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One Tree Hill

Dieses Thema im Forum "Thread-Rollenspiele" wurde erstellt von Mcleod Daughter, 19 April 2009.

  1. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    Story
    Die Halbbrüder Lucas und Nathan Scott sind zwei grundverschiedene Menschen. Die einzige Sache, die sie verbindet, ist ihr gemeinsamer Vater und die Liebe zum Basketball. Nathan ist der Kapitän der High School-Basketballmannschaft.
    Die Rivalität der beiden Brüder flammt auf, als Luke in Nathans Basketballmannschaft geholt wird. Nathan lässt nichts unversucht, seinem Bruder das Leben schwer zu machen, vor allem, als er merkt, dass Peyton und Luke sich gut verstehen und die beiden sich schließlich anfreunden. Um ihm eins auszuwischen, nähert er sich an Luke´ s beste Freundin Haley an. Er bittet sie um Nachhilfestunden, damit die Schule unter dem Training nicht noch mehr leidet.
    Dan, der Vater der beiden, unterstützt die Feindschaft der Brüder, indem er nur Nathan unterstützt und nicht möchte, dass auch Luke Erfolg hat.
     
  2. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    Charaktere

    Lucas Scott
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    Lucas ist der Sohn der allein erziehenden Mutter, Karen, welche von Dan Scott verlassen wurde, als sie mit Lucas schwanger war. Lucas wuchs ohne seinen Vater auf, seine Mutter musste zum anderen die finanzielle Versorgung der beiden gewährleisten. Trotz all dieser Schwierigkeiten besteht zwischen den beiden eine sehr starke Bindung. Lucas’ beste Freundin ist Haley, mit der er seit seiner frühen Kindheit befreundet ist. An der Tree Hill High School kümmert sich Lucas stets um seine eigenen Angelegenheiten und nicht um seine Beliebtheit oder seinen Ruf. Nach der Schule spielt er meist mit seinen Freunden Basketball. Doch als Lucas in das Basketballteam der Schule aufgenommen wird, verändert sich sein Leben entscheidend. Er lernt seinen Halbbruder Nathan näher kennen, der ihm den Einstieg in das Team erschwert. Doch Lucas gibt nicht auf und kämpft für seine Akzeptanz.
    Nicht zuletzt, weil er durch seinen Einstieg ins Team neue Freunde findet, wie unter anderem Jake, Peyton und Brooke. Peyton war ihm zwar schon vorher aufgefallen, doch je mehr sie sich kennenlernen, desto größere Gemeinsamkeiten finden sie. Von Brooke ist er überrascht, denn nun lernt auch er eine andere Seite an der als allgemein geltenden oberflächlichen Brünetten kennen.​

    Nathan Scott
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    Nat´ s Leben wird durcheinander gebracht, als sein Halbbruder plötzlich in sein Basketballteam kommt. Und als wenn das nicht auch schon genug wäre, freundet dieser sich auch noch mit seiner Freundin Peyton an. Die beiden merkten schließlich, dass ihre Beziehung nicht wirklich funktioniert und machten Schluss. Doch Lucas geriet immer mehr in den Vordergrund des Teams, was Nat natürlich ziemlich wurmte. Er beschloss sich an ihm zu rächen und sich an seine beste Freundin Haley ranzumachen, indem er sie um Nachhilfestunden bat. Dabei konnte er allerdings nicht ahnen, dass er mehr Gefühle für sie entwickeln würde. Er genießt die Zeit mit ihr zusammen, wobei er es ihr zwar zeigt, aber in der Öffentlichkeit, sprich Schule, nicht wirklich zu ihr steht und so tut, als wäre er der obercoole Basketballspieler. Kann er seine Maske irgendwann ablegen und sich eingestehen, dass er mehr für Haley empfindet, als er anfangs dachte und dass sein Halbbruder vielleicht doch gar nicht so schlecht ist, wie ihm immer eingeredet wurde?​

