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Goodbye Monica

Dieses Thema im Forum "Thread-Rollenspiele" wurde erstellt von Summer_Breeze, 25 April 2010.

  1. Prue16

    Prue16 Well-Known Member

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    AW: Goodbye Monica

    Greg

    Ein Stein fiel von seinem Herzen, als er ihr Lächeln sah. Sie nahm es ihm nicht übel im Gegenteil sie schien glücklich zu sein. Nun musste auch er Lächeln. Auf ihren Spruch hin musste er auch anfangen zu lachen.

    "Ja, wir von der Ostküste haben eine Menge versteckter Talente" meinte er mit einem Grinsen und rückte ein wenig von ihr ab, damit sie ungehindert Hand in Hand den Strand entlangschlendern konnten. Er genoss es. Er genoss es wahnsinnig diese Zeit nun mit ihr verbringen zu dürfen. Und auch noch auf diese Weise. Als sie ihn nass spritzte und ihm die Kamera wegnahm lachte er ungehemmt.

    "Wie fies. Nun kann ich mich nicht rächen ohne die Kamera in Gefahr zu bringen." meinte er und zog kurz eine Schnutte bevor er spaßenshalber für sie in den albernsten Posen posierte. Langsam schleichend wie ein Tiger kam er näher um seiner Beute die Kamera abzunehmen. Nach einem kurzem Gerangel hatte er die Kamera wieder in der Hand, steckte sie in die Kameratasche und schmiss sich Sarah über die Schulter als wöge sie nichts.

    Nachdem er die Kamera ausreichend geschützt auf den Sand gelegt hatte ging er auf das Wasser zu und machte dabei die Melodie von dem Weißen Hai...
     
  2. Summer_Breeze

    Summer_Breeze Active Member

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    Sarah

    "Ach ja?", neckte sie Greg grinsend, "ich bin ein waschechtes California-Girl, ich glaub euch von der Ostküste erst, wenn ich eure versteckten Talente sehe."

    Als Greg sie für sie in die albernsten Posen warf, begann sie lauthals zu lachen und versuchte dabei jede einzelne davon mit der Kamera einzufangen. Sie verstand schnell was er vorhatte, als er auf sie zukam und versuchte wegzurennen, doch er hatte sie nach wenigen Schritten bereits eingeholt. Sarah klammerte sich an die Kamera, aber er hatte sie schnell ausgetrickst. Er warf die junge Frau über die Schultern, als wöge sie nichts, legte die Kamera in den Sand und ging aufs Wasser zu.
    "Das wagst du nicht!", rief Sarah lachend als begann die Melodie des weissen Haies zu summen, "nein, das machst du nicht.. wage es nicht mich ins Wasser zu werfen" Noch immer lachend versuchte sie sich aus seinem Griff zu befreien, aber gegen Greg hatte sie keine Chance.

    "Okay, okay.. ich glaub dir, du hast bestimmt viele verborgene Talente, du musst mir nichts beweisen", es war ein kläglicher Versuch ihrer bevorstehenden Abkühlung zu entgehen. Greg stand bereits bis zur Hüfte im Wasser und Sarah ahnte was gleich auf sie zukommen würde, sie lachte zwar noch immer, doch sie versuchte sich auch irgendwo an ihm festzuhalten. Wenige Sekunden später war sie bereits im Wasser gelandet, sie wusste nicht wie er es geschafft hatte sie ins Wasser zu werfen, denn ihrer Meinung nach hatte sie sich ziemlich gut an ihm festgekrallt. Sarah tauchte auf, schnappte nach Luft und ging lachend auf Greg zu.
    "Na schön, du wolltest es nicht anders..", warnte sie Greg und versuchte ihn ins Wasser zu ziehen, doch er war viel zu stark für sie, also blieb ihr nichts anderes übrig als ihn wie ein kleines Kind mit Wasser anzuspritzen.



    (Hoffe es ist okay, dass ich Sarah habe ins Wasser fallen lassen, ansonsten editier ich ;) )
     
  3. Prue16

    Prue16 Well-Known Member

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    Greg

    Oh er würde sie schon noch davon überzeugen, dass er versteckte Talente hatte. Sie hatte definitiv seinen Ehrgeiz geweckt. Als er sie über den Stran jagte freute er sich defintiv darüber, dass er schon seit Jahren trainierte, denn eins war er. Schnell und stark ohne Schwierigkeiten überwältigte er zu und trug sie über der Schulter ins Wasser. Als er schon mit der Hüfte im Wasser stand, ergab sie sich ihm und er lachte. Sie klammerte sich wie ein kleines Äffchen an ihr fest und er schüttelte den Kopf.

    "Nein meine Süße. Nun ist es zu spät." mit diesen Worten steiß er sie mit seiner ganzen Kraft ins Wasser. Doch auch er musste damit büßen, denn sie hatte sich so sehr an ihn geklammert, dass nun wahrscheinlich seine ganze Schulter zerkratzt war von ihrem Versuch sich festzuhalten. Doch das machte ihn nichts. Als sie wieder aus dem Wasser hervorkam bleib ihm fast die Luft weg. Ihre Kleidung hatte sich ganz eng an ihren Körper geschmiegt und überließ ihm nur sehr wenig seiner Phantasie. Dies war wohl ein Bild für die Ewigkeit, welches er in seinem Gedächtnis festfrieren musste. Im nächsten Moment war sie bei ihm und probierte ihn mit sämtlichen Mitteln zu Fall zu bringen, doch er war ein schwerer starker Brocken und je mehr sie ihn unter Wasser ziehen wollte umso mehr musste sie sich an ihn pressen und dies gefiel ihm nur allzu gut. Kurz drauf verlegte sie sich allerdings auf das übliche nassspritzen. Und er zog vollkommen mit. Sie lieferten sich eine große Wasserschlacht. Am Ende tauchte Greg unter schnappte sich ihren Körper und tauchte so nah vor ihr auf, dass sie gar kein Wasser mehr spritzen konnte nur um sie noch einmal zu küssen...
     
