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Mcleod´s Daughters - Das RPG

Dieses Thema im Forum "Thread-Rollenspiele" wurde erstellt von Mcleod Daughter, 10 Juli 2008.

  1. *~Lilith~*

    *~Lilith~* reach the stars Mitarbeiter

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    AW: Mcleod´s Daughters - Das RPG

    Claire

    Es war fast so als hätte Tess ihre Gedanken gelesen, denn etwas Saures, das war es was sie genau jetzt brauchte. Zum Süßen dazu. Irgendwie liebte sie sie diese Seiten der Schwangerschaft und sie hatte das Gefühl gar nicht genug davon zu bekommen, den verschiedenen Gelüsten nachzukommen. Das einzige was ihr zu ihrem Glück momentan noch fehlte war Alex, doch der war einmal mehr wie vom Erdboden verschluckt, manchmal wünschte sie sich sie hätte nur ein ganz normales Haus, und er einen normalen Job, nicht zwei riesige Farmen die zu leiten waren. Doch nein das wäre Irrsinn, ein Leben ohne Drovers Run wäre unvorstellbar.

    Nachdenklich nahm sich Claire eine Gurke aus dem Glas und besah sie von allen Seite, gab es denn eine Möglichkeit Matt irgendwie zurück zuholen? Wahrscheinlich nicht wirklich, sonst wäre es vermutlich kein Zeugenschutzprogramm. Was die Liebe anging schienen wohl alle Frauen einmal in ein tiefes Loch zu fallen, bei ihr war es Peter gewesen, bei Tess nun irgendwie Dave und naja Jodi vermißte Matt. Hätte sie selbst vor einigen Monaten nicht mitbekommen wie weh es tun konnte dann würde sie vermutlich jetzt anders reagieren.

    „Ja gestern Abend war sie wirklich gut drauf, doch heute, mir kommt vor es geht ihr wieder schlechter“ erwiderte sie dann mit einem Schulterzucken ehe sie dann den Löffel nahm und auf die Gurke das Schokoladeeis verteilte. Und dann herzhaft abbiss um kurz darauf ein Gähnen zu unterdrücken, eigenartigerweise fühlte sie sich wie gerädert, dabei hatte sie heute noch weniger gearbeitet als sonst. „Ich weiß wirklich nicht mehr was wir noch tun können, sie ist wie ein Schatten ihrer selbst und ich denke manchmal wirklich daran einen Pschologen zu rate zu ziehen. Sollte sich ihr Zustand in den nächsten beiden Wochen nicht bessern werde ich mit unserem Arzt sprechen“ für sie war es beschlossene Sache denn so wie es jetzt war konnte es einfach nicht mehr weiter gehen.

    Die beiden Schwestern saßen noch eine ganze Weile am Tisch um vor allem über die Situation mit Jodi zu sprechen wobei auch das Thema Dave nicht vermieden wurde, bis Claire dann die Müdigkeit übermannte. Es war zwar noch nicht einmal acht Uhr aber sie hatte das Gefühl die Augen nicht mehr offen halten zu können. „Sei mir nicht böse aber ich kann nicht mehr“ entschuldigte sie sich bei ihrer Schwester während sie das Gurkenglas verschloß und in die Speisekammer trug. „Ich werde ins Bett gehen, ich fürchte Alex kommt heute so oder so nicht mehr. Und Kopf hoch, du hast das richtige Getan, du solltest deinem Herzen folgen“ kurz lächelte Claire ihrer Schwester noch aufmunternd zu ehe sie dann nach oben in ihr Schlafzimmer ging um sich ins Bett zu legen.

    (sorry beide Posts sind mies, muss erst wieder reinkommen vor allem in Jodi. Claire hab ich jetzt mal rausgeschrieben weil ich momentan einfach keine Zeit habe, bzw. ich endlich anfangen sollte zu lernen)



    Jodi

    Die Übelkeit war mittlerweile verschwunden doch dies war noch das kleine Übel gewesen, viel schlimmer war es das die Kopfschmerzen immer noch stechend auf sie eindrückten. Doch zumindest verhinderten diese für den Moment das sie nicht daran dachte was am gestrigen Tag alles passiert war. Sie hatte Luke geküßt, und wenn sie nicht versehentlich den falschen Namen gesagt hätte dann wären sie wohl vermutlich auch im Bett gelandet. Sie hatte Matt betrogen, Jodi kam nicht umhin den Tränen wie so oft freien lauf zu lassen, da sie in ihrem Zimmer war konnte sie weinen so viel sie wollte und das war wohl auch gut so.

    Irgendwann war ihr Körper viel zu müde um noch wach zu bleiben und so fiel sie auch in einen unruhigen Schlaf, als sie wohl nur eine halbe Stunde später wieder erwachte hatte es bereits gedämmert und die Kopfschmerzen waren nur mehr halb so schlimm. Sie musste etwas essen, doch mit ihren verheulten Gesicht und den vom Weinen noch immer roten Augen wollte sie nicht in der Küche der Schwestern auftauchen. So genähmigte sie sich erstmals eine erholsame Dusche und genoss das kalte Wasser auf ihrem Körper, es schien ihr fast so als würden die diversen Lebensgeister in ihr erwachen.

    Während sie sich anzog, um sich kurz darauf die Haare zu föhnen dachte sie einmal mehr an Luke, sie musste ihm sagen dass es in ihrem Leben nur mehr Matt gab, auch wenn er nie zurückkehren würde. Es war ein Fehler gewesen das sie versucht hatte ihn zu küssen, zu viel Alkohol auf leeren Magen, mehr nicht. Sie wollte selbst da nicht mehr hineininterpretieren als gewesen war, außerdem wollt auch er nicht mehr sonst hätte er nicht aufgehört nur weil sie den falschen Namen gesagt hatte.
    Erst hörte sie das klopfen gar nicht denn der Föhn war eindeutig zu laut, erst als ein zweiteres resoluteres Klopf erklang und sich die Türe darunter leicht bewegte schaltete sie den Föhn aus und legte ihn langsam zur Seite.