    Jake Jagielski
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    Jake ist im gleichen Basketballteam wie Nathan und Lucas. Er hält sich aus den Intrigen heraus, die Nathan gegen seinen Halbbruder plant. Jake hat eine kleine Tochter -Jenny. Jake gesteht den anderen erst spät, dass er Vater ist. Er und Peyton werden zu guten Freunden und auch mit den anderen versteht er sich recht gut. Er weiß, dass Nathan im Grunde ein ganz netter Kerl ist, doch wenn er gegen seinen Halbbruder intrigiert, hält er sich raus.
    Ebenso mit Brooke und Haley versteht er sich gut. Er scheint in ihnen allen gute Freunde gefunden zu haben.​

    Peyton Sawyer
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    Peyton lebt mit ihrem Vater zusammen. Ihre Mutter starb, als sie noch ein Kind war. Sie ist Cheerleader für das Basketballteam der Schule. Peyton stellt sich nicht als der typische Cheerleader dar. Zum einen zeigt sich dies durch ihren Musikgeschmack und zum anderen durch ihre künstlerische Ader, in Form von Zeichnungen, in denen sie fast immer kürzlich Erlebtes verarbeitet. Ihre beste Freundin ist Brooke Davis, mit der sie zwar alles teilen kann, die sie aber nicht immer richtig zu verstehen scheint.
    Sie freundet sich mit Lucas an, was letztendlich auch ein Grund für die Trennung von Nathan ist und versteht sich gut mit Jake. Auch mit Haley nähert sie sich an, was sie eigentlich wundert, aber im Gegensatz zu anderen Cheerleadern leichter fällt.​

    Haley James
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    Seit Haley denken kann, ist sie mit Lucas befreundet. Zwischen den beiden bestand schon immer ein unsichtbares Band, das für viele sehr schwer zu durchdringen war.
    Als Lucas in das Basketballteam der Schule aufgenommen wird, findet sie mehr Beachtung unter ihren Mitschülern. Unter anderem freundet sie sich mit Peyton und Brooke an -zu ihrer Verwunderung- obwohl sie doch früher für sie immer nur als arrogant und oberflächlich galten.
    Sie lernt auch Lucas' Halbbruder Nathan näher kennen. Seit sie ihm Nachhilfe gibt, verstehen auch die beiden sich immer besser, was ihr jedoch ein schlechtes Gewissen Lucas gegenüber bereitet. Denn sie weiß, wie die beiden Halbbrüder zueinander stehen, doch was kann sie gegen ihre Gefühle tun? Sie würde es nie zugeben, aber sie mag Nathan sehr und das bringt sie in einen Zwiespalt …​

    Brooke Davis
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    „ Sitzt die Frisur richtig? “, „ Muss Make-up nachgelegt werden? “
    Das sind Fragen, die Brooke Davis´ Leben bestimmt haben. Auch heute noch ist sie sehr darauf bedacht, wie sie bei anderen ankommt und wie sie aussieht. Doch nach und nach kam immer mehr die wahre Brooke zum Vorschein und sie zeigte, dass sie nicht nur ein oberflächlicher Cheerleader ist, sondern auch andere Seiten besitzt. Das offene, hilfsbereite Mädchen, das eigentlich nur Angst hat, jemanden zu nah an sich heranzulassen, weil sie verletzt werden könnte. Doch auch diese Seite ist nicht vielen bekannt.
    Als Lucas Scott in das Basketballteam kommt, wird sie auf ihn aufmerksam. Wieso war er ihr vorher noch nie aufgefallen? Sie nimmt sich vor, ihn besser kennenzulernen, denn irgendwie scheint er anders zu sein, als die anderen.
    Aber in ihrem Leben darf ihre beste Freundin Peyton natürlich nicht fehlen! Sie kennt sie besser, als jeder andere. Und auch mit den anderen kommt sie gut klar, auch wenn sie bei vielen als Männerfressend gilt, wissen sie, dass man mit Brooke eine gute Freundin hat.​
     
  3. Mcleod Daughter

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    Rollenverteilung


    Lucas Scott - Elenia

    Nathan Scott - Pheebs87

    Jake Jagielski - McLeod Daughter

    Peyton Sawyer - McLeod Daughter

    Haley James - *~Lilith~*

    Brooke Davis - Summer_Breeze
     
  4. Mcleod Daughter

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    Storylines


    1x01 - Brüder
    Lucas ist gerade neu im Team und muss sich jedes Mal wieder neu behaupten, denn die Jungs machen es ihm alles andere als einfach. Nathan kann nur schwer akzeptieren, dass sein Halbbruder von jetzt an, an seiner Seite spielen soll. Sie scheinen völlig unterschiedlich zu sein und keinerlei Interesse daran zu haben, sich näher kennenlernen zu wollen.
    Das große Spiel steht an und eigentlich sollten die Jungs gut vorbereitet sein, doch vielleicht würde ihnen das auch besser gelingen, wenn sie mehr miteinander statt gegeneinander arbeiten würden. Doch bevor Nathan das zugeben würde, müsste schon einiges passieren. So schmiedet er einen anderen Plan ...


