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Kapitel 15


Phoebe lag auf ihrem Bett und fand keinen Schlaf. Immer wieder musste sie an Cole denken und die Szene die er ihr gemacht hatte. Hatte er ihr jemals eine Szene gemacht? In der Zeit wo sie glücklich miteinander waren. Sie konnte sich beim besten Willen nicht erinnern.

Ich meinte es doch nur gut, wollte doch nur noch mal nach ihm sehen, dachte sie. Verstand er denn ihre Ängste gar nicht? Jedesmal hatte es in einem Alptraum geendet, für sie zumindestens. Warum hatte er ihr damals mit Nein geantwortet. Sie hätte Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um ihn zu retten. Und jetzt? Jetzt wo sie langsam zu akzeptieren begann ,das er eine Aufgabe hatte, da wurde er abweisend. Lag es nicht auch in seinem Interesse die ganze Sache ein für allemal zu klären? Aber wenn er nicht wollte, auch gut. Sie würde ihn nicht zwingen. Sie hatte ein neues Leben begonnen, ein Leben ohne ihn, mit einem neuem Mann, einer neuen Liebe und einem Baby.

Ja das Baby. Hätte sie jetzt vielleicht schon einen kleinen Sohn von Cole wenn er damals nicht Nein gesagt hätte? Sie wußte das Baby das sie von ihm erwartet hatte war nie seins gewesen, aber wie gern hätte sie versucht dieses kleine Leben zu retten, so wie sie seinen Vater gerettet hätte, wäre er nur ehrlich zu ihr gewesen.

Phoebe vergrub ihr Gesicht im Kissen. Sie wollte nicht weinen, sie wollte stark sein und die in ihr aufkommenden Gefühle unterdrücken. Sie mußte für ihr Baby stark sein. Sie liebte Jason,  ja das tat sie wirklich, aber seit Cole wieder aufgetaucht war kamen die alten Gefühle zurück. Gefühle die sie an eine Zeit erinnerten, da hätte sie Typen wie Jason gar nicht beachtet. Sie wollte diese Gefühle nicht wahrhaben, deswegen wollte sie auch nicht glauben das Cole nun ein WL war. Sie hätten eine realistische Chance, aber das ging nicht und so versteckte sie sich hinter einer Mauer aus Unnahbarkeit und gespieltem Haß. Sicher war sie im ersten Moment genauso geschockt gewesen wie ihre Schwestern doch sie konnte und wollte sich nicht ihren wahren Gefühlen hingeben. Das beste war Cole weiter zu hassen, sich einzureden er würde sie nur täuschen wollen, wie er es doch so oft getan hat.

Doch jetzt musste sie einsehen das das alles nichts nützte. Er schaffte es allein durch seine Anwesenheit sie aus dem gewohnten Konzept zu bringen, so wie früher. Und was das schlimmste war tief in ihrem Inneren wollte sie ihn zurück, so wie sie es in ihrer Vision gesehen hatte.


Cole betete inständig das er sich in das richtige Appartement georbt hatte als er in einem dunklen Raum materialisierte. Leise öffnete er die einzige Tür. Seine Augen gewöhnten sich nur langsam an die hier herrschende Dunkelheit. Gerade als er aus dem Raum treten wollte hörte er einen Schrei. Schlagartig war er sich sicher in der richtigen Wohnung zu sein.


 Das war doch Cat. Oh Gott was macht sie gerade durch? Shit was wenn das Dämonen sind? Da kann ich auch nicht viel machen. 


Zielstrebig ging er nun auf eine weitere Türe zu und öffnete sie, er sah Trisha die Cat im Arm hielt und versuchte sie zu beruhigen. Schnell ging er zu den beiden hinüber.


" Cat," sagte er leise, " Hey kleine ich bin’s Cole. Keine Angst ich bin jetzt da. Komm her, was ist passiert hm?"


Trisha setzte sich auf die andere Seite und machte platz für Cole, hielt Cat dabei aber weiter im Arm.


" Cole? Was machst du hier?" fragte Cat aufgelöst.


" Ich möchte dir helfen, ich weiß du machst eine schlimme Zeit durch und ich wollte dir sagen, das ich dich verstehe."


" Nein geh! Geht beide! Ich bin eine Gefahr. Ich kann jeden Moment explodieren und nein ich bin eine tickende Zeitbombe. Phoebe hatte recht ich bin ein Dämon."


" Hey was soll denn das? Seit wann hörst du auf meine etwas durchgeknallte Ex-Frau?"