    Hoffnung, machte sich in ihr breit, wie immer wenn sie daran dachte das Matt vor ihrer Türe stehen könnte, doch gleichzeitig holte sie sich selbst auf den Boden der Realität zurück, er würde nie wieder kehren, er war zusammen mit ihrem Herzen gegangen. Langsam ging sie auf die Türe zu um sie zu öffnen, sie sah direkt in das Gesicht von Luke und für einen Moment blieben jegliche Emotionen in ihrem Gesicht aus ehe sie sich dann doch daran erinnerte das sie irgendwie reagieren musste. „Hallo“ zu mehr war sie wohl anfangs noch nicht fähig und so sah sie fragend von den Zettel in seiner Hand, zu der Weinflasche wieder zurück in sein Gesicht. „Kann ich dir bei irgendwas helfen?“ meinte sie dann und trat einen Schritt heraus um die Türe hinter sich zuzuziehen denn im Zimmer herrschte ein ziemliches Chaos, das er jenes gestern schon gesehen hatte war momentan nicht in ihren Gedanken verankert.
     
  2. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

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    AW: Mcleod´s Daughters - Das RPG

    Dave

    "Fertig!" seufzte Dave hämisch. "Fertig ist wohl noch etwas untertrieben." meinte er, nahm einen weiteren Schluck des Bieres und stellte die Flasche fest auf den Boden zurück. "Ich könnte auch sagen, dass ich eigentlich ganz froh bin, dass das hin und her endlich vorbei ist. Dass das Leben jetzt wieder beginnen kann und das es wenigstens ein Abschluss den man verarbeiten kann, aber so krank wie ich bin, hätt ich Tess lieber nur so halb als gar nicht. Irgendwie und irgendwann hätte sie sich diesen Möchte.... entschuldige... deinen Bruder aus dem Kopf geschlagen." raunte Dave und seufzte noch einmal.

    "Sei mir nicht böse, dein Bruder mag ein netter Kerl sein, aber ab heute tu ich mir schwer ihn zu mögen. Nein das stimmt nicht ganz, ich war schon länger kein Fan von ihm." Dave trank das Bier mit einem weiteren Schluck leer und spielte dann mit der leeren Flasche in seinen Fingern herum. Er war zu faul um aufzustehen und sich eine neue zu holen, von dem abgesehen wollte er eigentlich auch gar keine neue mehr. Er wollte sich tatsächlich nicht mehr volllaufen lassen, so wie gestern. Einmal hatte ihm gereicht.

    "Aber genug von meinem Leid. Solltest du nicht schon längst bei Claire sein?" fragte Dave und sah zu Alex hin. Er wußte dass Alex in der letzten Zeit extrem viel gearbeitet hatte und kaum Zeit für seine schwangere Frau hatte. "Ich frag nur aus eigennützigen Hintergedanken. Mir reicht es schon mit einer McLeod Probleme zu haben. Mit der zweiten und viel gefährlich aussehenderen McLeod will ich mich nicht auch noch verbal prügeln müssen." sagte er und setzte ein halbwegs echtes Grinsen auf. Dann aber sah er wieder in die Ferne und hörte wie Alex meinte, dass ihm die Sache mit Tess leid täte.

    "Ja mir auch..." flüsterte Dave und legte den Kopf in den Nacken. "Aber da ist nichts mehr zu ändern und wer weiß für was es gut ist..." sagte er und schüttelte dann aber den Kopf. "Ich meine, natürlich tut es weh. Natürlich würde ich alles Rückgängig machen wenn ichs nur könnte. Tess war die erste Frau nach XXXX (ich weiß ihren namen nimmer :() in die ich mich wirklcih verliebt habe, die mich aus meinen Loch herausgeholt hat und mir gezeigt hat, dass das Leben weiter geht. Aber es ist vorbei und ich will nicht noch einmal in so ein Loch fallen, verstehst du?" während Dave sprach wurde ihm immer mehr klar, dass wenn er nichts unternehmen würde, dieses Loch hier nur auf ihn warten würde bis er wieder reinfällt und die Erkenntnis traf den Tierarzt wie ein Schlag ins Gesicht.

    Er konnte nicht mehr hier bleiben. Zumindest nicht jetzt. Er konnte nicht zu Drovers fahren und sich um ihre Tiere kümmern, er konnte schon gar nicht zu Willgur fahren und sich um Nicks Tiere sorgen. Das packte er nicht. "Alex," sagte er vorsichtig und legte seine Hand auf den Unterarm von Alex, was mehr ein Danke für seine Gesellschaft war und obwohl er kein Bier mehr trinken würde, war er doch irgendwie froh, die Option zu haben zum gefüllten Kühlschrank gehen zu können. "Alex, ich denke ich brauche eine Auszeit. Eine Auszeit von Drovers, Killarney, von Willgul und von Fisher... " Dave warf einen Blick zu Alex, sprach aber weiter ehe er etwas dazu sagen konnte.