    Nathan
    Lucas ist im Team, Peyton und er haben ständig Streit, sein Vater setzt ihn immer weiter unter Druck ... Im Moment könnte es für Nathan wirklich nicht schlimmer kommen.
    Nachdem er nach einer Party Peyton´ s Wagen gegen einen Baum fährt und einfach dort stehen lässt, ist diese erst recht sauer auf ihn. Doch als er dann erfährt, dass Lucas ihr dabei hilft, den Wagen zu reparieren, flippt er vollkommen aus. Wie kann sie sich nur auf seine Seite schlagen?!
    Das muss ein Ende haben. Und so kommt er auf die Idee, Lucas zum Duell herauszufordern. Wenn er schon so scharf auf seine Freundin ist, soll er sie haben (wenn er gewinnen sollte). Andernfalls ist er ihn endgültig los und Lucas verlässt das Team freiwillig.
    Doch als wenn das alles nicht schon genug wäre, stellt Mr. Turner, der Rekor, ihn vor die Wahl. Entweder verbessern sich seine Noten oder er muss demnächst auf Basketball verzichten.

    Lucas
    Das einzig Positive in seinem Leben ist zurzeit seine Familie –zu der auch Haley zählt- und das Spiel. Das ist jedoch ohne das Team zu betrachten. Denn der Einzige, der mit ihm redet ist Jake, mit dem er sich ganz gut versteht. Er rät ihm, durchzuhalten und nicht so leicht aufzugeben.
    Als er das zu Schrott gefahrene Auto von Peyton entdeckt, finden die beiden eine Möglichkeit, sich miteinander zu unterhalten. Eigentlich ist sie doch gar nicht so Nathan-fixiert, wie er dachte. Und schon macht er ihr das Angebot, ihren Wagen zu reparieren. Er weiß nicht genau, wieso er das tut, doch irgendwie tut sie ihm leid und es kann ja auch nicht schaden, sich ein bisschen Geld dazu zu verdienen.
    Er ist verblüfft, als er bei der Reparatur ihre Zeichnungen im Wagen findet, doch als sie ihn dabei entdeckt, rastet sie vollkommen aus. Er ist sich sicher, dass sie talentiert ist und damit etwas erreichen könnte, doch davon will sie nichts hören.
    Und schon bald hat er auch andere Probleme, denn sein Bruder kommt auf die Idee, die ganze Basketball-Sache in einem Duell auszutragen. Mann gegen Mann. Sollte er verlieren, geht er freiwillig aus dem Team, sollte er gewinnen, bekommt er ein Date mit Peyton und bleibt. Darüber ist er zwar verwundert, doch ihm ist alles recht, wenn er nur endlich von anderen in Ruhe gelassen wird …

    Peyton
    Die Blondine hat es zurzeit nicht leicht. Ihr Freund verhält sich wie ein Idiot und sie selbst weiß nicht, wie sie die Leere in sich vertreiben soll. Wie gut nur, dass sie das Malen und die Musik hat, denn ohne das wäre sie vermutlich schon längst durchgedreht. Unterstützung bekommt sie auch von ihrer besten Freundin Brooke, die sie daran erinnert, dass das große Spiel bevor steht und sie trainieren müssen. Auch wenn Peyton eigentlich schon oft mit dem Gedanken gespielt hat, auszusteigen, lässt sie sich darauf ein, denn das ist immer noch besser, als zu Hause rum zu sitzen und sich über Nate zu ärgern.
    Denn dafür hat sie genügend Grund. Als würde es nicht schon reichen, dass er ihren geliebten Wagen zu Schrott gefahren hat, musste er jetzt auch noch auf die dämliche Idee eines Duells zwischen ihm und Luke kommen. Und dann ist sie auch noch der Wetteinsatz. Sie kann es nicht fassen und ihre Wut steigert sich dadurch nur noch. Sie weiß, warum Nathan das tut. Zum einen, weil er generell von Luke genervt ist, aber zum anderen, weil er erfahren hat, dass dieser ihren Wagen repariert. Dabei verstehen sich die beiden gar nicht so gut, wie er denkt. Immerhin erwischt sie Lucas dabei, wie er ihre Mappe mit ihren Werken durchsieht. Und dann besitzt er auch noch die Frechheit, sich eine Meinung darüber bilden zu können. Aber warum regt sie das Ganze so auf?