" Sie hat recht Cole."


" Oh nein hat sie nicht. Du magst zwar ein halb Dämon sein, aber man wird nicht gut oder böse geboren. Man muß sich entscheiden. Magie ist neutral zumindestens am Anfang. Und du wurdest im guten erzogen du hast dich für die Seite deines Vaters entschieden..."


" Was aber anscheinend nichts heißt! Ich fühle das da noch mehr ist Cole. Das das Schimmern und die Verwandlung noch nicht alles waren."


" Das mag sein, du müsstest noch Energiebälle zur Verfügung stehen haben und ein paar Tricks. Aber das ist alles nicht wichtig. Es mag sein das sie für das Böse gedacht sind, aber du bist durch und durch Gut. "


" Nein in mir ist etwas anderes..."


" Hör auf! Du hast dich vor vielen Jahren entschieden. Für deinen Dad, du bist bei ihm geblieben die ganze Zeit, du hast mit und für ihn gekämpft. Red dir bitte nicht ein du wärst eine Gefahr oder du wärst Böse. Das bist du nicht."


" Ach nein und warum habe ich dann Phoebe entführt?"


" Du warst sauer du standest kurz vor der Explosion, deine Kräfte sind an deine Gefühle gekoppelt, anscheinend verwandelst du dich wenn du wütend bist. OK du hast sie entführt, aber du hast sie nicht umgebracht. Wäre der Dämon in dir Böse, er hätte nicht mit der Wimper gezuckt bevor er sie getötet hätte."


Cat wusste nichts mehr zu erwidern, sie hätte aber auch sagen können was sie wollte, Cole hätte nicht aufgegeben. Er war inzwischen so weit das er für sie sogar sterben würde nur um ihr zu beweisen das sie gut ist.

Langsam rutschte er noch näher an sie heran und drückte sie eng an sich.


" Glaubst du mir jetzt?"


" Ich weiß nicht..."


" Na entweder ja oder nein!"


" Ja ich glaube dir, ich wollte Phoebe zu keinem Zeitpunkt töten, ich wollte ihr nur eine Lektion erteilen."


" Die sie glaube ich auch verstanden hat. So langsam kommt sie wohl zur Vernunft, aber das heißt nicht das ich all ihre Worte vergessen werde."


" Cole?"


" Ja?"


" Ich bleibst du in der Nähe?"


" Sicher wenn du willst bleib ich bei dir."


" Nein nicht bei mir, ich möchte dich nicht im Schlaf..." sie brach ab.


" Hey ich verstehe du hast angst du könntest im Schlaf deine Kräfte benutzen. Nun ja das ist zwar so gut wie unmöglich aber ich werde in Rufweite bleiben versprochen."


" Danke"


Cole drückte Cat noch einmal an sich dann stand er auf und verließ mit Trisha das Zimmer.


" Und wo bleibst du jetzt?" fragte Trisha nicht ganz ohne Hintergedanken, immerhin hatte sie noch einen Platz frei.


" Ich weiß nicht ich glaube ich werde nicht schlafen, wer weiß ich glaube ich gehe nach oben, da höre ich Cat auf jeden Fall."


" Wenn du magst kannst du auch hier bleiben. Ich habe noch eine Couch in meinem Zimmer."


" Wenn es dich nicht stören würde, ich meine du kennst mich ja nicht richtig."


" Es ist OK, so wie du mit Cat umgegangen bist und hey du bist ein WL also. Und vielleicht möchte ich dich ja auch besser kennenlernen." schmunzelte Trisha.


Cole konnte sich ein grinsen nicht verkneifen.


 Hat sie das jetzt wirklich gesagt? Hm ich würde sie auch gerne kennenlernen. Aber direkt so? Obwohl warum nicht? 


" Was ist jetzt? Kommst du?"


Er beeilte sich hinter ihr her in ihr Zimmer zu gehen. Nachdem sie das Licht angeschaltet hatte bemerkte er das es der Raum war in den er georbt war.


 Hatte ich mich nicht auf Cat konzentriert? 


Sein grinsen verbreitete sich nur noch mehr. Sein Blick schweifte durch den Raum und er sah alles, einen begehbaren Kleiderschrank, einen Frisiertisch, zwei Kommoden eine kleine Sitzecke mit Tisch und Stühlen, aber keine Couch. Er blickte Trisha fragend an.


" Oops, da hat wohl ein Dämon die Couch mitgenommen. Na ja macht ja nichts in meinem Bett ist auch noch genug Platz."


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