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[SMALLVILLE] Drabbles - Double-Drabbles - Triple-Drabbles

Dieses Thema im Forum "FanFiction zu Serien und Filmen" wurde erstellt von ulimann644, 28 Februar 2015.

  1. ulimann644

    ulimann644 Member

    Registriert seit:
    24 Februar 2015
    Beiträge:
    97
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Hagen
    Hi Community
    Hier möchte ich meine Drabble-Sammlung vorstellen, die sich im Laufe des letzten Jahres ergeben hat. Lange Zeit habe ich mit dieser Art von Geschichten mit genau festgelegter Wortanzahl recht wenig anfangen können - doch nachdem ich es dann einige Male versucht hatte, fand ich Gefallen daran, zwischendurch immer mal wieder eins dieser Kurzwerke zu schreiben. Was ich gemerkt habe ist, dass sich der Umgang mit Wort und Satzstellung mit der Zeit dadurch verbessert, was ich vorher so nie vermutet hätte.
    Zudem macht es Spaß gelegentlich zu den Wurzeln zurückzukehren und einen dieser kleinen Schnellschüsse - die sich auf den Kern einer Szene konzentrieren - abzufeuern. Wenn man eine Weile nur große Projekte verfolgt hat dann vergisst man schnell, wie viel Fun in diesen Kurzwerken stecken kann.

    Diese Drabbles sind thematisch hauptsächlich nach den Drabble-Vorgaben eines Superman-Forums entstanden, wo zumeist ein bestimmtes Thema vorgegeben wird. Dieses Thema setze ich über jeden der Drabbles mit in die Klammer, damit man nachvollziehen kann, was das Thema war.


    ALICIA (Falter - Double-Drabble = 200 Wörter)

    Der Königsfalter saß auf dem Grabstein, vor dem der Schwarzhaarige kniete.
    Clark blickte auf den Namen auf dem Stein, ohne ihn wirklich zu sehen. Alicia Baker. Seine Frau. Sie hatten in Las Vegas geheiratet. Es war verrückt gewesen, doch ein Teil von ihm hatte es gewollt, wie selten zuvor etwas. Er hatte seiner Mom erzählt, der Ehebund wäre illegal gewesen, aber das stimmte so nicht, denn entgegen seiner Vermutung war Alicia zu diesem Zeitpunkt seit einer Woche achtzehn Jahre alt gewesen.
    Was er niemandem erzählt hatte: Er und Alicia hatten diese Ehe auch vollzogen. Nicht in der Hochzeitsnacht, im Hotel in Vegas, sondern bei Alicia Zuhause, zwei Tage vor ihrem gewaltsamen, so vollkommen sinnlosen, Tod. Ermordet von einem Meteorfreak mit einer kranken Vorstellung von Moral und Anstand.
    Dessen Plan war perfekt gewesen, und trotz seiner unglaublichen Kräfte und Fähigkeiten hatte er Alicia nicht retten können.
    Er hatte sie geliebt, mit jeder Faser seines Herzens, entgegen all dessen, was seine Eltern und seine Freunde über sie gedacht hatten. Alicia war das erste Mädchen gewesen, bei dem er sich gleichzeitig normal und außergewöhnlich gefühlt hatte.
    Sie war in jeder Hinsicht seine Frau gewesen. Tränen rannen über Clarks Wangen.
    Der Königsfalter schwebte davon...


    SUPERMAN UND IMRA ARDEEN (Märchen: Die Schneekönigin - Triple-Drabble = 300 Wörter)