  4. Summer_Breeze

    Summer_Breeze Active Member

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    Sarah

    Sarah konnte sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal so ungehemmt und herzhaft gelacht hatte. Sie bemerkte Gregs Blick als sie wieder aus dem Wasser auftauchte und schmunzelte leicht. Nach Bentleys Geburt vor beinahe zwei Jahren hatte sie bald wieder angefangen zu joggen und wurde so ihre überflüssigen Pfunde von der Schwangerschaft schnell los. Sie wollte nie zu den Frauen gehören, die sich nach der Geburt einfach gehen liessen, deshalb legte sie viel Wert auf ihr Äusseres.

    Sie lieferten sich eine ausgiebige Wasserschlacht, ehe Greg ins Wasser tauchte und ganz dicht vor ihr wieder auftauchte. Er hatte seine Arme wieder um sie gelegt und begann sie zu küssen. Sarah schmiegte sich an ihn und erwiederte seinen Kuss. Nach einer Weile löste sie sich langsam von ihm und begann wieder zu lächeln. Vor knapp einer Stunde hatte sie nicht im Traum daran gedacht ihn zu küssen.. nun ja, sie hatte es sich schon vorgestellt, doch sie hatte nicht damit gerechnet, dass es wirklich passieren würde. Sarah wusste, dass sie es ihm die letzten Tage nicht gerade einfach gemacht hatte und sie wusste auch, dass es nicht einfacher werden würde. Ihr Leben war kompliziert und sie wollte Greg da nicht mitreinziehen, sie wollte, dass sie sich so kennen lernten wie sie waren, ohne Druck, ohne Verpflichtungen. Und obwohl sie versuchte, ihn da rauszuhalten, würde es nicht einfach werden ihr plötzliches Verschwinden zu erklären. Und früher oder später würde bestimmt auch auffliegen, dass sie gar nicht zur Uni ging. Sarah liess sich nicht anmerken was ihr gerade durch den Kopf ging, sie wollte diesen - wahrscheinlich seltenen - unbeschwerten Moment nicht ruinieren.
    Bevor Greg etwas sagen konnte, zog sie ihn sanft zu sich und küsste ihn noch einmal.

    Wieder begann Sarah zu lächeln und spritzte ihn noch einmal nass, bevor sie aus seinen Armen flüchtete und zurück an den Strand rannte. Glücklicherweise windete es nicht, sodass sie sich hoffentlich keine Erkältung einholten. Sie hätte daran denken sollen ein Badetuch mitzunehmen, obwohl sie aus Santa Monica kam, hatte sie nicht mal eines in ihrem Auto. Sie musste sich unbedingt eine Ausrede für ihre Mutter einfallen lassen, denn ihre Kleidung und ihre Haare waren bestimmt nicht trocken bis sie nach Hause kam.
    Erst jetzt bemerkte sie, dass Greg ihr aus dem Wasser gefolgt war und begann zu lachen, als wohl auch er bemerkte, dass sie nichts dabei hatten um sich abzutrocknen.
    "Das war wohl nicht gerade die beste Idee aller Zeiten", meinte sie noch immer lachend, "hast du ein Badetuch im Auto?"
     
  5. Prue16

    Prue16 Well-Known Member

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    Greg

    Und wie er es genoss sie zu Küssen. Greg konnte sich nicht erinnern, wann er sich das letzte Mal so gut gefühlt hatte. Er war glücklich. Bis zum Bersten voll mit Glück. Es gab nicht einen traurigen Gedanken in seinem ganzen System. Sein Herz klopfte wie wild, als sie sich von ihm löste. Für einen Moment hatte er das Gefühl, dass sie sich von ihm distanzierte und er bekam es mit der Angst zu tun. Er liebte es mit ihr zusammen zu sein und hatte Angst, dass dies nun wieder ganz schnell und plötzlich enden würde. Doch dann küsste sie ihn nochmals sanft und seine Angst verschwand und all seine Vorbehalte. Anscheint hatte er es sich nicht nur alles eingebildet. Sie mochte ihn. Sie wollte ihn. Und was auch immer sie gequält hatte, war nun fort. Oder?

    Als sie sich aus seinem Armen windete und an den Strand zurück ging, wusste er, dass seine Zeit mit ihr sich dem Ende neigte. Sie hatte ein arbeitsreiches Leben und dorthin musste sie nun zurück kehren. Und er verstand das. Dennoch tat es ihm weh zu wissen, dass es erstmal wieder ein wenig dauern würde, bis er sie wiedersah. Er folgte ihr aus dem Wasser und musste Grinsen, als er daran dachte, das sie beide kein Badetuch an den Strand mitgebracht hatten. Er nahm die Kameratasche wieder hoch, verschloss sie ordentlich und hängte sie sich über die Schulter.

    "Ach ich fand die Idee trotzdem toll" sagte er alleine nur, weil es mir erlaubt hat dich so glücklich und ausgelassen sehen zu dürfen fügte er in Gedanken hinzu. "Ja, ich hab eins im Auto" sagte er stolz und schmunzelte über sich selbst. Schließlich hatte er darauf bestanden, dass er niemals ein Badetuch brauchen würde. Seine Tante hatte letzten Endes darauf bestanden, weil jedes Santa Monica Kid sowas im Auto haben musste. Zusammen gingen sie zurück zum Parkplatz. Ihm machte es nichts aus, dass es nun durch die nassen Klamotten ein wenig kälter war, schließlich kam er von der Ostküste. Die hatte sowieso andere Temperaturen. Er zog das Badehandtuch aus dem Auto und reichte es ihr.