    Haley
    Sie kann nur schwer mit ansehen, wie Lucas von den anderen aus seinem Team fertig gemacht wird. Sie würde ihm zu gerne helfen, weiß allerdings nicht wie. Daher beschließt sie einfach für ihn da zu sein, denn im Moment kann sie sowieso nicht mehr machen.
    Wenn sie nicht gerade in Karen´ s Café arbeitet oder Nachhilfe gibt, verbringt sie die Zeit mit Luke, um ihn von seinen negativen Gedanken abzulenken und ihn für das große Duell zu unterstützen.

    Brooke
    Die toughe Brünette hat vom ersten Augenblick ein Auge auf Lucas geworfen. Allerdings hat sie Mühe, an ihn ranzukommen, denn auch wenn er nicht unfreundlich zu ihr ist, geht er auch nicht wirklich auf ihre Annäherungsversuche ein. Doch sie wäre ja nicht Brooke Davis, wenn sie sich das gefallen lassen würde.
    Da das große Spiel ansteht, steht das Training bei ihr ganz oben auf der Liste. Sie und ihre Mädels müssen unbedingt glänzen und damit ihre Jungs unterstützen.
    Außerdem muss sie Peyton auf andere Gedanken bringen, die mal wieder Zoff mit Nate hat. Sie kann allerdings nicht verhindern, dass sie irgendwie neidisch auf ihre Freundin wird, als diese Zeit mit Lucas verbringt, da er sich um ihren Wagen kümmert. Sie versteht nicht, wieso Peyton so abweisend zu ihm ist. Er ist doch wirklich süß. Sie für ihren Teil gibt nicht so leicht auf.

    Jake
    Der junge Vater -von dem bisher noch niemand etwas weiß- ist der Einzige, der auf Lucas zugeht. Er kann nicht nachvollziehen, weshalb Nathan sich so gegen seinen Halbbruder wehrt. Er sollte doch froh sein, dass das Team so gute Unterstützung bekommt. Er für seinen Teil hält sich aus den Streichen heraus, die dem Neuen gespielt werden und kann ihm nur den Rat geben, durchzuhalten. Jedoch hat er im Moment auch andere Sorgen, denn Kind und Schule unter einen Hut zu bekommen, ist manchmal nicht so ganz einfach, weshalb er oft fehlt.​
     
  5. Mcleod Daughter

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    Peyton

    Jeder verlässt einen irgendwann.
    Peyton Sawyer starrte auf ihr sogenanntes Kunstwerk, was soeben fertig geworden war. Sie legte ihren Stift bei Seite und seufzte. Noch ein Tag, ohne ihren Vater. Sie hatte keine Ahnung, wo genau er sich im Moment aufhielt. Er hatte schon länger nicht mehr angerufen, was eigentlich nichts neues war, aber an manchen Tagen, ganz unverhofft, überkam sie das Gefühl, niemanden zu haben. Sie saß an ihrem überladenen Schreibtisch in ihrem Zimmer und starrte in die Webcam ihres Computers. Sie wusste nicht mehr genau, wann genau sie ihren Podcast eingerichtet hatte, aber inzwischen gehörte er einfach schon mit zu ihrem Leben.

