Nach langer Zeit gehts weiter:
Prue, Piper und Phoebe schlichen richtung Gebüsch, in das Prue die böse Hexe befördert hatte. Nichts rührte sich. Vorsichtig schob Phoebe einige Äste zur Seite. Aber Paige war spurlos verschwunden. "Na, der haben wirs gezeigt!" meinte Piper. Plötzlich klingelte Prues Handy. Prue nahm den Anruf entgegen und lauschte. Nach einiger Zeit grinste sie und sagte: Alles klar, das geht in Ordnung, keine Sorge!" sie steckte das Handy wieder in ihre Handtasche. Dann zog sie Phoebe weg. "Hey!" rief Piper, "was soll das?" "Keine Sorge, Süsse", entgegnete Prue, "muss Phoebe kurz in etwas einweihen!" Und Piper hörte, wie ihre Schwestern flüsterten. Was sie wohl vorhatten? Plötzlich fing Phoebe laut an zu kichern. Piper war es genug. "Schluss jetzt! Ich bin auch noch da!" "Piper, du wirst es bald erfahren. Keine Sorge" grinste Phoebe geheimnisvoll. Dann sagte sie: "Ich muss jetzt gehen. Carrie und die anderen wollen unseren Auftritt feiern. Da muss ich dabei sein!" und Phoebe verschwand ohne ein weiteres Wort richtung Konzerthalle. "Aber..." rief ihr Piper hinterher, "wir drei wollten uns doch einen gemütlichen Abend machen!!" "Das wird auch ein gemütlicher Abend, glaub mir!" sagte Prue . "Aber ohne mich. Ich gehe noch ein bisschen in das Café dort drüben und werde, wie Phoebe erst ganz spät nach Hause kommen." "Was redest du da?" fragte Piper verwundert. "Du wirst es noch früh genug erfahren, Süsse. Geh jetzt nach Hause!" mit den Worten ging auch Prue weg. Piper seufzte. Was hatten sich ihre Schwestern hier bloss ausgedacht??? Sie schlug den Weg richtung Konzerthalle ein, da ihr Wagen noch dort stand.
Eine Viertelstunde später kam Piper zu Hause an. Sie war gespannt. Langsam öffnete sie die Haustür. Nichts besonderes war zu sehen. Plötzlich schimmerte aus dem Nichts ein weisses Licht vor ihr auf. Leo erschien. "Leo!!!! Hast du mich erschreckt!!!!" japste Piper und griff sich ans Herz. "Tut mir Leid Schatz. Aber jetzt komm, ich habe eine Überraschung für dich!!" Leo nahm seine Piper liebevoll in der Arm und schwebte mit ihr nach oben - direkt in Pipers Schlafzimmer. Piper sah sich erstaunt um. Das Zimmer war völlig umdekoriert!!! Auf dem Boden lag ein Weg aus Rosenblättern, und das rosa angezogene Bett war auch voll davon. Das ganze Zimmer war in hellrosa Licht getaucht und aus der Stereoanlage klang leise Schmusemusik. Piper ging langsam zu ihrem Nachkästchen, auf dem ein dicker Strauss Rosen lag. Ein kleiner Zettel lag daneben. Darauf stand: Ich möchte dir den Wunsch von einem Kind erfüllen. Wenn du also möchtest... dein Leo. "Oh Leo!" sagte Piper und drehte sich zu ihrem Schatz um. "Du bist einfach wundervoll!" Jetzt begriff Piper, dass Leo ihrer Schwester angerufen hatte um sie zu beten, Piper alleine nach Hause zu schicken. Die Überraschung war ihnen gelungen! "Du bist der Beste!" flüsterte Piper und zusammen sanken sie auf das Bett...