    "Wenn dir kalt ist, ich hab auch noch einen trockenen Pullover im Auto" bot er ihr an und beobachtete sie während sie sich abtrocknete.
     
  6. Summer_Breeze

    Summer_Breeze Active Member

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    Sarah

    Sarah konnte nicht beschreiben was zwischen ihnen genau war, sie hatte sich von Anfang an zu ihm hingezogen gefühlt und nicht nur das, er war ihr schon a dem ersten Moment vertraut vorgekommen. Sie wusste, dass die letzten Monate für ihn nicht einfach gewesen waren, doch das schreckte sie nicht ab. Im Gegenteil, denn sie beide hatten schon einiges durchgemacht und wussten so die guten Seiten des Lebens zu schätzen. Und doch betrübte es sie, dass sie Greg anlügen musste. Zumindest für den Anfang, denn sie wollte ihn nicht mit ihren Problemen belasten oder erschrecken. Sarah war es wichtig, dass er sie so kennen lernte wie sie war und nicht die Probleme, die sie umgaben.

    Es war Zeit zu gehen. Sarah wäre gerne geblieben und hätte den restlichen Nachmittag mit ihm verbracht, doch ihre Mutter musste heute Nachmittag arbeiten. Ausserdem war es Sarahs einziger freier Nachmittag diese Woche und sie hatte sich vorgenommen diesen mit Bentley zu verbringen. In den letzten Tagen hatte sie ihn bloss schlafend zu Gesicht bekommen und sie musste zugeben, dass sie ihn ganz schön vermisste. Bestimmt hatte er bereits einige neue Worte gelernt und sie war nicht dabei gewesen. Sie verpasste sonst schon viel zu viel, ihr war es wichtig so viel Zeit wie möglich mit ihrem Sohn zu verbringen.
    Sie mochte Greg, aber das wichtigste in ihrem Leben war nun Bentley und egal was zwischen ihr und Greg passieren würde, das würde so bleiben.

    Greg riss sie mit seinen Worten aus den Gedanken und Sarah begann zu grinsen als er meinte, dass er die Idee trotzdem gut fand.
    "Hm.. wie kommt es bloss, dass es mir überhaupt nicht schwer fällt dir das zu glauben?", fragte Sarah lachend und knuffte ihn in die Seite.
    Sie war erstaunt, dass er ein Badetuch im Auto hatte.
    "Langsam scheint ihr von der Ostküste mich zu überraschen", neckte sie ihn noch immer grinsend, "fängst du etwa an das ständige schöne Wetter zu mögen?"
    Als sie zurück zum Auto liefen, begann es zu winden und Sarah begann in ihren nassen Klamotten zu frösteln. Kaum reichte er ihr das Badetuch begann Sarah sich abzutrocknen und band ihre Haare zusammen. Dankend nahm sie seinen Pullover an, zog ihr nasses Tanktop aus und den Pulli an. Sie drehte sich lächelnd zu Greg um und gab ihm das Badetuch zurück.
    "Dankeschön", bedankte sie sich lächelnd und kuschelte sich in den viel zu grossen Pullover. Sie wusste, dass es langsam Zeit war zu gehen und sie freute sich zwar auf Bentley, aber jetzt gerade viel es ihr schwer zu gehen.

    "Und.. was hast du heute noch vor?", fragte Sarah und liess ihn dabei nicht aus den Augen, sie wusste, dass sie ihn morgen in der Schule sowieso sehen würde und trotzdem fragte sich einen Moment lang ob sie ihn heute nicht noch einmal sehen konnte. Aber vielleicht war das auch zu viel des Guten. Sie wollte es langsam angehen lassen und das war eindeutig nicht der richtige Weg um nichts zu überstürzen.
     
  7. Prue16

    Prue16 Well-Known Member

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    Greg

    "Nein, auf gar keinen Fall. Ich vermisse noch immer meinen trüben kalten Regen in New York. Allerdings bestand meine Tante drauf, dass jeder Einwohner aus Santa Monica ein Badetuch im Auto haben sollte. Ich habs also eingepackt. Nun wird sie sich freuen, dass es doch genutzt wurde" meinte er und beobachtete wie sie sich abtrockente. Als sie ihr Top gegen den Pullover tauschte schaute er weg, um ihr soviel Privatspähre wie möglich zu geben, doch als er sie in seinem grauen Pullover mit aufschrift New York sah schlug sein Herz ihm bis zum Hals. Sie sah so gott verdammt attraktiv aus.

    "mhh ich muss schon sagen, wenn ich es nicht besser wüsste würde ich dich für ein Mädchen der Ostküste halten. Der Pullover, die nassen Haare, die Tatsache, dass du kein badetuch im auto hast..."sagte er grinsend und zog sie damit auf. Er wusste, dass die Zeit des Abschieds nun ganz ganz nah war und vielleicht war es dumm, aber er hatte die irrationale Angst, dass es sich alles ändern würde, wenn sie sich nun trennten. Das sie niemals wieder so ausgelassen mit ihm umgehen konnte, dass sie es sich vielleicht anders überlegte.

    "Ich denke, ich werde mir unsere Fotos anschauen und dann keine Ahnung..." gab er zu. Er hatte nicht den blassesten Schimmer was er machen sollte. Schlimm eigentlich, dass er nur noch für die Momente lebte in der er sie sah. "und du?" fragte er sie wohl wissend, dass sie gleich gehen würde.
     