    Seufzend sah sie zur Uhr. Nathan war zu spät. Mal wieder. Allerdings übertrumpfte er sich heute selbst und landete einen neuen Rekord. Volle zwei Stunden wartete sie inzwischen auf ihren Freund, der sie eigentlich hatte abholen wollen. Hatte sie das wirklich nötig? Musste sie wirklich auf einen Typen warten, dem es wichtiger war, einen dämlichen Ball in einen dämlichen Korb zu werfen? Wahrscheinlich wurde entweder gerade von seinem Vater getrimmt, schneller zu laufen, höher zu springen oder weniger abzuspielen, weil schließlich er der Star des Teams war … oder er war dabei, gegen seinen neusten Rivalen anzutreten. Seit Lucas in das Basketballteam war, ließ er keine Möglichkeit aus, seinen Halbbruder zu schikanieren oder ihm deutlich zu zeigen, wie fehl am Platz er war.
    Sie selbst versuchte sich weitestgehend rauszuhalten, auch wenn sie Nathan manchmal nur zu gern ihre Meinung sagen würde. Sein Vater hetzte seine Söhne gegeneinander auf und die Leidtragenden waren doch letztendlich sie.

    Nachdem sie versucht hatte, ihre beste Freundin anzurufen, die leider nicht ans Telefon ging, hatte sie es satt zu warten. Sie warf noch einen Blick in ihre Webcam, schnappte sich dann ihren Schlüssel und setzte sich in ihren Wagen. Schnell warf sie noch ihre momentane Lieblings-CD ein und fuhr schließlich los. Im Cometen konnte sie meistens all ihre Sorgen vergessen. Der Wagen hatte ihrer Mutter gehört und sie hatte ihn geliebt. Ihr Dad hatte ihn ihr letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt. All die Jahre hatte er ihn aufgehoben und gepflegt. Er war eines der wenigen Dinge, die sie noch von ihr hatte. Noch eine Person, die sie verlassen hatte. Einfach so, ohne Vorwarnung. Doch das Schlimmste an der ganzen Sache war, dass sie sich nicht mal richtig an sie erinnern konnte. Früher hatte sie oft noch ihr Bild vor Augen oder ihren Geruch in der Nase gehabt. Doch je mehr Zeit verging, desto schwieriger wurde es für sie, Kleinigkeiten im Gedächtnis zu behalten.
    Mit ihrem Vater konnte sie darüber nicht sprechen. Er war so selten da und wenn er da war, wollte sie die Zeit mit ihm genießen und nicht damit verbringen, alte Wunden aufzureißen. Bei Nathan brauchte sie das Thema gar nicht erst anschneiden. Wenn es sich nicht um Basketball oder Sex handelte, hatte er eher weniger Interesse daran, sich mit ihr zu unterhalten.

    Sie hatte zwar auf die Straße gesehen, aber nicht aufgepasst, denn plötzlich sah sie jemanden über die Straße laufen. Schnell drückte sie das Bremspedal. Die Reifen quietschten und sie musste sich beherrschen, nicht vor Schreck loszuschreien. Wenige Zentimeter vor der Gestalt blieb ihr Wagen stehen. Die Straßen waren wie leergefegt, was gut war, denn sonst hätte sie vermutlich noch einen größeren Unfall verursacht. Erst als die Gestalt die Kapuze vom Kopf zog und in die Scheinwerfer ihres Wagens blinzelte, erkannte sie Lucas.
    „ Hast du damals nicht aufgepasst, als das Überqueren von Straßen dran war? “, rief sie, den Schock noch immer in den Knochen. Mein Gott, beinahe hätte sie ihn überfahren. Vielleicht sollte sie zum Abschalten doch nicht mehr fahren, denn das lenkte sie eindeutig zu sehr ab.
     
  6. Elenia

    Elenia ...sunshine...

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    Lucas

    ::Lucas wischte sich mit der rechten Hand den Schweiß von der Stirn, während seine Linke weiter den Basketball auf dem Teerplatz auf und ab hüpfen ließ. Er hatte kein wirkliches Zeitgefühl mehr und auch seine Uhr hatte er zu Hause liegen lassen, sodass er nur an seiner langsam einsetzenden Erschöpfung bemerkte, dass er vielleicht langsam genug trainiert hatte.
    Noch nach dem Training der Basketballmannschaft der Schule - zu der er ja inzwischen auch gehörte - war er an seinen alten Trainingsplatz am Fluss gegangen, um hier noch einige Körbe zu werfen.