    "Als ich in Adelaide auf der Tagung war habe ich einen Professor einer Universätet kennen gelernt, der verschiedene Versuche und Studien über... ach was, ich verschon dich mit dem Fachchinesisch, jedenfalls hatte er Mitarbeiter gesucht und mich gefragt ob ich nicht Interesse hätte. Damals hatte ich sofort abgesagt, ich hatte kein Interesse, weil hier all meine Interessen waren. Aber wenn ich ihn anrufe und ihm sage, dass ich beim Studium mitmache, könnte ich wohl innerhalb ein paar Tage meine Koffer packen und erstmal verschwinden." Dave wußte nicht mehr wann, aber irgendwann hatte er aufgehört mit Alex zu reden und stattdessen sich selbst von dieser Idee überzeugt. "Ich denke ich werde das Angebot annehmen Alex." sagte er, als ihm einfiel, dass er ja auch noch neben ihm saß. "Natürlich sorge ich für Ersatz. Ich kenne einen tollen Tierarzt der noch ziemlich neu in der Stadt ist, aber einiges drauf hat. Ich habe Tess schon die Karte gegeben." erklärte er und sah dann noch einmal zum roten Horizont. Das alles würde er vermissen, aber er wußte keinen anderen Ausweg.
     
  3. Margit

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    Luke

    Luke hörte den Fön erst, nachdem er an die Tür geklopft hatte und setzte zu einem etwas stärkerem Klopfen an, denn obwohl er bei den Pferden sehr viel Geduld aufbringen konnte, tat er sich mit dieser Tugend gegenüber Menschen etwas schwerer. Er war sogar schon fast soweit den Kopf reinzustrecken und nach Jodi zu rufen, das kam ihm dann aber doch etwas zu aufdringlich vor und von dem abgesehen öffnete sich auch schon die Tür und Jodi blickte ihm ins Gesicht.

    Dass Jodi erst gar nicht wußte wie sie reagieren sollte, fiel ihm nicht wirklich auf, denn er war wieder einmal von ihren Augen so gefesselt auch wenn sie wieder nur den traurigen Schimmer in sich tragen, den er so gerne wegzaubern würde. "Hey" antwortete er etwas mehr enthusiastisch ihrem leisen Hallo und lächelte sie freundlich an. Dann folgte er ihrem Blick zu der Weinflasche und dem Zettel und machte ihr automatisch etwas Platz als sie heraustrat und die Tür zumachte.

    "Oh gut, dass du nachfragst" sagte er fröhlich und hielt beides hoch. "Also um genau zu sein, genau deswegen bin ich gekommen. Zum einen könntest du mir dabei helfen die Flasche zu leeren, zum anderen brauch ich dringend Hilfe bei diesem Fachkaudawelsch. Warum wollt ihr bei der Feuerwehr wissen welchen Schulabschluss ich habe? Man braucht doch wohl kein Studium um freiwilliger Feuerwehrmann zu werden? Und hier unten..." Luke lächelte Jodi entwaffnend und deutete dann ungelenk mit dem Finger zu einer Stelle auf dem Antrag. "soll ich hier nur meine Hosengröße angeben, oder braucht ihr da auch die Größe meiner Unterhosen, Socken und Kragenweite?" mit aufgesetztem hilflosen Blick sah er Jodi an dann lächelte er aber wieder. "Wie du siehst, ich brauch dringend Hilfe" grinste er sie an und winkte noch einmal mit der Flasche. "Tja und ich dachte zur Belohnung könnten wir uns ein oder zwei Gläschen genehmigen? Hast du Zeit?" fragte er sie und ignorierte ihre traurige Miene. Er wollte sie lachen sehen. Sofort.
     
  4. Mcleod Daughter

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    Tess

    Die junge McLeod Tochter stieß einen Seufzer aus. An Jodi würden sie wohl noch alle verzweifeln. Alle versuchten sie aufzumuntern, doch niemandem schien das wirklich zu gelingen. Wie denn auch? Keiner von ihnen war Matt und konnte ihr annähernd dieses Gefühl geben. Vielleicht würde es ja schon etwas helfen, wenn sie wenigstens wusste, dass es ihm gut ging. Konnte man denn nicht vielleicht irgendwie Kontakt zu ihm oder wenigstens einem dieser Typen herstellen, die ihm in diesem Schutzprogramm zur Seite standen? Vielleicht würde sie morgen mal versuchen irgendwo anzurufen. Besser als nichts zu tun war es alle Mal. Und sie wusste, dass Kate sicherlich mit im Boot war und sie konnte, das wusste Tess, sehr penetrant sein, wenn es um etwas Wichtiges ging. Eine Eigenschaft, die sie sofort an ihrer Vorarbeiterin gemocht hatte.

    Sie räusperte sich kurz, um ihre Aufmerksamkeit wieder Claire zu schenken. Erst jetzt registrierte sie, was ihre Schwester soeben gesagt hatte. Arzt. Psychologe. Auch sie hatte schon daran gedacht und so sehr sie auch versuchte sich einzureden, dass Jodi stark war und das schon irgendwie schaffen würde, kam ihr die Idee langsam gar nicht mehr so abwegig vor. Immerhin hatte sie selbst eine Zeit lang einen Psychologen besucht. Daran war nichts Schlimmes und wenn es eine Chance war, damit es ihr besser ging, wieso nicht? Allerdings würden sie Jodi davon überzeugen müssen und genau da sah Tess das Problem.
    Dennoch nickte sie langsam, „ Ich weiß. Du hast Recht. Aber lass uns noch etwas warten. Ich glaube es braucht einfach seine Zeit. Wenn wir sie zu irgendwas drängen, werden wir keinen Erfolg haben. “, sagte sie und seufzte.
    Ihr Blick haftete auf ihrem Becher Kakao und sie fragte sich, ob die Methode des Abwartens Erfolg haben würde. Vermutlich nicht. Aber gestern Abend hatte sich Jodis Miene etwas aufgehellt. Und das hatten sie Luke zu verdanken. Vielleicht schaffte er es ja, sie aus ihrem Loch zu ziehen. Ein Versuch war es doch wert.