  8. Summer_Breeze

    Summer_Breeze Active Member

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    Sarah

    Sarah begann zu schmunzeln, als er meinte, er vermisse noch immer den kalten, trüben Regen. Sie konnte ihn irgendwo verstehen, Santa Monica war wirklich wunderschön, doch es regnete kaum und jeder Tag schien wie der andere. Die Temperaturen waren um die Jahreszeit ganz schön hoch. Für Greg musste es ziemlich schwer sein, sich daran zu gewöhnen. Sie selbst war noch nie in New York gewesen, doch sie wusste, dass es dort definitiv mehr regnete als hier. Und es war ja nicht so, dass er bloss das Wetter vermisste. Er hatte vor einigen Monaten sein ganzes Leben zurück lassen müssen, auf einen Schlag hatte sich sein ganzes Leben verändert und nun sah er Santa Monica als eine Art Gefängnis. Sarah hatte zwar schon einiges erlebt, doch sie konnte sich nicht vorstellen wie es sein musste seine ganze Familie einfach so zu verlieren und sich irgendwo bei Verwandten ein neues Leben aufbauen zu müssen. Und doch staunte sie immer wieder wie gut er den Alltag meisterte.

    Sie bemerkte wie er sich wegdrehte als sie sich umzog und begann leicht zu lächeln, er war wirklich ein echter Gentleman. Als er jedoch meinte, sie sah beinahe schon aus wie ein Mädchen aus der Westküste, knuffte sie ihn leicht in die Seite und begann zu lachen.
    "Nicht frech werden, Mister", warnte Sarah ihn grinsend und legte ihre Arme um ihn. Sie beide wussten, dass es bald Zeit war zu gehen, doch sie schienen beide noch ein paar Minuten rauszuschinden.
    Sie nickte langsam als er meinte, dass er noch nicht so genau wusste, was er später noch machen würde. Am liebsten hätte sie ihm vorgeschlagen, sich später noch zu treffen, doch sie wusste nicht wie lange ihre Mom heute arbeitete, denn sie wollte Bentley nicht bei ihren Schwestern lassen.
    "Na ja.. ich muss heute auf meine Schwestern aufpassen bis meine Mom von der Arbeit nach Hause kommt", erklärte Sarah und versuchte so normal wie immer zu klingen. Sie log ihn ja nicht direkt an, denn sie musste wirklich auf ihre Schwestern aufpassen, nur verschwieg sie ihm Bentley.

    "Ich ähm.. muss langsam wirklich los, tut mir leid", meinte sie seufzend, "aber wir sehen uns ja morgen in der Cafeteria."
    Sie stand auf die Zehenspitzen und küsste Greg innig. Nach einer Weile löste sie sich von ihm und ging zu ihrem Auto, bevor sie einstieg sah sie lächelnd zu ihm und fuhr dann los. Sarah blickte in den Rückspiegel und sah wie er noch immer gegen seinen Wagen lehnte, bis sie schliesslich abbog und ihn nicht mehr sah. Erst jetzt schien sie langsam zu realisieren, was in der letzten Stunde geschehen war. Sie hatte sich irgendwie vor dem Moment gefürchtet und nun da sie ihm näher war, fühlte sie sich auf einmal so befreit und glücklich.

    Sarah fuhr direkt nach Hause wo ihre Mom bereits auf sie wartete und ihr eine Standpauke hielt, weil sie exakt zwei Minuten zu spät war. Bentley schlief in seinem Bettchen, also setzte sie sich auf die Veranda und wählte Ellies Nummer, vielleicht hatte sie ja ein bisschen Zeit um zu reden.



    (Wenn du willst kann ich Matt auch nach Hause schreiben ;) )
     
  9. Mcleod Daughter

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    AW: Goodbye Monica

    Da schreibt man seinen Post EIN Mal nicht mit Word, sondern gleich im Thread und schon zeigt einem der PC die Arschkarte und der gesamte Text ist weg, wenn man gerade fertig ist. Ist das ätzend. Ich hoffe der neue Post geht auch -.-



    Ellie

    Sie hatte nicht bemerkt, wie schnell die Zeit vergangen war, doch als sie ihren Stift bei Seite legte und einen Blick auf die Uhr warf, sah sie, dass gut drei Stunden vergangen waren. Sie warf einen Blick auf die Seiten, die sie vollgeschrieben hatte. Vieles davon war geschrieben und wieder durchgestrichen worden, aber letztendlich hatte sie doch etwas zu Stande gebracht. Ob es für einen Song reichen würde, wusste sie nicht, aber befreiend war es trotzdem gewesen.
    So viel war in den letzten Wochen, ja sogar Tagen passiert, dass sie noch gar nicht richtig begriffen hatte. Plötzlich waren da nicht zu definierbare Gefühle für Tom, den sie vorher immer nur als besten Freund von Matt gesehen hatte, in dem allerdings viel mehr steckte. Hatte sie diese Gefühle nur, weil sie so gut mit ihm reden konnte, was sie mit Matt ja in letzter Zeit nicht hatte tun können oder waren sie echt? Sie hatte keine Ahnung.
    Und dann war da noch die Trennung von Matt, die sie selbst herbei geführt hatte. Und auch, wenn sie wusste, dass es besser für sie beide war, wusste sie nicht wirklich, wie ihr Leben weiterhin aussehen sollte. Denn wenn sie ehrlich war, hatte auch sie sich lange Zeit nur als Matts Freundin definiert. Wer war sie ohne ihn?
    Ganz zu schweigen von Claire, die sich zwar bei ihr entschuldigt hatte, aber ihr dennoch immer wieder das Gefühl vermittelte, ihr ein schlechtes Gefühl zu vermitteln. Vielleicht war es ihr selbst nicht bewusst, aber wie oft hatte Ellie ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn sie mal mit Tom gesprochen hatte. Und natürlich nicht zuletzt wegen dem Kuss zwischen Matt und ihr. Auch wenn der Kuss an sich Ellie gar nicht so störte.