    Denn wenn man es genau nahm, dann war das Training in der Schule für ihn nicht wirklich sinnvoll. Nathan, sein Halbbruder, tat noch immer alles, was er konnte, um ihn aus dem Team zu ekeln und wenn das hieß, bei den Trainingsspielen so zu tun, als wäre er überhaupt nicht anwesend, dann war es eben so.
    Ohne einige motivierende Worte von Whitey, dem Trainer, hätte er das Ganze wahrscheinlich ohnehin bereits wieder hingeschmissen. Er hatte nicht wirklich Lust darauf, sich mit Nathan und damit auch mit seinem "Vater" auseinanderzusetzen, aber er spielte nun einmal verdammt gerne und eigentlich auch verdammt gut Basketball. Zumindest wenn man ihn ließ.

    Und da dies in der Schule nicht der Fall gewesen war, wollte er wenigstens hier noch etwas tun und hatte ursprünglich gehofft, dass seine Freunde, mit denen er vor dem Basketballschulteam regelmäßig trainiert hatte, auch hier waren. Aber Fehlanzeige, heute hatte er alleine trainieren müssen.
    Aber jetzt musste es genug sein, es wurde dunkel und er war erschöpft, also sollte er sich besser auf den Heimweg machen, bevor seine Mutter oder Keith sich noch Sorgen machten.
    Was auch der eindeutige Nachteil seiner Situation als Einzelkind einer alleinerziehenden Mutter war, die von ihrem... nun ja, Schwager war es ja nicht, vom Onkel ihres Sohnes unterstützt wurde, ständig wollten sie sich Sorgen um ihn machen.

    So in Gedanken versunken, dribbelte Lucas den Ball auch auf seinem Heimweg immer vor sich her und zog sich irgendwann auch die Kapuze seines Sweaters über den Kopf, da es doch ein wenig frisch wurde und er schwitzte und sich nicht erkälten wollte.

    Als er eine Straße überqueren wollte, wurde er plötzlich von einem Paar Scheinwerfer erfasst und er hörte das Quietschen von Reifen, bevor ein Auto nur ganz knapp vor ihm hielt und ihn sogar in seinem Dribbeln innehalten ließ.
    Langsam zog Lucas sich die Kapuze vom Kopf und hielt sich seine Hand über die Augen, um von dem Licht nicht ganz so stark geblendet zu werden, während er noch versuchte, den Fahrer zu erkennen, was ihm jedoch nicht so ganz gelingen wollte.
    Erst, als er die vorwurfsvollen Worte hörte, ob er bei der Lektion "Überqueren von Straßen" nicht aufgepasst hatte, erkannte er Peyton, die Freundin von Nathan. Wunderbar, bei seinem Glück saß dieser wahrscheinlich auch noch auf dem Beifahrersitz::

    Dann hast du aber wohl gefehlt, als "auf die Straße schauen" durchgenommen wurde.

    ::sagte er daher etwas gereizt, jedoch leiser als Peyton, während er immer noch im Scheinwerferkegel ihres Autos stand und erst jetzt bemerkte, dass seine Knie nicht mehr die stabilsten waren. Er hatte sich wohl doch etwas erschrocken::
     
  7. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    Peyton

    Konnte dieser Tag noch schlimmer werden? Erst rief ihr Vater nicht an, dann versetzte Nathan sie mal wieder und dann fuhr sie beinahe seinen verhassten Halbbruder an? Was hatte sie bloß getan, um Gottes ganzen Zorn auf sich zu ziehen? Naja, Gott hatte damit wohl eher wenig zu tun. Sie schüttelte den Kopf. Machte sie sich jetzt wirklich darüber Gedanken? Sie sollte froh sein, dass niemandem etwas passiert war und sie noch rechtzeitig reagiert hatte.