    Als ihre Schwester sich erhob, nickte sie.
    „ Klar. Gute Nacht, schlaf gut. “, sagte sie und lächelte. Klar war sie müde. Es war zwar noch nicht spät, noch nicht mal dunkel, aber in Claires Zustand konnte Tess es ihr nicht übel nehmen, wenn sie kaputt war. Im Gegenteil. Sie war sogar froh, dass ihre Schwester sich endlich eingestand, wenn sie etwas Ruhe brauchte. Dafür hatten sie und Alex viel Zeit und Überredungskünste investiert.

    „ Du hast das richtige Getan, du solltest deinem Herzen folgen. “ hörte sie den Satz ihrer Schwester in ihren Ohren klingen. Sie starrte noch eine Weile auf ihren Becher, ehe sie aufstand und das restliche Geschirr in die Spüle stellte. Es war ein langer Tag gewesen und sie war müde, aber es war noch nicht allzu spät, nicht mal dunkel. Also beschloss sie, noch einmal loszuziehen. Sie wollte nach den Alpakas schauen und bei der Gelegenheit konnte sie vielleicht auch einen Blick auf die Bio-Schafe werfen, die Nick und sie bald verkaufen würden. Sie hatten sich in letzter Zeit mehr dem Getreide gewidmet und die letzten Tage war es sowieso viel zu stressig gewesen, um an irgendwas zu denken.
    Also schnappte sie sich ihren Hut, sah nach den Alpakas und schwang sich dann in den Pickup, um nach den Schafen zu sehen. Die standen auf einer Weide zwischen Drovers und Wilgul.
    Dort angekommen stellte sie sich auf die unterste Sprosse des Gitters, um darüber schauen zu können. Sie legte ihre Unterarme auf dem Gatter ab und legte ihren Kopf darauf.
    „ Gut seht ihr aus … “, sagte sie und musste lächeln. Wenigstens etwas, das funktionierte. Tess war dankbar, dass Nick sie noch nicht zusammen getrieben hatte, denn so konnte sie sich den Weg auf den Hof sparen. Einerseits wollte sie ihn sehen, aber andererseits wusste sie auch nicht, was sie sagen sollte. Okay, was sie sagen musste, wusste sie, aber was sollte sie tun? Sie hatte sich erst vor ein paar Stunden von Dave getrennt, da konnte sie jetzt nicht gleich zu Nick laufen. Das war nicht fair. Sie seufzte. Was war schon fair? Wenn sie sich hingegen Jodis derzeitiges Leben ansah, wusste sie gar nicht, warum sie sich beschwerte …


    Alex

    „ Tja, die Frauen wissen, wie man jemanden abhängig macht … “, murmelte er und trank noch einen Schluck von seinem Bier. Er konnte Dave sogar verstehen. Bevor ihm endlich klar geworden war, dass er Claire liebte, hätte er das nicht getan. Doch wenn er daran dachte, dass ihm so etwas passieren würde, würde er genau so denken. Er würde lieber nur ein wenig Claire haben wollen, als sie ganz zu verlieren. Dass es für beide natürlich keine Lösung war, außen vor gelassen.
    Und als Dave auf Nick zu sprechen kam, nickte er. Er liebte seinen Bruder, aber er konnte Dave ebenso gut verstehen. War er nicht in einer ähnlichen Situation wie er gewesen, als Claire mit Peter zusammen gewesen war?
    „ Vielleicht hast du Recht. Vielleicht hätte sie das. Aber weißt du, diese Art von Beziehung hättet ihr beide nicht verdient. Du verdienst auch jemanden, der nur Augen für dich hat und sich erst noch jemand anderen aus dem Kopf schlagen muss. “, sagte er schließlich. Er mochte Tess. Sie war wie eine kleine Schwester für ihn. Und wenn er ehrlich war, hatte er immer gewusst, dass Nick und Tess füreinander bestimmt waren. Das hatten alle gewusst. Schon als er damals mit ihr zusammen gewesen war. Sie hatte eben nur etwas länger gebraucht, um das zu verstehen. Und leider war Dave nun derjenige, der darunter zu leiden hatte.

    Er winkte sofort ab, als Dave mit Claire anfing. Klar hatte er irgendwie ein schlechtes Gewissen sie warten zu lassen, aber ebenso wusste er, dass sie es verstehen würde.
    „ Mach dir um sie keine Sorgen. Ich finde schon einen Weg, sie zu besänftigen. “, grinste er, „ Du wirst dich nicht mit ihr anlegen müssen. Vor allem, weil wir beide wissen, wer dieses Duell gewinnen würde. “, setzte er mit einem weiteren Grinsen hinzu. Ja, seine Claire wusste schon, wie man sich durchsetzte. Aber das war ja auch kein Wunder. Sie hatte es nicht leicht gehabt und musste sich gegen viele Menschen durchsetzen. Vor allem gegen die, die ihr nicht zugetraut hatten, diese riesige Farm alleine zu führen. Und nun staunte niemand schlecht, wie gut es den McLeod Schwestern doch gelungen war. Doch er schweifte ab. Er musste sich jetzt auf Dave konzentrieren, schließlich hatte sein Kumpel ihm ebenfalls beigestanden, wenn er mal wieder ein Frauenproblem hatte. Auch wenn seine Frauengeschichten nie etwas Ernstes gewesen waren.