    Einziger Trost war die Musik. Denn von der wusste sie ganz genau, dass sie sie liebte und wohl niemals verlassen würde. Wenn sie wirklich der Band beitreten würde, wäre das sicherlich nicht schlecht für sie. Zumindest würde sie ihre Probleme vielleicht für einige Zeit vergessen können … Oder vielleicht regelten sich einige auch von ganz allein. Das Problem Claire allerdings würde sich wohl nicht von allein regeln. Sie hatte ihr vor einigen Wochen versprochen, ihr bei den Vorbereitungen für Toms Party zu helfen. Und so wie sie Claire kannte, konnte sie diese Hilfe auch gut gebrauchen, wenn sie nur die Hälfte von dem veranstaltete, was sie vorgehabt hatte. Sie seufzte, denn sie würde sich mit ihr in Verbindung setzen müssen. Schließlich stand sie zu ihren Versprechen.

    Gerade, als sie ihre Papiere in die Tasche gesteckt und ihr Handy rausgeholt hatte, um Claires Nummer zu wählen, erschien Sarahs auf dem Display. Schon nach einem kurzen Telefonat der beiden Freundinnen wurde klar, dass Ellie sich erst mal um sie kümmern würde. Claire könnte sie später auch noch anrufen.
    Und so machte sie sich mit ihrem Wagen auf den Weg zu Claire. Vor dem Haus der Warrens parkte sie und blieb schließlich vor der Tür stehen. Sie fragte sich, was Sarah ihr Wichtiges zu erzählen hatte. Immerhin hatten sie sich erst vor wenigen Stunden gesehen. Aber egal was es auch war, es schien wichtig zu sein. Also klopfte sie, da sie wusste, dass Bentley bereits schlief und wartete, bis man ihr öffnete.
     
  10. Summer_Breeze

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    (Ja, das ist total ätzend -.- Tut mir leid, dass ich erst jetzt schreibe, hatte die letzten drei abende Verkehrskundeunterricht :/)



    Sarah

    Ellie hatte sich kurzerhand dazu entschieden, dass sie vorbei kommen wollte. Sie hatte wohl gemerkt, dass Sarah ihr das, was sie ihr erzählen wollte, nicht am Telefon besprechen wollte. Klar, hätte sie ihr einfach erzählen können was passiert war, doch Sarah gehörte nicht zu den Frauen, die stundenlang über alles am Telefon quatschen konnten. Sie mochte es lieber, mit den Menschen persönlich zu reden, denn so sah sie auch deren Reaktion.

    Nach dem Telefonat ging Sarah noch einmal ins Haus um nach Bentley zu sehen. Er schlief noch immer tief und fest, und umklammerte dabei sein Lieblingsplüschtier. Es war ein süsser kleiner Teddybär, den ihm sein Vater bei seiner Geburt im Geschenkeladen gekauft hatte. Es war das einzige Geschenk, das er von ihm bekommen hatte und Sarah war sich sicher, dass es das einzige Geschenk bleiben würde. Und obwohl Bentley noch zu klein war um das Ganze zu verstehen, wollte er bloss diesen Teddybären. Er wollte nicht ohne ihn schlafen oder irgendwo hingehen, der Teddy musste immer mit. Vielleicht weil der Teddy die einzige Konstante in seinem Leben war, der einzige, der immer bei ihm war. Denn sie konnte es ja nicht. Sarah seufzte leise und strich ihrem Sohn sanft über die Wange. Sie vermisste es Zeit mit ihm zu verbringen, doch sie wusste genau, dass es keinen anderen Weg gab um ihm eine bessere Zukunft zu bieten. Es war ein Teufelskreis.

    Als es an der Tür klopfte, schloss Sarah die Schlafzimmertür, damit Bentley schlafen konnte und ging zur Tür.
    "Hey", begrüsste sie Ellie lächelnd und deutete auf die Hollywoodschaukel auf der Veranda. Während Ellie sich setzte, brachte Sarah Tee, Wasser und etwas zum Knabbern. Sie setzte sich neben Ellie und schlang die Decke wieder um ihre Beine. Es war nicht besonders kalt, aber seit Greg sie mit samt Kleidung ins Wasser geworfen hatte, hörte sie nicht auf zu frösteln. Ihre Haare waren noch immer etwas nass und erst jetzt fiel ihr auf, dass sie noch immer Gregs Pullover anhatte.
    "Danke, dass du gekommen bist", bedankte sie sich und nahm einen Schluck vom Tee, "Bentley schläft noch und meine Schwestern sind noch bei Freundinnen."
    Sarah wusste, dass es an der Zeit war Ellie zu erzählen was passiert war, aber irgendwie schien es ihr auf einmal so surreal. Hatte sie den heutigen Nachmittag wirklich erlebt oder hatte sie sich das Ganze bloss eingebildet? Doofe Frage, sie wusste, dass es wirklich so war, nur hatte sie das Gefühl, dass es erst wahr werden würde, wenn sie Ellie davon erzählte.

    "Ich.. ähm.. hab heute Greg getroffen und ich hab ihm den Strand gezeigt, du weisst schon, die kleine Bucht, wo abends die Fischer immer rausfahren. Und na ja.. irgendwie haben wir uns geküsst", begann Sarah zu erzählen und liess Ellie dabei nicht aus den Augen.
     
  11. Mcleod Daughter

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    Ellie

    Sie hatte überlegt, was Sarah ihr hatte sagen wollen. Zuerst hatte sie gedacht, dass etwas Schlimmes passiert sei, denn ihre Stimme hatte die ersten Sekunden etwas gezittert. Zumindest hatte Ellie geglaubt, es gehört zu haben. Aber je länger sie mit ihrer Freundin gesprochen hatte, wusste sie, dass nichts Schlimmes passiert war. Das erleichterte sie. Dennoch schien Sarah etwas zu bedrücken und da war es besser, sich persönlich zu treffen. Sie war zwar durchaus einer der Frauen, die gern telefonierte, aber wirklich wichtige Sachen und persönliche Gespräche führte sie dann doch lieber von Angesicht zu Angesicht.