    Tja, da hat er nicht ganz Unrecht. “, war das Erste, was sie dachte, als sie seinen Kommentar hörte, doch niemals sagen würde. Sie war wütend und das nicht nur auf Nathan, der sie heute wieder einmal im Stich gelassen hatte, sondern auf alles und jeden. Die Tatsache, dass Lucas hier war und nicht mehr beim Training sagte ihr, dass Nathan entweder noch trainierte oder, was noch wahrscheinlicher war, sich mit deinen Teamkollegen irgendwo auf einer Party betrank.
    Sie schaltete ihre Scheinwerfer aus, stieg aus dem Wagen und knallte die Tür zu. Am liebsten hätte sie auf was eingedroschen, doch das schien im Moment keine gute Idee zu sein. Sie ging um ihr Auto herum und blieb dann vor Lucas stehen.
    Ich habe auf die Straße gesehen, allerdings kann ja keiner mit einem verrückten Basketballspieler rechnen, der nur seinen dämlichen Ball im Kopf hat und kein bisschen auf die Straße achtet! “, fuhr sie ihn an und fügte noch hinzu, „ Oh nein, warte! Mein Fehler! Gerade hier in Tree Hill muss man immer mit solchen Idioten rechnen! “
    Sie schrie im Grunde nicht ihn an, eher Nathan. Sie konnte es nicht fassen, dass sie schon wieder so dämlich gewesen war und auf ihn gewartet hatte. Und dieses Mal sogar volle zwei Stunden! Was dachte dieser Kerl sich eigentlich dabei und vor allem … was dachte sie sich dabei?! Sie wusste manchmal wirklich nicht, weshalb sie mit ihm zusammen war. Doch, das wusste sie schon. Sie hatte Angst vor dem allein sein und stattdessen mit Nathan zusammen zu sein, war allemal besser.

    Sie fuhr sich mit einer Hand durch ihre wilde Lockenpracht und sah Lucas an. Er schien sich ebenso erschrocken zu haben, wie sie und auch wenn sie ihn eben angemacht hatte … sie waren wohl beide nicht unschuldig daran gewesen, denn sie hatte nicht auf die Straße geachtet.
    „ Tut mir leid. “, murmelte sie schließlich während sie sich gegen die Motorhaube des Wagens lehnte, „ Ich hab auf die Straße gesehen, sie wohl allerdings nicht wirklich wahrgenommen. “
    Er sollte nicht unter ihren schlechten Laune leiden, denn sie wusste, dass er es auch schon ohne ihre Zickerei schwer genug hatte. Sie fragte sich, was Nathan dazu sagen würde, sie hier mit seinem Halbbruder zu sehen, doch dann dachte sie wieder daran, dass er heute mal wieder nicht zu ihr gekommen war. Also war es seine eigene Schuld. Denn hätte er endlich mal Wort gehalten und sie pünktlich abgeholt, wäre sie niemals unterwegs gewesen und würde jetzt nicht hier sitzen …
     
  8. Elenia

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    Lucas

    ::Lucas versuchte, wieder ruhig zu werden und vor allem seine wackeligen Knie damit wieder zur Ruhe zu bringen, denn Peyton gegenüber Schwäche zu zeigen und zu deutlich erkennen lassen, dass auch ihm das Herz für einen Moment in die Hose gerutscht war, das wollte er auf keinen Fall. Denn im schlimmsten Fall würde es dann bei Nathan landen, der noch einen weiteren Grund mehr hätte, ihn aufzuziehen.

    Den Basketball in beiden Händen hin und her drehend sah Lucas Peyton zu, wie sie die Scheinwerfer schließlich ausschaltete, ausstieg und die Tür zuknallte, was ihn schon ahnen ließ, dass sie nicht gerade die freundlichsten Worte an ihn richten würde.
    Und so war es dann auch, denn sie bezeichnete ihn lautstark als verrückten Basketballspieler, der nur einen dämlichen Ball im Kopf hatte und man hier in Tree Hill ja eigentlich mit so jemandem rechnen sollte.
    Sofort hatte Lucas Nathan im Kopf und war fast soweit, dass er Peyton darauf hinwies, dass sie ihn offensichtlich mit ihrem Freund verwechselte, als ihm ihr zweiter Satz doch etwas zu denken gab. Wenn sie sich so ausdrückte, dann war heute nicht der erste Basketballspieler, über den sie sich ärgerte, womit der erste nur Nathan sein konnte. Aber das überraschte ihn nicht wirklich. Er wusste ohnehin nicht, was man an diesem Typen finden konnte.