    Kal-El stand allein in der Festung der Einsamkeit.
    Sein Blick wanderte entlang der siebzehn Kristallstatuen, als er den Altar ansteuerte, auf dem, neben vielen anderen Erinnerungsstücken, acht Kristallwürfel lagen, die verschiedene Buchstaben anzeigten.
    Jede der Kristallstatuen stellte eine Frau dar, mit der er zusammen gewesen war. Lana, Lois, Irina, Ta'izla, und all die anderen Frauen in seinem Leben, welches bereits mehr als tausend Jahre währte.
    Nachdenklich nahm der Schwarzhaarige die Würfel in die Hand.
    Er wandte sich um, als er hinter sich Schritte hörte. Lächelnd blickte er in das Gesicht von Imra Ardeen, seine jetzige Frau, und sagte: „Du folgst mir zum Nordpol, wie einst Gerda ihrem Kai gefolgt ist – ganz allein.“
    Imra blickte ihren Mann befremdet an und er erklärte: „Es ist ein Märchen. Die Schneekönigin nahm Kai mit in ihrem Schlitten, zu ihrem Schloss, am Nordpol. Seine Freundin Gerda machte sich daraufhin ganz allein auf die Suche nach ihm, bis sie ihn endlich fand und mit nach Hause nahm.“
    Imra deutete auf Kal-El´s Hand. „Was hast du da?“
    Kal-El lächelte in der Erinnerung. „Diese Würfel habe ich Einst Lois geschenkt. Sie liebte Rätsel und gelegentlich haben wir sie benutzt um aus den gewürfelten Buchstaben Wörter zu kombinieren.“
    Er bewegte die Würfel in der Hand, bevor er sie auf den Altar rollen ließ. Zwei E, zwei I, und die Buchstaben K, G, T, und W. Sinnend blickte er auf die Buchstaben und ordnete die Würfel schließlich in einer Reihe, nebeneinander an. Ein sanftes Lächeln überflog dabei seine Lippen.
    Imra meinte schließlich leise. „Lois war jene, die du besonders geliebt hast, richtig?“
    Kal-El nickte.
    Zärtlich erklärte Imra: „Sie war sterblich – unsere Liebe ist für die...“
    Kal-El küsste sanft Imras Lippen. Dann flog er mit ihr aus der Festung hinaus. Zurück blieben die acht Würfel, die ein neues Wort bildeten:
    EWIGKEIT.


    OBEN LINKS... (Märchen: Die Brüder Löwenherz - Triple-Drabble = 300 Wörter)

    Als Alicia Baker klein gewesen war, hatte ihre Großmutter ihr die Geschichte der Brüder Löwenherz vorgelesen. Alicia war überrascht gewesen, dass dieses Tal, in dem sie, nach ihrem Tod, splitternackt erwachte, dem Kirschblütental glich.
    Es hatte gedauert herauszufinden, dass sie sich alle Dinge nur hatte vorstellen müssen, damit sie materiell wurden. Das hatte auch bei ihrem Pferd funktioniert. Nur einen Haken gab es: Lebewesen konnten nur existent werden, wenn sie im Jenseits waren. Anfangs hatte sie sich Clark hierher gewünscht. Vergeblich.
    Wie jeden Morgen ritt Alicia am Silberlauf entlang, als sie am Ufer etwas im Gras erblickte. Eine nackte Gestalt, mit schwarzem Haarschopf.
    Alicia hielt an und stieg ab.
    Sie rüttelte die Gestalt. Als sie sich umwandte fuhr Alicia erschrocken zurück.
    „Clark?“
    Der Mann blickte sie an.
    Alicia? Wo...?“
    „Im Jenseits. Aber das kann nicht sein.“
    Clark berichtete, wie Jor-El, nach dem zweiten Meteoritenregen, seine Kräfte raubte, und wie er erschossen worden war. Er blickte an sich hinunter.
    „Du musst dir wünschen, was du möchtest, Clark.“
    Es dauerte etwas, bevor er in Hemd und Jeans vor Alicia stand.
    Alicia hauchte: „Ich kann nicht glauben, dass du wirklich hier bist. Wie konnte dein Vater das zulassen?“ Sie näherte sich und zupfte ihm ein Haar aus.
    Fast gleichzeitig begann Clark sich aufzulösen.
    „Clark...!“
    Alicia sank in die Knie, das Haar zwischen ihren Fingern. Jor-El hatte ihn anscheinend zurück geholt. Sie erhob sich und ritt heim.
    Als sie ihr Haus erreichte, stand ein Mann auf der Veranda.
    „Clark?“
    Das Haar, dachte Alicia. Etwas von ihm ist hier geblieben. Alicia sprang ab und lief zu ihm.
    Clark hob sie auf die Arme. „Sind wir auch hier verheiratet?“
    Alicia nickte.
    „Dann sollten wir etwas nachholen, das wir im Leben versäumt haben.“
    Alicia küsste ihn. „Wenn du das Schlafzimmer suchst – die Treppe rauf und dann links.“


    EINES TAGES IM TRAUM... (Märchen: Dornröschen - Double-Drabble = 200 Wörter)