    Erst jetzt fiel ihm auf, dass Daves Flasche leer war. Er stand kurz auf und holte für sie beide noch eine Flasche. Eine davon reichte er ihm, ehe er sich wieder hinsetzte, „ Hier. Du musst dich ja nicht besinnungslos trinken, aber ein bisschen schadet nicht. “, sagte er und grinste kurz. Ja, das gute alte Bier. Sein Freund und Helfer.
    Aber als Dave anfing zu reden, konnte er ihm nur zuhören und nicken. Ja, Tess hatte schon etwas Besonderes an sich. Und so fiel es Dave sicherlich noch schwerer, sauer zu sein. Das würde es vielleicht einfacher machen, damit klarzukommen. Aber sie beide wussten, dass sie es nicht beabsichtigt hatte, ihm weh zu tun und bis vor kurzer Zeit nicht mal selber wusste, welche Gefühle sie wirklich für Nick hatte.
    Er spürte seine Hand auf seinem Unterarm und ahnte schon Böses. Und er musste nicht lange warten. Dave wollte weg. Aber auch das konnte er ihm nicht verübeln.
    „ Oh man … “, murmelte er und sah ihn an, „ Du bist dir also sicher, hm? Also werden Wein, Weib und Gesang keine Möglichkeit sein, das wieder gerade zu biegen? “, fragte er, leicht grinsend. Vielleicht würde es ja wirklich helfen. Auch wenn er es natürlich schade fand, er konnte seinen Kumpel verstehen.
    „ Oh man Brewer … mit wem soll ich denn dann abends losziehen? Ich meine, du kennst die Typen hier, … alles Langweiler. “
    Versuchte er ihn damit wirklich aufzuheitern? Er hatte das Gefühl, dass er noch etwas anderes sagen musste. Aber leider war er nicht gut darin.
    „ Wie lange würde das dauern? “, fragte er, aber sie beide wussten wahrscheinlich, was er wirklich fragen wollte: Würde er überhaupt wiederkommen?

    (Irgendwie brauch ich noch eine Weile, bis ich mit Alex klarkomme. Ich liebe ihn zwar, aber manchmal fällts mir schwer :D. Vielleicht ist es Zeit, meine DVD Boxen wieder raus zu holen ^^)
     
  5. Summer_Breeze

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    Nick

    Kaum war der Farmer zu Hause angekommen, stürzte er sich wieder in die Arbeit. Es war seine Art, mit den Dingen umzugehen, den Kopf frei zu kriegen und vor allem, sich abzulenken. Er hatte Tess freigegeben. Sie liebte ihn nicht, das musste er akzeptieren. Sie würde Dave heiraten und glücklich werden, so, wie sie es verdient hatte. Ja, er wäre gerne der Mann an ihrer Seite gewesen. Er wäre liebend gerne jeden Morgen neben ihr aufgewacht und mit ihr alt geworden, doch er war nun mal nicht derjenige, der sie glücklich machte. Die Vergangenheit hatte ihnen mehr als deutlich gezeigt, dass sie nicht zusammenpassten. Es war immer viel zu kompliziert und schlussendlich wurde einer von ihnen beiden immer verletzt. Also war es am besten so. Sie mussten einen Schlussstrich ziehen.

    Nick war bewusst, dass das nicht gerade einfach werden würde, denn immerhin arbeiteten sie zusammen. Sie sahen sich trotzdem noch beinahe jeden Tag. Nur weil aus ihnen definitiv nichts mehr werden würde, konnten sie nicht einfach alles hinschmeissen.

    Er mahnte sich selber, sich wieder auf die Arbeit zu konzentrieren, denn es gab heute noch genug zu tun. Zum Beispiel die Schafe auf der Weide zwischen Drovers und Wilgul zusammentreiben. Nick entschied sich, das gleich zu erledigen, damit er den Rest des Tages auf der Farm arbeiten konnte ohne noch daran denken zu müssen, die Schafe zusammenzutreiben. Er nahm sein Motorrad und fuhr zu der Weide, schon von weitem erkannte er den Pickup von Drovers und natürlich Tess. Am liebsten wäre er wieder umgekehrt, doch das wäre lächerlich gewesen, bestimmt hatte sie ihn schon gehört. Also fuhr er zu ihr, stellte sein Motorrad aus und sah zu ihr.
    „Hey“, murmelte er und blieb dort stehen wo er war. Es war seltsam.
     
  6. Mcleod Daughter

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    Tess

    Sie wusste nicht, wie lange sie dort am Gitter gestanden hatte, als sie plötzlich das Motorengeräusch hörte. Nick. Sie spürte wie sich ihr Herzschlag langsam aber sicher beschleunigte. War sie hier hergekommen, weil sie insgeheim gehofft hatte, ihn zu treffen? Sie hatte keine Ahnung. Aber sie wusste auch nicht, wie es weitergehen sollte. Sie hatte zwar inzwischen Gewissheit über ihre Gefühle erlangt, aber dennoch war es nicht so einfach. Ihr schwirrten noch immer seine Worte in ihrem Kopf. Er hatte sie freigegeben, wollte, dass sie glücklich war. Es war erst ein paar Stunden her gewesen, aber vielleicht war es ja auch schon zu spät? Es hatte zwischen ihnen schon so viele Momente geben, aber sie hatten sie bisher jedes Mal versaut. Naja, wenn sie ehrlich war, war sie meistens diejenige, die es versaut hatte. Hätte sie sich ihre Gefühle schon vor zwei Jahren eingestanden, hätten sie sich und vielen anderen Menschen eine Menge Schmerz erspart.

