefen schmiegte sich Oskar wieder an Kira. Am Ende des Korridors standen alle nun vor einer riesen Tür. Helena gab noch letzte Anweisungen. ''Wenn ihr den Saal betretet, solltet ihr langsam und am besten in einer Reihe zum Thron laufen. Das macht einen guten und entspannten Eindruck. Ihr dürft euren Hund mitnehmen, mein Vater hat nix dagegen. Sonst hätte ich ja schließlich nicht meine Kira dabei. Ich werde schon mal reingehen und euren Besuch ankündigen. Ihr werdet dann von meinem Vater herein gerufen.'' Mit diesen Worten ging Helena mit Kira in den Saal. Kira guckte noch ein bisschen traurig zu Oskar, aber der zwinkerte nur, etwa nach dem Motto: ''Ich komme doch gleich wieder, süße.'' Als Helena die mächtige Tür wieder von innen zumachte, lehnten sich Wido und Falco an die Wand, während Oskar sich auf dem steinernden Boden niederlegte. Nach kurzer Zeit bückte sich Wido zu ihn hinunter und machte eine klare Ansage. ''So Oskar, wenn wir da hinein marschieren dann lauf auch bitte vornehm: Brust raus, Schnauze hoch. Verstanden mein lieber?'' Oskar antwortete mit seinen ''Rarrf!'', was immer 'ja' bedeutet. Wido wusste nämlich genau, was Oskars Laute bedeuteten. Einen Augenblick später dröhnte aus dem Saal eine tiefe, bassige Stimme. ''Die Besucher mögen nun bitte eintreten!'' Wido öffnete die mächtige Tür mit ein wenig Kraftaufwand, die daraufhin knirschte und die Truppe trat herein. Nun standen sie im Thronsaal, als ihnen die Luft fast wegblieb: An der Decke hing ein riesiger Kronleuchter, der bestimmt einen Durchmesser von 3 Metern hatte. Säulen und bunte Fenster ließen den Saal fast wie den Innenraum einer Kirche erscheinen. An den Seiten des Teppichs, der zu den Königsthron führte standen echt gefährlich wirkende Soldaten. Sie waren groß mit einer schweren Rüstung und großen Lanzen. ''Tretet näher!'' befahl der König, der gute 20 Meter entfernt auf seinen Thron saß. Links von ihm saß Helena auf ihren Thron, der etwa genauso wie der von ihrem Vater aussah, allerdings war er ein wenig kleiner. Sie trug nun auch die Prinzessinenkrone, die auch etwas kleiner als die vom König war. Wido, Falco und Oskar schluckten kurz und schritten voran. Oskar gab sich besonders viel Mühe, denn er wollte sich ja schließlich nicht vor seiner neuen Hundefreundin blamieren. Kira lag genau neben den Thron von Helena und staunte nicht schlecht, wie Oskar marschierte. Das selbe dachte sich Helena bei Wido und Falco. Nach ein paar Schweißtreibenden Sekunden waren alle 3 endlich bei dem König angelangt. ''Kniet nieder!'' befahl er und das taten Wido und Falco auch. Oskar dehnte seinen Vorderkörper nach unten. ''Erhebt euch!'' befahl er noch und seine Stimme wirkte nun vertrauter. ''Ihr schwitzt ja richtig. Heute ist es doch gar nicht mal so warm.'' ''Vater, das ist wahrscheinlich die Aufregung.'' meinte Helena. ''Ihr braucht vor mir keine Angst haben. Ihr dürft nun sprechen und ich werde genau zuhören.'' Wido fing an zu reden. '' Eure Hoheit, ich heiße Wido, das hier ist mein Bruder Falco und der Hund heißt Oskar. Wir sind Flüchtlinge aus dem Land Uraga und suchen in diesem schönen Land hier ein neues Zuhause.'' Der König überlegte kurz und sprach. ''Das klingt so, als wärt ihr aus eurem Land vertrieben worden. Herrscht dort etwa Krieg?'' ''Ja, ein sehr schlimmer Krieg. Er hat sogar unseren Eltern das Leben