    So stand sie jetzt also hier vor der Haustür der Warrens und wartete, bis jemand die Tür öffnete. Sicher war Sarah noch kurz bei Bentley und konnte nicht sofort die Tür öffnen. Kurz spielte Ellie mit dem Gedanken Claire eine SMS zu schicken, aber verwarf diesen Gedanken dann. Sie musste Zeit dafür haben und genau darüber nachdenken, was sie schreiben würde. Oder vielleicht war ein Anruf doch die bessere Entscheidung?

    Sie hatte keine Zeit mehr um darüber nachzudenken, denn in dem Augenblick öffnete sich die Tür. Ein Lächeln trat auf Ellies Gesicht, „ Hey. “, sagte sie und musterte ihre Freundin kurz, während sie rüber zur Hollywoodschaukel ging. Während Sarah im Haus war, machte Ellie es sich gemütlich. Sie setzte sich im Schneidersitz auf die Schaukel und fragte sich, was Sarah ihr sagen würde, doch bevor sie sich weitere Gedanken darüber machen konnte, kam sie bereits mit Getränken zurück. Dankbar nahm Ellie einen Becher Tee entgegen, den sie mit beiden Händen festhielt.
    „ Kein Problem. “, sagte sie und winkte ab, als Sarah sich für ihr Kommen bedankte, „ Sag mir lieber, was los ist. Du klangst doch sehr geheimnisvoll am Telefon. “

    Sie hörte ihrer Freundin zu, als diese ihr erzählte, was am heutigen Tag vorgefallen war. Sie konnte nicht verhindern, dass sie doch etwas überrascht war. Noch vor einigen Stunden hatte Ellie ihr genau das geraten, aber nie im Leben hatte sie damit gerechnet, dass Sarah ihren Rat annehmen und umsetzen würde. Allerdings lächelte sie schon bald darauf, „ Das ist doch toll. Er scheint dich wirklich zu mögen. “, sagte sie und musterte ihre Freundin, „ Aber ich kenn dich. Du machst dir trotzdem Sorgen. Habt ihr danach die Gelegenheit gehabt zu reden oder hast du gleich die Flucht ergriffen? “, fragte sie und konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Sie wusste genau, wie sehr es Sarah zu schaffen machte, wenn sie die Dinge nicht selbst in der Hand hatte. Und das hatte sie definitiv nicht mehr selbst in der Hand. Auch wenn sie selbst vielleicht etwas anderes behaupten würde, aber sie hatte sich bereits verliebt. Also war es an Ellie dafür zu sorgen, dass sie sich ruhig mal auf das Gefühl einlassen konnte.



    Kein Problem. Bin im Moment selbst noch viel unterwegs. Die restlichen 2 Semesterferien Wochen nutzen ;).
    Aber Verkehrskundeunterricht klingt ja auch spannend :D
     
  12. Summer_Breeze

    Summer_Breeze Active Member

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    (Du hast's schön.. geniess die Semesterferien! Hm.. ja, Verkehrskundeunterricht ist extrem spannend, ich würde beinahe freiwillig hin, wenn es nicht obligatorisch wäre :p)



    Sarah

    Sarahs Blick blieb auf Ellie haften, sie konnte es kaum abwarten ihre Reaktion zu sehen. Denn noch heute morgen hatte Ellie ihr den Rat gegeben es einfach ruhig und locker angehen zu lassen, weil Sarah sich unsicher gefühlt hatte. Sie hatte sich davor gefürchtet Greg näher zu kommen und hatte versucht sich irgendwie von ihm fern zu halten. Und nun hatten sie sich geküsst, na ja, eigentlich mehr als ein Mal. Sarah hatte es genossen, denn sie hatte sich bei ihm wohl gefühlt. Ihre Sorgen und Zweifel waren auf einmal wie weggeblasen und nun kehrten sie langsam zurück. Sie wusste nicht, was sich heute Nachmittag geändert hatte, aber nun machte sie sich wieder eindeutig zu viele Gedanken. Deshalb brauchte sie ihre beste Freundin jetzt. Obwohl sie schon wusste, was Ellie ihr raten würde, musste sie einfach mit jemandem darüber reden.

    An Ellies Blick erkannte Sarah, dass die Neuigkeiten sie überraschte. Und sie musste zugeben, dass sie selbst auch nicht damit gerechnet hatte. Darum wusste sie wahrscheinlich nicht, wie sie damit umgehen sollte. Denn jetzt war sie zu sehr in die Sache verstrickt, als dass sie sich noch irgendwie rausreden konnte. Sie konnte nicht einfach so tun, als wäre nichts zwischen Greg und ihr, denn sie wussten ja beide, dass da mehr war. Und sie wollte auch nicht so tun, als wär da nichts.
    Nur hatte Sarah ihn bereits schon so oft angelogen, dass sie genau wusste, dass wenn die Wahrheit rauskam, sich alles zwischen ihnen ändern würde. Und das wollte sie nicht, sie wollte nicht, dass er sie anders ansah oder sie anders behandelte. Aber sie wusste genau, dass die Wahrheit früher oder später rauskam und das bedrückte sie.

    Sarah nickte, als Ellie meinte, dass sie sich bestimmt wieder zu viele Sorgen machte. "Ja.. ja du hast recht, ich weiss nicht was ich denken soll. Noch heute morgen war ich fest davon entschlossen es langsam angehen zu lassen und dann haben wir uns geküsst. Ich hab mich toll gefühlt, so unbeschwert.. wir haben rumgealbert und er hat mich ins Wasser getragen um mich reinzuwerfen", fuhr Sarah fort, in ihrem Kopf tauchten die vielen Bilder von heute Nachmittag wieder auf. Es drehte sich alles und sie fühlte sich so verwirrt, glücklich und doch verwirrt.
    "Ich weiss nicht was sich auf einmal geändert hat, es war auf einmal alles weg und ich habe mich seit Ewigkeiten wieder frei und sorglos gefühlt. Ich habe ihn geküsst, Ellie. Und nun weiss ich nicht, was ich denken soll. Was soll ich tun? Ich kann ihn nicht weiter anlügen und die Wahrheit kann ich ihm auch nicht sagen.. Und nein, wir haben nicht darüber geredet. Ich glaube er wollte mit mir darüber reden, aber ich wollte den Moment nicht zerstören", sprudelte es aus ihr raus und sie seufzte leise.
     