    Sie war fast sechzehn Jahre alt. Ihre Knospen perfekt geformt, die Stengel gerade gewachsen. Und ihr Kelch leuchtete in perfektem Blutrot.
    Das Mädchen kniete vor der Rose, die es am Kratersee entdeckt hatte. Mit fast ätherisch verzückter Miene sog es den betörenden Duft der Wildblume ein, ohne zu ahnen, dass ihre Wurzeln sich um rotes Kryptonit wanden.
    Sich lächelnd umdrehend erkannte sie ihren schwarzhaarigen, hochgewachsenen Ritter, der in seiner blauen Rüstung mit rotem Umhang und dem gelb-roten Wappen auf der Brust zu ihr schritt.
    Er kniete sich zu ihr nieder und sie legte die Arme um ihn. Als er sich über sie beugte hob sie ihren Kopf und küsste ihn. Ihr Körper wurde immer schwerer und sie schlief in seinen Armen ein.
    „Lois...? LOIS...!“
    Das Mädchen öffnete die Augen und blickte in das etwas besorgt wirkende Gesicht von Clark Kent.
    „Was, zur Hölle, ist denn los? Wo bin ich?“
    Clark lächelte erleichtert: „Du bist Zuhause, Lois.“
    „Aber ich war doch eben noch oben am Kratersee.“
    „Ich weiß“, lächelte Clark. „Ich habe dich dort gefunden.“ Etwas verlegen fügte er hinzu: „Verrate mir warum du mich geküsst hast, bevor du ohnmächtig wurdest?“
    „Ich und dich küssen, Smallville? Bestenfalls: Eines Tages im Traum...“


    DER EISVERKÄUFER (Ikarus - Triple-Drabble = 300 Wörter)

    In dem verdammten Waldmeistereis sind Kryptonitsplitter gewesen, durchzuckte es mich, während ich durch die oberen Schichten der Atmosphäre, in Richtung Sonne flog. Nur ihre Kraft konnte mich jetzt noch retten, bevor ich innerlich verbrannte. So fühlte es sich an. Dazu kam die Eiseskälte, die ich, wegen des Kryptonits in meinem Körper, spürte.
    Schwindel ergriff mich. Das Weltall begann sich um mich zu drehen, während ich verzweifelt den Kurs zu halten versuchte, ohne ohnmächtig zu werden. Wenn das passierte war ich verloren, denn dann würde ich an der Sonne vorbei rasen und sterbend durch das All treiben.
    Ich glaubte zerrissen zu werden, während ich der Sonne immer näher kam.
    Ewigkeiten schienen zu vergehen, bevor ich langsam das Gefühl hatte, ich würde wieder klarer sehen können.
    Irgendwann füllte die Sonne mein Blickfeld aus, wie ein brodelnder Ozean aus glühendem, grellgelben Wasser sah sie aus.
    Ihre Kraft wirkte.
    Ein Kribbeln in meiner Nase reizte mich zum Niesen, und für einen Sekundenbruchteil glaubte ich, eine grünliche Wolke aus Kristallen zu sehen. Im nächsten Augenblick war sie bereits außer Sicht.
    Von Sekunde zu Sekunde kräftiger werdend, streckte ich meine Arme nach Vorne und ballte die Hände zu Fäusten. Ich drehte mich auf den Rücken und legte den Kopf in den Nacken um den Horizont der Sonne im Blickfeld zu behalten.
    Ikarus hatte sich bei seinem Griff nach der Sonne, die Flügel verbrannt; mich heilte sie, während ich, ihr den Rücken zu kehrend, um sie herum raste, bis ein heller, bläulich funkelnder Stern in mein Blickfeld geriet. Die Erde.
    Ahnungsvoll blickte ich über die Schulter. Der Umhang meines Superman-Anzugs war ruiniert, und das obwohl er erst seit zwei Wochen im Einsatz war. Das wird Mom nicht gefallen.
    Ich blickte wieder zur Erde. Dort gab es einen Eisverkäufer, der mir eine Erklärung schuldete.
    Und einen neuen Superman-Anzug...


    WAS LANGE GÄRT WIRD ENDLICH WUT (Sprichwort: Was lange währt wird endlich gut - Drabble = 100 Wörter)
    Eine kleine Ausnahme - dieses Drabble bezieht sich mehr auf die Serie: LOIS & CLARK.

    Es begann leicht zu regnen.
    Niederkniend nahm ich meine Brille ab. Auf dem Brunnenrand sitzend funkelten Lois´ dunkle Augen mich gefährlich an.
    Es war heraus. Ich hatte es ihr endlich gestanden. Mein Geheimnis.
    Für einen langen Moment blieb es still zwischen uns, bevor ich leise zu Lois sagte: „Hey, es heißt doch: Was lange währt, wird endlich gut.“
    Ein Aufblitzen ihrer wundervollen Augen sagte mir, dass das genau die falschen Worte gewesen waren. Ihr Kopf ruckte ein Stück vor. Dann zischte sie, mit einem zornigen Vibrieren in der Stimme: „Nein, Clark. Eigentlich heißt es: Was lange gärt, wird endlich Wut...“


