Gestern habe ich es leider, leider nicht mehr geschafft, mit dem neuen Teil! Ich hoffe, ihr seid mir nicht zu böse und lest euch den Teil durch, den ich jetzt poste
und postet auch euer Feedback! Würde mich auf alle Fälle freuen!
Leise ging Laura immer im schützenden Schatten der Bäume vorwärts. Sie bemühte sich, möglichst wenig Lärm zu verursachen, wie Jack es ihr beigebracht hatte. Wenn Mark oder einer der anderen sie entdecken würde, dann müsste sie wieder ins Dorf zurück und das wollte sie auf keinen Fall. Diesmal würde sie sich nicht einfach wieder abschieben lassen. Sie wollte bei Mark bleiben und ihm helfen. Auch wenn er sie anscheinend nicht mehr liebte oder nie geliebt hatte, liebte sie ihn. Langsam verließen immer wieder einzelne Leute die Gruppe und gingen zu den Orten, an die sie von Jack geschickt worden waren. Zum Schluss waren nur noch Mark, Jack und Steve übrig, die sich auf den Weg zur Stadt machten, um dort das Schicksal ihrer Kameraden in Erfahrung zu bringen. Langsam kamen sie aus dem Wald heraus und auf den Wegen waren immer mehr Menschen. Keiner nahm Notiz von den drei Männern, die sich ihre Umhänge tief ins Gesicht gezogen hatten. Aber auch mehrere Soldaten bewegten sich auf den staubigen Straßen, um einen Überfall der Aufständischen zu verhindern. Laura folgte ihnen nun ebenfalls auf der Straße, aber in einem sicheren Abstand. Sowohl um nicht gesehen werden, als auch um sie nicht aus den Augen zu verlieren.
Schließlich hielten die drei auf dem Marktplatz an. Dort konnte man in der Regel immer die wichtigsten Neuigkeiten aufschnappen, nicht zuletzt da die Hausfrauen während ihres Einkaufes gerne ein wenig tratschten. Aber auch wichtige Anschläge waren an der Hauswand des Gemeindehauses zu finden und diese betrachteten Mark, Jack und Steve gerade. Laura befand sich auf der anderen Seite des Marktplatzes, wo sie die drei aber trotzdem genau beobachten konnte. Plötzlich drehte sich Mark um. Er hatte schon den ganzen Weg über ein seltsames Gefühl gehabt, als ob ihn ständig jemand beobachten würde. Und jetzt war dieses Gefühl besonders stark. Er blickte über den stark belebten Marktplatz, konnte aber nichts genaueres erkennen.
Genau dort hatte Laura erschrocken beobachtet, wie Mark sich umdrehte und suchend über den Marktplatz blickte. Er durfte sie auf keinen Fall sehen, sonst wäre er ziemlich wütend auf sie. Und das wollte Laura nicht auch noch. Also ging sie schnell, aber auch immer darauf bedacht nicht aufzufallen, hinter einem Marktstand in Deckung. Sie kniete sich hinter einen Stapel mit Kisten und hoffte, dass sie niemandem und schon gar nicht Mark aufgefallen war. Erleichtert atmete sie auf, als ihr plötzlich das Medaillon aus der Rocktasche fiel. Schon streckte sie ihre Hand danach aus, um es wieder aufzuheben, als sich plötzlich eine fremde Hand auf das Schmuckstück legte. Laura sah überrascht auf und sah einen älteren Mann, anscheinend aus dem Dorf, der das Medaillon aufhob. „Gehört das dir?“ fragte er Laura.