gekostet!'' antwortete Falco wütend. Der König fragte weiter. ''Wann geschah der Angriff und von wem wurdet ihr angegriffen?'' Wido erzählte. ''Es geschah mitten in der Nacht. Wir wurden durch den Lärm geweckt, es waren Soldaten aus der Seta-Festung.'' Der König bekam riesen Augen und glaubte nicht richtig gehört zu haben. Er fragte nochmal nach. ''Sagtest du gerade Seta Festung???'' ''Ja eure Majestät. Kennst ihr etwa diese Schergen?'' fragte Falco. Der König weiter: ''Ja, ich kenne diese Burschen. Es sind Soldaten meines bösen Bruders Ignaz, der fern in der Seta-Wüste in seiner Festung haust. Anscheinend hat er seine Drohung war gemacht.'' ''Eine Drohung?'' fragte Wido. ''Ja,es Begann vor etwa einer Woche. Mein Bruder und ich kamen nie gut miteinander aus. Vor kurzem bekam ich einen Drohbrief von Ignaz. Er verlangte, das ich ihm die Hälfte meines Königreiches übergeben soll oder er würde meine Insel oder mein Land angreifen und zerstören. Anscheinend war er doch etwas feige, mein Königreich anzugreifen und hat unglücklicherweise eure Heimatinsel ausgesucht.'' Wido wollte mehr über diesen Ignaz erfahren. ''Eure Hoheit, würdet ihr mir und meinen Bruder erzählen, wie es dazu kommen konnte das euer Bruder so ein schlechter Mensch ist?'' Der König war einverstanden. ''Also gut. Aber ich müsste gut zuhören, damit ihr es versteht.'' Wido und Falco setzten sich auf den weichen Teppich, Oskar lag sich neben Falco. ''Es geschah schon in unserer Kindheit. Ignaz war ein richtiger Lausebengel. Ständig spielte er und meiner Familie Streiche oder er machte immer was kaputt. Meine Eltern lobten mich deshalb mehr, weil ich gehorchte und auch das tat was man von mir verlangte.Ignaz war immer frech. Deshalb war es nicht selten, das er mal die eine oder andere Ohrfeige bekam. Manchmal war er so aggressiv, das er teure Vasen, Fenster oder Skulpturen zerstörte, die sehr kostbar waren. Deshalb wurde er auch geschlagen. Wido hatte schon eine Ahnung, ''Vielleicht trat er ja deswegen auf die dunkele Seite.Wie ging es denn weiter?'' Der König erzählte weiter. ''Tja so ging das ganze bis zur unserer Jugend: Ich war immer nett und er das schwarze Schaf. Mit 20 Jahren hat er es etwa soweit gebracht, ein Lebensmittelgeschäft zu überfallen und...'' Helena unterbrach ihn ganz plötzlich. ''Vater, darf ich bitte auf mein Zimmer? Ich kann diese Stelle nicht ertragen.'' ''Ist schon Ok Tochter.'' Mit einen schnellen Laufschritt verließ Helena mit Kira den Saal, Oskar schaute traurig hinterher. ''Euer Hoheit. was ist denn mit der Prinzessin?'' fragte Wido erstaunt. Die Stimme des Königs wurde ernster ''Ich werde euch jetzt sagen, was mit ihrer Mutter passiert ist.'' Wido Schluckte ''Also,'' fuhr der König fort. ''Ignaz betrat mit seinen Kumpan Nathan den Laden und verlangte die Tageseinahmen. In den Laden befand sich auch meine Frau. Sie erkannte, das da etwas nicht stimmte. Die Verkäuferin aber weigerte sich, das Geld heraus zu rücken. Ignaz aber zuckte eine Armbrust und Nathan zog sein Schwert. Meine Frau fackelte nicht lange und wollte die 2 Kerle vertreiben. Ignaz lässt sich nix gefallen, egal von wem und was. Er ermordete meine Frau eiskalt, ohne eine Augenwimper zu zucken. Darauf hin schrie die Ladenbesitzerin, worauf Ignaz und Nathan auf die Straße rannten. So hat es mir jedenfalls die Verkäuferin erzählt.'' Wido, Falco uns