    JETZT WIRD ES ERNST (Sprichwort: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben - Drabble = 100 Wörter)

    Um sie herum herrschte der übliche Trubel des Daily-Planet.
    Niemand achtete auf sie, als Lois einige heruntergefallene Dokumente aufsammelten, und dabei Clark leise fragte: „Hast du sie?“
    Clark, der Lois half, fischte grinsend ein Kästchen aus seiner Hosentasche und öffnete es. Die beiden goldenen Ringe darin waren wunderschön. „Du meinst diese hier?“
    Lois griff danach, doch Clark klappte das Kästchen schnell wieder zu. Gleichzeitig verkündete ein vorbei eilender Mitarbeiter einen Bombenalarm.
    „Sag dem Reverend, dass ich etwas zu spät komme.“
    Während sich Clark erhob, flüsterte Lois ihm ironisch zu: „Vergiss nicht, Clark: Wer ZU spät kommt, den bestraft das Leben.“


    WER ZULETZT LACHT, KOMMT AM BESTEN (Sprichwort: Wer zuletzt lacht, lacht am besten - Drabble = 100 Wörter)

    Clarks Hande glitten über den, vom Liebesspiel erhitzten, nackten Körper von Lois.
    Sie liebten sich seit Stunden und gemeinsam hatten sie den Höhepunkt ihrer Leidenschaft immer wieder hinausgezögert.
    Mit einem Gefühl, etwas würde etwas in ihrem Kopf explodieren, bog Lois schließlich ihren Oberkörper zurück. Feurige Wellen jagten durch ihren vibrierenden Körper – verbanden eine Nervenzelle mit der anderen.
    Sie schrie ihre Leidenschaft hemmungslos hinaus.
    Gleich darauf war auch Clark soweit und er hörte Lois leise lachen, als sie sich endlich entspannten.
    Er küsste sie liebevoll, während sie sich lasziv an ihn schmiegte, und dachte dabei: Wer zuletzt lacht, kommt am besten...


    ERWARTEN SIE, DASS ICH REDE...?? (Film: Goldfinger - Double-Drabble = 200 Wörter)

    Bei seinen Recherchen für den DAILY PLANET hatte sich Clark Kent zu weit aus der Deckung gewagt. Es gab einen großangelegten Goldschmuggel in der Nähe von Metropolis, und zusammen mit Lois war er einem Hinweis nachgegangen. Sie hatten den Chef des Goldschmugglerrings bis in dessen Anwesen verfolgt und sich dort getrennt um Beweise zu finden.
    Dann war das Malheur passiert. Irgendwo lagerte dieser Gangster grünes Kryptonit.
    So hatten ihn die Spießgesellen des Gangsterbosses überwunden, und nun lag er in einem Kellerraum, an Armen und Beinen gefesselt. Sie hatten wissen wollen, wo sich Lois aufhielt. Sie war also mit den gesuchten Beweisen entkommen.
    Über ihm wurde ein beweglicher Laser aktiviert, und der Stählerne realisierte, dass sein Kristall aus grünem Kryptonit sein musste. Er hegte jedoch trotzdem noch Hoffnung, denn Lois würde die Polizei alarmieren, da er noch nicht am vereinbarten Treffpunkt aufgetaucht war.
    Dennoch beunruhigt blickte Clark von dem grünen Laserstrahl, der sich vom Fußende aus, zwischen seinen gespreizten Beinen entlang, nach oben bewegte, zu dem Gangsterboss und fragte herausfordernd: „Erwarten Sie etwa, dass ich rede?“
    Der fettleibige Gangster starrte ihn von der Treppe zum Kontrollraum aus an und erwiderte gehässig: „Nein, Mister Kent! Ich erwarte von Ihnen, dass Sie sterben!“


    CLARK & ALICIA (Werbung: C&A - Drabble = 100 Wörter)

    Clark Kent saß auf der Veranda der Kent-Farm und blätterte einige Werbeprospekte durch, die mit der Post gekommen waren. Einige machten für lokale Geschäfte Werbung, andere für Großkonzerne, die hauptsächlich in Metropolis ihre Filialen besaßen. Die meisten legte er zur Seite – nur einen behielt er in den Händen und blickte versonnen darauf, ohne ihn wirklich zusehen, denn seine Gedanken weilten ganz woanders. Oder besser: Bei jemand Anderem. Gestern war Alicia Baker überraschend wieder aufgetaucht.
    Ein flüchtiges Lächeln überflog seine Lippen.
    Auf dem Prospekt prangte das Logo von C&A, aber momentan bedeutete das für ihn nur Eins, nämlich: Clark und Alicia.
     
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