  13. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    AW: Goodbye Monica

    Genießen tu ich die restlichen Wochen auf jeden Fall noch ;). Wer weiß, wie stressig es bald darauf wieder wird ...?! :)


    Ellie

    Sie nahm einen Schluck von ihrem Tee, während sie ihrer Freundin zuhörte. Es war ein schöner Sommerabend und Ellie genoss es, hier mit ihrer Freundin zu sitzen und zu reden. Auch wenn sie beide im Moment Probleme hatten, war es doch beruhigend zu wissen, dass jemand da war, wenn man jemanden zum Reden brauchte.
    Kurz dachte sie an das Gespräch mit Mat. Früher hatte sie das mit ihm getan. Allerdings war das schon einige Jahre her gewesen. Dann war es immer häufiger dazu gekommen, dass sie sich nur noch über oberflächliche Dinge unterhalten hatten, aber sie hatte Claire gehabt. Doch auch diese Beziehung hatte sich in den letzten Jahren verändert. Vor allem, seit Sarah in ihr Leben getreten war. Claire schien einfach nicht zu verstehen, dass auch Sarah ein großer Teil in Ellies Leben war, auch wenn sie nicht so wohlhabend war, wie sie. Doch was sie am meiste daran störte war, dass sie eigentlich wusste, dass Claire nicht so oberflächlich war. Denn sie wusste, dass sie selbst auch nur jemanden finden wollte, der unter die Oberfläche sehen konnte, damit sie endlich so sein konnte, wie sie wirklich war. Das war alles andere als perfekt, aber Ellie störte das kein bisschen. Im Gegenteil. Je mehr Claire versuchte, perfekt zu sein, desto mehr störte sie sich daran.
    Und dann war da noch Tom, mit dem sie sich immer besser verstand. Das war wohl auch größten Teils der Grund, weshalb Claire und sie sich in letzter Zeit weiter voneinander entfernt hatten. Ellie hatte immer das Gefühl vorsichtig sein zu müssen, mit dem, was sie über Tom sagte. Sie hatte schon ein schlechtes Gewissen, wenn sie nur mal kurz mit ihm gesprochen hatte, was eigentlich totaler Unsinn war. Claire hatte es ihr nie vorgeworfen, aber Ellie hatte das Gefühl, sich zurückhalten zu müssen, wenn sie in der Nähe war. Sie konnte nicht sagen, woran das lag, doch gegen ihre Gefühle konnte sie nichts tun.

    Ellie merkte, wie ihre Gedanken in eine andere Richtung wanderten und ehe sie vollkommen abgelenkt war und Sarah noch etwas merkte, schaltete sie sich wieder ein.
    „ Okay, du hast ihn geküsst. Das ist doch toll. “, sagte sie dann und lächelte. Natürlich konnte sie Sarah verstehen. Sie hatte ihm nicht die Wahrheit gesagt und je mehr sie sich darauf einließ, desto schwieriger würde es hinterher werden, es ihm zu sagen. Was sollte sie also tun? Was sollte Ellie ihr raten? Woher sollte sie wissen was sie tun war? Sie kam ja nicht einmal mit ihrem eigenen Leben zurecht, mit ihren eigenen Problemen. Aber sie wollte Sarah nicht im Stich lassen. Denn sie wusste, dass sie andersrum das Gleiche für sie tun würde. Oder besser gesagt … sie hatte es schon getan. Also war sie es ihr schuldig.
    „ Ich kann dir nicht sagen, was du tun sollst. Du weißt selbst nicht genau, was du fühlst. Vielleicht wartest du erst mal ab, wie sich alles weiter entwickelt. Oder du nimmst allen Mut zusammen und sagst ihm, was Sache ist. Süße, es tut mir leid. Ich weiß um ehrlich zu sein nicht was ich dir da raten soll. Was sagt dir denn dein Bauchgefühl? Wie würde er reagieren? “, fragte sie, nahm noch einen Schluck von ihrem Tee und sah ihre Freundin an, „ Er machte auf mich den Eindruck, als würde er dich wirklich mögen. Und das nach ein paar Tagen. Meinst du nicht, dass er vielleicht sogar damit klarkommen würde? Ich meine, es redet ja keiner davon, dass ihr gleich heiraten sollt… “
     
  14. Summer_Breeze

    Summer_Breeze Active Member

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    AW: Goodbye Monica

    (Ja, das weiss man vorher nie so genau :p Ich hoffe aber für dich, dass es nicht allzu stressig wird! :))