    An all das musste sie jetzt denken und ehe sie weiterdenken konnte, stand er auch schon neben ihr.
    " Hey. ", sagte sie, nachdem sie sich zu ihm gedreht hatte. Er sah erschöpft aus. Hatte er mal wieder den ganzen Tag gearbeitet? Wundern würde es sie nicht. Es wäre typisch Nick.
    " Hatten wir wohl die gleiche Idee, hm? ", fragte sie und lächelte leicht. Wollte sie jetzt wirklich über die Schafe reden? Aber was sollte sie stattdessen sagen?
    ´Ach ja übrigens ... Dave und ich haben uns getrennt. Warum? Weil ich endlich kapiert habe, dass ich dich liebe.´
    Das alles kam ihr so absurd vor. Selbst wenn sie es ihm jetzt sagte, was dann? Sie standen schon so oft an diesem Punkt und bislang war es doch immer wieder schief gegangen. Doch irgendwann musste sie es ihm sagen, denn erfahren würde er es und sie wollte, dass er es von ihr erfuhr.
     
  7. Summer_Breeze

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    Nick

    Wieso war er hierher gekommen? Er hatte sich vorgenommen etwas Abstand zu Tess zu halten und natürlich mussten sie sich genau jetzt über den Weg laufen. Das war irgendwie typisch für sie. Egal wie sehr sie versuchten voneinander weg zu kommen, irgendwie klappte es doch nie.
    Ja, es war seltsam zwischen ihnen, denn erst vor ein paar Stunden hatte er ihr seine Liebe gestanden und sie freigegeben und jetzt standen sie da und wussten beide nicht so recht, was sie sagen sollten.

    Als sie sich zu ihm umdrehte und ihn leicht anlächelte, ging er zu ihr. Es war idiotisch, sich wie Fremde gegenüber zu stehen, sie waren keine Fremde. Allerdings waren sie auch keine Freunde, denn sie hatten schon einige Male versucht nur Freunde zu sein und das war immer ein Schuss in den Ofen gewesen. Und sie wussten beide, dass Nick mehr als nur ein Freund sein wollte. Ausserdem hatten sie das zwischen ihnen gerade geklärt und am besten war es, wenn sie sich für eine Weile aus dem Weg gingen und nur über das Geschäft redeten.

    "Scheint so, ja", antwortete Nick und lehnte sich neben sie ans Gitter. "Die Schafe sehen gut aus", stellte er zufrieden fest und lächelte kurz. Er war froh, dass endlich etwas gut lief.




    (Sorry, bin im Moment ziemlich unkreativ.. -_-)
     
  8. Mcleod Daughter

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    Tess

    Es schien ihm ebenso unangenehm wie ihr zu sein. Nur was sollten sie stattdessen tun? Sich aus dem Weg gehen und nur noch über die Arbeit sprechen? Das war auch keine Lösung und vor allem merkte sie schon jetzt, wie sehr ihr die Gespräche mit Nick fehlten. Das hatten sie schon die letzten Monate getan.
    Als sie mit Dave zusammen gewesen war, hatten sie automatisch weniger miteinander zu tun gehabt, lediglich Smalltalk betrieben, als sie sich getroffen oder zusammen gearbeitet hatten. Das hatten sie nicht abgemacht, es war einfach so passiert. So war das wohl einfach ...

    Ihr Blick glitt wieder zu den Tieren, " Dave und ich haben uns getrennt. ", sagte sie dann einfach, nachdem sie eine Weile lang nichts gesagt hatten. Die ganze Zeit hatte sie sich gefragt, wie sie es ihm sagen sollte und nun war es raus. Fertig.
    Sie traute sich nicht zu ihm rüber zu sehen, hatte Angst vor seiner Reaktion. Wieder hatte sie Claires Worte in ihren Ohren. Sie sollte ihrem Herzen folgen. Das hatte sie getan.
     
  9. Summer_Breeze

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    Nick

    Das nannte er Neuigkeiten. Damit hätte er wohl als letztes gerechnet, vor allem weil er vorgehabt hatte, mit ihr nur über das Geschäft zu sprechen und jetzt das. Hatte er sie nicht vor ein paar Stunden freigegeben? Sie wollte doch Dave heiraten? Nick war völlig verwirrt. Und vor allem überfordert. Er hatte gedacht, dass jetzt alles geklärt war und die beiden in ein paar Monaten heiraten würden.
    "Ou.. wow", murmelte Nick nur und starrte ins Leere. Die Frau, die er liebte hatte die Verlobung aufgelöst. Das war eindeutig zu verwirrend für ihn. Er war daran, zu begreifen, dass sie ihn nicht liebte, dass er nicht gut genug für sie war und nun hatte sie sich von Dave getrennt.

    "Das tut mir leid, Tess", sagte Nick nach einer Weile und sah zu ihr. Sie hatte den Blick immer noch von ihm abgewandt und beobachtete die Schafe. Das alles machte die Situation noch seltsamer. Was erwartete sie jetzt von ihm? Er wusste wirklich nicht was er tun oder sagen sollte, er wusste nur, dass das alles unglaublich verwirrend war und er keine Ahnung hatte, wie er seine Gedanken, die durch seinen Kopf rasten, ordnen sollte.
     
  10. Mcleod Daughter

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    Tess

    Was hatte sie sich dabei gedacht ihm diese Neuigkeiten einfach so vor die Füße zu werfen? Was erwartete sie denn jetzt? Er schien verwirrt zu sein und wusste wohl nicht wirklich, was er sagen sollte. Klar. Sie bekam ein schlechtes Gewissen. Hätte sie es ihm doch nicht sagen sollen? Aber sie hatte Angst gehabt, dass er es von jemand anderem erfuhr und das Gespräch, das dann anstand wäre noch schlimmer gewesen, oder? Naja, unangenehm war es nun für sie beide. Sie drehten sich im Kreis. Wie oft waren sie an dieser Stelle schon angelangt und hatten es bisher immer wieder versaut? Tess hatte Angst, dass es dieses Mal wieder schief gehen würde. Aber sie wusste, dass sie es mit keinem anderen Mann wagen wollte, außer mit Nick. Die beiden mussten sich einfach nur einen Ruck geben. Andererseits hatte sie ein schlechtes Gewissen das alles jetzt sofort anzugehen. Sie hatte sich eben erst von Dave getrennt und diese Information musste sie erstmal verarbeiten. Und wenn sie Nicks Reaktion bedachte, er wohl auch.