Oskar waren sehr geschockt. Falco fragte noch was. ''Und wie ging es dann weiter?'' ''Auf der Straße lief zufällig eine Patrouille vorbei. Die Verkäuferin schrie noch, man solle die Verbrecher fassen. Ignaz und Nathan rannten kreuz und quer durch die verwinkelten Gassen und schließlich zum Ausgang der Stadt. Dort sattelten sie ihre Pferde. Mittlerweile wurden sie schon von ca. 20 Soldaten verfolgt. Als sie gerade davon ritten versuchten noch 2 Soldaten, ihnen ebenfalls mit Pferden zu verfolgen, das sie zufälligerweise hoch zu Ross patrouillierten. Die zurückgebliebenen Soldaten teilten sich in 2 Gruppen auf: Die erste Hälfte sagte meinen Vater über diesen Vorfall bescheid, während die andere Hälfte die Tore bewachten um sicherzugehen, das keiner mehr entkommen konnte, der vielleicht auch in den Überfall verwickelt war. Nach etwa 2 Minuten kamen die 2 Soldaten mit ihren Pferden zurück an das Haupttor. Sie erzählten, das sie Ignaz und Nathan am Beginn der großen Wüste verloren haben. Um sich nicht in Gefahr zu begeben brachen sie die Verfolgung ab und kehrten zurück.'' ''Etwa am Beginn der Seta-Wüste?'' fragte Falco. ''Ja, richtig. Aber woher weißt du das?'' fragte der König. ''Bruder Pius, der Priester aus Bontania-Stadt hat uns etwas davon erzählt.'' ''Wegen ihm sind wir auch hier. Wir wollen uns als neue Einwohner auf die Einwohnerliste eintragen lassen.'' fügte Wido noch hinzu. ''Nun denn, ihr könnt entscheiden wo ihr wohnen wollt. Entweder hier in Bontania-Stadt oder in dem Dörfchen Dento, was sich etwas abseits im Nordosten des Landes befindet.'' schlug der König vor. Wido blickte Falco fragend an. ''Was meinst du, mein Bruder? Ich bin für Dento.'' ''Da stimme ich dir zu, Wido.'' ''Gut,'' sprach der König zufrieden. Er klatschte 2 mal in seine Hände und ein Diener trat in den Saal. Er hielt in einer Hand eine Schriftrolle und in der anderen ein Tintenglas mit einer Feder. ''Bitte trägt euch unten mit euren Vor- und Familiennamen ein. Euer Hund sollte auch mit Namen dort stehen.'' bat der König. Falco trug sich mit 'Falco Smith' ein. Wido tat das selbe mit 'Wido Smith' und 'Oskar, Hund' trug er ein. Dann Rollte der Diner die Schriftrolle zusammen und verschwand mit der Rolle samt Tintenglas. ''Nun geht meine Freunde. In Dento wird euch ein Haus zugeteilt werden. Da ihr aber noch jung und Waisenkinder seid braucht ihr auch keine Miete zahlen.'' verabschiedete sich der König. ''Habt vielen Dank eure Hoheit!'' Mit diesen Worten bedankte sich Wido. Er, Falco und Oskar standen auf, verbeugten sich nochmal vor dem König und verließen das Gebäude. Sie wollten sich gerade auf dem Weg machen, als Oskar plötzlich stehen blieb und traurig zurück zum Gebäude schaute. ''Komm schon Oskar, deine neue Hundefreundin wird dich sicher mal besuchen kommen, wenn wir erstmal in Dento sind.'' versprach Wido mit einem Lächeln. Oskar lächelte ebenfalls und die Truppe verließ den Schloßhof. Hoch oben in einem der Türme schaute Helena mit Kira den 3en nach. Kira begann zu fiepen, aber Helena beruhigte sie. ''Keine Sorge mein Mädchen. Wenn unsere neuen Freunde erstmal in ihrem neuen Zuhause sind, werden wir sie bestimmt mal besuchen, wenn mich mein Vater gehen lässt. Dann kannst du auch wieder mit deinen neuen Hundefreund spielen.'' Kira bellte vor Freude und schleckte Helena vor voller Freude ihr Gesicht ab.
     