    Sarah

    Sarah spürte wie die Wärme des Tees allmählich ihren Körper wieder aufwärmte. Es war ein herrlicher Sommerabend, wie an den meisten Tagen in Santa Monica und sie ertappte sich dabei, wie sie automatisch wieder an die Worte von Greg dachte. Für ihn war ihre Heimat ein Gefängnis, indem es nie regnete und Tag ein, Tag aus die Sonne schien. Sarah störte das Wetter kein bisschen, aber das lag wohl daran, dass sie nichts anderes kannte. Sie hatte ihr ganzes Leben hier verbracht, sie war es sich gewohnt, dass es das ganze Jahr lang warm war und das sogar an Weihnachten. Schnee kannte sie bloss aus den Filmen, denn selbst im Winter sank das Thermometer nie unter 10 Grad. Und da sie nichts anderes kannte, konnte sie es auch nicht vermissen. Anders Greg, denn in New York hatte er das Wetter von allen Seiten kennen gelernt. Was er jetzt wohl machte? Sarah hatte ihm gar keine Zeit gelassen um über die Situation zu reden. Sie kannte ihn mittlerweile immerhin so gut, dass sie wusste, dass er hätte darüber sprechen wollen. Und sie war einfach gegangen. Sarah hatte gemerkt, dass er etwas sagen wollte und hatte ihn geküsst, damit er den Moment nicht ruinierte. Sie hatte nicht darüber reden wollen, was der oder besser gesagt die Küsse zu bedeuten hatten. Sie hatte es bloss geniessen wollen und jetzt zerbrach sie sich den Kopf darüber. Was hätte sie denn sagen sollen? Dass sie nicht wusste, wie sie mit der Situation umgehen sollte? Dass sie nicht ehrlich zu ihm war und sich deshalb unmöglich auf ihn einlassen konnte?

    Ellies Worte rissen Sarah zum Glück aus den Gedanken.
    "Wirklich? Ist das so toll? Ich bin mir da nicht so sicher, Ellie. Ich wollte ihn vorläufig auf Abstand halten bis ich weiss, wie es weitergehen soll und jetzt.. stecke ich da noch mehr drin als vorher und ich kann ihn jetzt nicht einfach so von mir wegstossen", dachte Sarah laut. Sie wollte Greg im Grunde ja auch gar nicht von sich wegstossen nur wusste sie im Moment nicht, was sie sonst tun sollte. Denn die junge Frau, die Greg mochte, war in Wirklichkeit nicht Sarah, jedenfalls nicht in ihrem richtigen Leben.
    "Er mag aber nicht mich, sondern die, die er glaubt zu kennen. Greg denkt ich sei an der UCLA und studiere Kunst und dass ich im Diner und in der Schule arbeite um mir alles zu finanzieren. Ich bin nicht die, für die er mich hält. Und die Wahrheit.. naja, ist nicht gerade rosig. Sein Leben ist schon kompliziert genug, ich kann ihm das nicht auch noch antun. Sobald ich ihm die Wahrheit sage, wird er mich nicht mehr so ansehen wie er es jetzt tut. Er wird mich mit total anderen Augen sehen.. wer weiss, ob er überhaupt noch etwas mit mir zu tun haben will. Ich meine.. seh dich um, wir kommen aus zwei völlig verschiedenen Welten, ich habe einen Sohn und wenn ich ihn wäre, würde ich mich von mir fern halten", sagte Sarah und ihr ganzer Körper spannte sich bei dem Gedanken daran an. Sarah seufzte leise und sah wieder zu Ellie.
    "Ich weiss, dass ich ihm früher oder später die Wahrheit sagen muss. Besser früher als später, aber das wird alles ändern.. und sobald ich in seiner Nähe bin, bringe ich kein Wort raus. Ich kann ihm das nicht antun. Und mir auch nicht, es tut so gut hier raus zu kommen."
     
  15. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    AW: Goodbye Monica

    ;) Mach ich



    Ellie

    Sie spürte wie verzweifelt ihre Freundin war. Und das konnte sie verstehen. Es war eine wirkliche Zwickmühle, in der sie sich befand. Wer hatte schon ahnen können, dass gerade Matts Cousin, den alles hier so auf die Nerven zu scheinen ging, Sarahs Traummann war. Gut, vielleicht war das übertrieben, aber sie hatte ihre Freundin noch nie so gesehen, wenn es um einen Mann ging. Normalerweise ging es immer um die gleichen Dinge, um die sie sich Sorgen machte. Bentley, Zeit, die sie nicht mit ihm verbrachte, sondern damit, zwei Jobs unter einen Hut zu kriegen, um sie irgendwie durchzubringen. Vielleicht dachte Ellie deshalb etwas anders über die Sache. Sie hatte gesehen, wie nervös Greg gewesen war, als er sie nach Sarahs Lieblingskuchen gefragt hatte. Und sie hatte ihre Freundin gesehen, die ihr mit einem Lächeln von dem Treffen erzählt hatte. Zumindest für wenige Sekunden, bis sie ihre Realität wieder eingeholt hatte.

    Sie stellte den leeren Becher auf den Tisch, begab sich wieder in ihre alte Position und sah ihre Freundin an. Was hatte sie ihr schon raten können? Sie konnte nur versuchen zuzuhören und ihr dabei helfen, beide Möglichkeiten genau abzuwägen.
    „ Du steckst in einer Zwickmühle, so viel ist klar. Jetzt fragt sich nur, was du tun willst. Vielleicht wäre es ja gar nicht so schlecht, wenn du ihm die Wahrheit sagst. Ich meine … gut, du hast nichts von Bentley gesagt, aber ich weiß, dass du eines Tages an die UCLA gehen wirst, von daher stimmt das irgendwie schon wieder. “, versuchte Ellie ihre Freundin aufzumuntern. Und das war wahr. Sie kannte Sarah. Sie hatte Talent und wenn Bentley erst mal größer war, wäre es ein Leichtes für sie, ein Stipendium zu kriegen.
    „ Und diese Theorie mit den zwei Welten schmink dir gleich mal wieder ab. Selbst wenn es so ist … das hast du bei uns auch gedacht und schau uns an! Außerdem glaub ich das nicht. Greg war die ersten Wochen hier so in sich gekehrt und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das ganz und gar nicht seine Welt ist, wenn wir schon von verschiedenen Welten sprechen. “, sagte sie und lächelte Sarah an, während sie ihre Hand auf die von Sarah legte, „ Und halte mich für verrückt, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass er bei der Wahrheit nicht gleich wegläuft. Vielleicht würde er dich sogar überraschen. “
     
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