    Irgendwann wandte sie den Blick von den Schafen ab und sah zu ihm, " Tut mir leid, ich weiß selbst nicht, wieso ich diese Information einfach so rausschmettere. ", sagte sie und lächelte leicht, " Ich wollte nur, dass du es von mir erfährst und nicht von irgendjemand anderem. Wir wissen ja, wie schnell sich diese Informationen hier verbreiten. "
    Neuigkeiten verbreiteten sich wie ein Lauffeuer. Wahrscheinlich kursierten inzwischen schon einige Geschichten über die Gründe für die Trennung. Aber das konnte ihr ziemlich egal sein. In ein paar Tagen, spätestens in ein paar Wochen würde es wieder andere Themen geben, die interessanter als das waren.
    " Du hast zu mir gesagt, ich solle die richtige Entscheidung für mich treffen. ", sagte sie und zuckte mit den Schultern, " Das war sie. Auch wenn es weh tut und ich Dave niemals verletzen wollte. Das war sie. "
     
  11. Summer_Breeze

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    Nick

    Es war nicht zu übersehen, das Tess' Gehirn im Moment wohl genauso ratterte wie seins. In den letzten Stunden war einiges geschehen, viel zu viel. Normalerweise dauerte hier auf dem Land alles immer viel länger, man hatte Zeit sich über alles klar zu werden. Egal worum es ging, die Leute brauchten meistens ewig um Entscheidungen zu treffen. Aber nicht Tess. Sie war intuitiv und folgte ihrem Herzen, eines der Dinge, die er an ihr liebte.

    Als Tess wieder zu sprechen begann, widmete er ihr wieder seine volle Aufmerksamkeit und hörte ihr zu.
    "Nein.. schon okay, ich bin froh, dass du es mir gesagt hast", erklärte Nick ernst, denn es stimmte, er war froh, dass er es nicht von jemand anderem erfuhr. Und vor allem zeigte ihm das auch, dass er ihr etwas bedeutete, dass es ihr wichtig war, dass er es von ihr erfuhr.

    Er nickte und brauchte einen Moment um diese Neuigkeit zu verarbeiten. Sie hatte sich entschieden. Gegen Dave. Ein Teil von ihm war überaus erleichtert, dass sie ihn nicht heiraten würde und der andere fragte sich, was das für sie zu bedeuten hatte? Liebte sie ihn? Wow..

    "Ich bin froh, dass du die richtige Entscheidung für dich getroffen hast", meinte Nick ehrlich und meinte dabei nicht einmal, dass er froh war, dass sie sich gegen Dave entschieden hatte, sondern, dass sie ihrem Herzen gefolgt war.
     
  12. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    Tess

    Sie konnte seine Erleichterung sehen. Er war wirklich froh, dass sie ihm es erzählt hatte. Und auch, wenn sie anfangs Bedenken gehabt hatte, war sie sich jetzt sicher, dass es die richtige Entscheidung gewesen war. Also hatte Claire auch in diesem Punkt wieder Recht gehabt. Ja, ihre Schwester konnte manchmal wirklich gut darin sein, Ratschläge zu geben.

    Er sagte, dass er froh war, dass sie die richtige Entscheidung für sich getroffen hatte. Und das glaubte sie ihm sogar. Er hatte sie freigegeben und wohl schon damit gerechnet, dass sie Dave heiraten würde. Er hätte sie gehen lassen, wenn sie das glücklich gemacht hätte. Noch ein Grund mehr, weshalb sie ihn liebte.
    Sie musste lächeln, " Ja, darüber bin ich auch froh. ", bemerkte sie dann und nickte, ehe sie wieder zu den Schafen sah.
    Es war noch zu früh weiter zu gehen, aber sie wusste, dass Nick das verstehen würde. Er selbst brauchte wahrscheinlich auch erstmal Zeit, um das alles zu verarbeiten. Daher entschied sie sich vorerst, einfach normal weiter zu machen.
    " Also ... der Verkauf steht bald an. Gibt es noch irgendwas zu tun? ", fragte sie. Sie war froh, wenn erstmal wieder etwas Normalität einkehren würde. Sie würde sich wieder mehr der Arbeit widmen. Die Bio-Sache hatte in letzter Zeit etwas gelitten, dabei war sie eigentlich noch immer Feuer und Flamme für diese Sache.
    " Hast du schon überlegt, was du mit deinem Teil machen wirst? Ich glaube, ich wäre für eine Feier. ", sagte sie. Die Tiere würden sicherlich einiges einbringen, das sie natürlich auch wieder in andere Projekte stecken konnten.
    " Okay, vielleicht nicht gleich eine Feier. Aber ein Bier zum Anstoßen für uns sollte doch drin sein. ", grinste sie dann.
     
  13. Summer_Breeze

    Summer_Breeze Active Member

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    Nick

    Er nickte lächelnd und wandte seinen Blick wieder zu den Schafen. Nick war wirklich erleichtert, dass sie Dave nicht heiraten würde. Ja, er hatte gesagt, dass er sie freigegeben hatte, doch er liebte sie noch immer. Und sie schien auch noch immer Gefühle für ihn zu haben. Es war nicht das erste Mal, dass sie an diesem Punkt angelangt waren und viel weiter hatten sie es nie gebracht. Doch diesmal wollte Nick es nicht versauen. Es war wichtig, dass Tess das Geschehene erst einmal verarbeitete und er brauchte auch noch Zeit. Es wäre falsch gewesen, jetzt weiter darüber zu reden oder weiter zu gehen. Und er war froh, dass sie das Thema wechselte.