  11. Elenia

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    So, da du ja bisher wohl nicht so viel Glück mit Lesern deiner Story hattest, wollte ich mich auch mal dazu äußern.

    Zuerst mal hätte ich zwei formale Sachen, die mir sehr aufgefallen sind. Zum Einen würde ich auch dir raten, deine Geschichte vorher von jemandem Kontrolle lesen zu lassen, da doch noch einige Fehler enthalten sind. Es ist immer angenehmer zu lesen, wenn man nicht an solchen Kleinigkeiten hängen bleibt.
    Und wo wir bei angenehm zu lesen sind, wären wir auch schon bei der zweiten Sache: Es wäre ungemein hilfreich für den Lesefluss, wenn du deine Geschichte etwas mehr in Absätze gliedern würdest. Es ist undheimlich schwierig, in einem einfach weiterlaufenden Text den Überblick zu behalten, wo man eigentlich gerade ist und wo es weiter geht. Da würden Absätze sehr helfen!

    Jetzt aber mal zum Inhalt: An sich finde ich die Grundidee mal ganz interessant, da lässt sich einiges daraus machen. Im Endeffekt verschenkst du aber doch einiges von dem Potential, indem du die einzelnen Ereignisse ziemlich schnell durch"hetzt", was ja auch schon erwähnt wurde. Das liegt daran, dass du z.B. oft weniger auf eine Beschreibung der Umgebung eingehst o.ä. (da ist z.B. der Thronsaal ne schöne Ausnahme, den du eigentlich recht gut beschreibst), dann eben die Ereignisse sehr schnell abarbeitest, ohne genauer darauf einzugehen und was mir vor allem fehlt, ist, dass du auf die Gefühle deiner Hauptpersonen eingehst. Gerade dass die Eltern von Falco und Wido sterben wird erst mal ziemlich unter den Teppich gekehrt, dabei hätte gerade das viel Potential, um ausführlicher zu werden.

    Bitte lass dich von dem, was ich geschrieben habe, nicht entmutigen, weiter zu schreiben. An sich ist die Idee interessant und ich bin durchaus gespannt, was du weiter daraus machst. Sieh es als Anregungen, wo du deine Geschichte noch besser machen kannst.
     
  12. WolfLink

    WolfLink New Member

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    Danke für dein Feedback Elenia! Und Nein, ich lasse mich nicht entmutigen.;)

    Das mit den Absätzen mache ich auch sonst immer, aber bei dem 3. Kapitel habe ich das erst nach gut 10 Min. bemerkt und wollte meinen Beitrag nochmal bearbeiten, aber das hat leider nicht geklappt. (Ich konnte denn ''Bearbeiten''-Link nicht mehr finden?)o_O
     
  13. Elenia

    Elenia ...sunshine...

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    Die Editiermöglichkeit eines Beitrages gibt es nur für einige Minuten, danach kann man den Beitrag nicht mehr weiter bearbeiten. Wenn du allerdings möchtest, kannst du mir den Text mit den Absätzen als Unterhaltung schicken, dann kann ich den Beitrag für dich editieren und die Absätze einfügen.
     
  14. Sandy

    Sandy Well-Known Member

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    Was soll das heißen? Layka und ich lesen die Story doch auch u. haben shcon feedback gegeben...
    oder meinst du damit was anderes?
     
  15. Elenia

    Elenia ...sunshine...

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    Das hier meinte ich damit^^ Hab eure Beiträge natürlich gesehen^^
     
    Sandy gefällt das.
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