    "Na ja, um ehrlich zu sein, nicht. Ich bin froh, dass der Verkauf geklappt hat, aber ansonsten läuft das Geschäft im Moment noch nicht so rosig", antwortete Nick und sah wieder zu Tess, "ich bin im Moment noch ziemlich mit dem Aufbau von Wilgul beschäftigt, aber nächste Woche gibt es ein Bio-Farmer-Treffen, ich hoffe, dass ich dort auf neue Interessenten stosse"

    Als sie von einer Party sprach, grinste er kurz. Das war typisch Tess, "hm.. ich glaube das mit der Party wird nichts.. aber ein Bier zum Anstossen liegt definitiv drin."
     
  14. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    Tess

    Das Gespräch lief. Sie war erleichtert.
    Aber als er meinte, dass das Geschäft nicht sonderlich rosig lief, merkte sie, dass ihr Gesichtsausdruck sorgenvoller wurde.
    " Ja, ich weiß .... ", seufzte sie, " Aber du weißt doch, bald werden alle merken, dass der biologische Anbau das einzig Wahre ist. ", nickte sie und lächelte. Er hatte sich mit der Farm eine Menge aufgehalst. Und eigentlich war sie dejenige, die dieses Projekt mit ihm hätte durchziehen sollen. Stattdessen hatte war sie weggelaufen.
    " Wie läufts denn auf Wilgul? Wenn du Hilfe brauchst ... ", begann sie, aber hörte schon auf, als sie seinen Gesichtsausdruck war. Immerhin war es nicht das erste Mal, dass sie ihre Hilfe anbot.
    Ergeben hob sie die Hände, " Schon gut, schon gut. Ich mein ja nur. ", sagte sie, aber lächelte dann kurz.

    " Uh, ein Treffen für Bio-Farmer? Das klingt ja spannend. ", sagte sie und normalerweise hätte man das wohl nicht ernst genommen, aber Nick wusste ja, dass ihr der biologischen Anbau ebenso wichtig war, wie ihm.
    " Stimmt, ich erinnere mich an die Einladung. Dann werden wir uns dort wohl sehen, hm? ", fragte sie lächelnd. Sie hatte schon ein paar Mal mit Claire darüber gesprochen und wenn sie Drovers alleine betreiben würde, wäre das vermutlich auch kein Problem. Aber der Umbau auf Bio war einfach nicht so Claires Sache und das akzeptierte sie. Es war okay, denn immerhin wusste sie, dass ihre Schwester hinter ihr stand. Und es war ja auch nicht so, dass sie ihre Projekte abschmetterte. Sie mussten einfach nur darüber diskutieren und überlegen, was machbar war und was nicht. Immerhin hatte Drovers inzwischen Alpakas, was vor zwei Jahren auch noch niemand vermutet hätte.

    Sie zeigte mit dem Finger auf ihn und kniff die Augen zusammen, " Okay, dann machen wir das. Ist vielleicht auch besser so. Dann schmeiß ich das ganze Geld nicht gleich wieder für irgendwas hinaus. Viel lieber würde ich es in weitere Projekte investieren. Was hälst du von Bio-Rindern oder Bio-Alpakas? Die anderen würden sich sicherlich freuen, Zuwachs zu bekommen. Bio-Schafe hatten wir jetzt schon, es muss etwas Neues her. "
    Es war schon komisch, wie schnell die beiden in ihre alten Verhaltensmuster zurückfallen konnten. Gott sei Dank. Tess war Nick sehr dankbar, dass das Ganze nicht so krampfig ablief, wie sie befürchtet hatte. Im Gegenteil. Nach sehr langer Zeit konnten die beiden endlich mal wieder normal miteinander reden.
     
  15. Summer_Breeze

    Summer_Breeze Active Member

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    Nick

    Es war erstaunlich wie unglaublich locker sie plötzlich wieder miteinander umgehen konnten. Zuvor hatte er sich noch davor gefürchtet, sich mit ihr zu unterhalten, na ja, besser gesagt, er hatte es vermieden. Und nun, konnten sie wieder offen miteinander sprechen. Zum Glück.

    "Ich denke, das wird noch ein paar Jahre dauern, besonders hier draussen.. aber bis dann werden wir alles aufgebaut haben und für den grossen Ansturm bereit sein", erklärte Nick und schmunzelte kurz, als sie ihn auf Wilgul ansprach. Sie hatten das Thema schon einige Male durchgekaut und Nick brauchte keine Hilfe, bis jetzt jedenfalls nicht. Er wollte alleine klar kommen.

    "Ja, wir können ja gemeinsam hinfahren, wenn du möchtest", schlug Nick vor, denn das Treffen war etwa drei Stunden von hier entfernt. Er freute sich schon darauf, denn so würde er bestimmt neue Interessenten treffen, die ansonsten schwierig zu erreichen waren. Er musste sie nur noch von sich überzeugen.

    "Bio-Alpakas?", fragte Nick grinsend, er wusste wie sehr Tess ihre Alpakas liebte und das mit den Bio-Alpakas musste ja früher oder später einmal kommen. "Hm.. na ja ich würde eher Bio-Rinder vorschlagen, aber darüber können wir ja ein anderes Mal noch reden", fügte er lächelnd hinzu. Er wollte jetzt wirklich noch nichts entscheiden, denn solche Investitionen mussten gut durchdacht werden.
     
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