    Aber er schwieg und sagte erst einmal nichts dazu, da sie sich erst einmal wieder abregen musste, sonst würde sie auf alles, was er sagte, sowieso nur wütend reagieren. Und darauf hatte er keine Lust, denn im Gegensatz zu Nathan hatte er Peyton eigentlich immer für eine nette Person gehalten, die ihn irgendwo auch interessierte.
    Als sie sich mit der Hand durch die blonden Locken fuhr, verfolgte Lucas die Bewegung aufmerksam, bevor er ihr dabei zusah, wie sie sich an den Wagen lehnte und sich auf einmal doch entschuldigte - deutlich ruhiger geworden::

    Naja, wenn ich ehrlich bin, hätte ich wahrscheinlich auch einmal zur Seite schauen können.

    ::gab er daher dann auch zu, wobei er immer noch stehen blieb, wo er war, ihr aber trotzdem ein kleines Lächeln zuwarf::

    Wir können glaube ich, beide froh sein, dass nichts passiert ist. Und nächstes Mal werde ich versuchen, nicht dauernd einen dummen Ball im Kopf zu haben. Da meine Alternativen allerdings nicht so prickelnd sind, wird es wohl trotzdem eher bei dem Basketball bleiben.
     
  9. Mcleod Daughter

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    Peyton

    Sie musterte ihn kurz, während er vermutlich überlegte, was er ihr an den Kopf werden konnte. Die beiden Brüder waren sich schon rein äußerlich nicht ähnlich und charakterlich schienen auch Meilen zwischen ihnen zu liegen, zumindest insofern sie das beurteilen konnte. Nathan war so besessen davon, ihn aus dem Team zu ekeln, dass er gar nicht bemerkte, dass es auf einige wie ein Geständnis zu wirken schien. Wovor hatte er denn Angst? Dass Lucas ihm seinen Platz im Team streitig machte? Sie glaubte nicht, dass er das vor hatte und selbst wenn … gab es denn wirklich nichts Wichtigeres als dieses verdammte Spiel?

    Sie sah ihn etwas überrascht an, hatte eher mit einer anderen Reaktion als einem Lächeln gerechnet. Aber dann schaffte selbst sie es, kurz zu lächeln.
    „ Ja, das habe ich mir schon gedacht. “, sagte sie dann, als er meinte, dass er wohl beim Basketball bleiben würde. Sie hatte ihn spielen sehen und er war wirklich gut. Mindestens genau so gut wie Nathan und wenn dieser mal aufhören würde, ihn nur als Konkurrenten zu betrachten, hätten sie eine viel bessere Chance zu gewinnen. Sie wären dann vermutlich sogar unschlagbar. Doch wer hörte schon auf einen Cheerleader? Nathan schon mal gar nicht, geschweige denn auf seine Freundin. Dieses Wort schien bei ihm keinerlei Bedeutung zu haben.

    Sie seufzte, weil sie schon wieder nur an Nathan dachte. Und das wiederum brachte sie wieder zur Weißglut. Doch statt es wieder an Lucas auszulassen, atmete sie dieses Mal einfach tief durch und schloss kurz die Augen.
    „ Also … “, begann sie dann und sah schließlich wieder zur ihm, „ … werden wir beide beim nächsten Mal besser aufpassen? “, fragte sie und musterte ihn wieder kurz. Vielleicht war er ja doch ganz in Ordnung. Schlecht aussehen tat er zumindest nicht. Das hatte auch ihre beste Freundin Brooke entdeckt. Zumindest gleich nachdem er dem Team beigetreten war. Sie ließ keine Möglichkeit aus, mit ihm zu flirten oder sich auch nur ein bisschen an ihn heranzumachen. Störte sie das oder wieso dachte sie die ganze Zeit darüber nach? Nein, so ein Quatsch. Sie interessierte sich nicht für Lucas. Aber sie fand es eben auch unfair, wie er von seinen sogenannten Teamkollegen behandelt würde, die sowieso alle nur Mitläufer waren und mitmachten, um Nathan in den Hintern zu kriechen.

    „ Whitey hat euch heute also mal pünktlich gehen lassen? “, fragte sie dann und zwang sich dazu, es beiläufig klingen zu lassen. Wenn das Training heute rechtzeitig vorbei gewesen war, fragte sie sich, wo ihr Freund steckte. Verdammt, sie musste mit ihm reden und ihm klar machen, dass es so nicht weiter ging. Sie konnte nicht jeden Abend auf ihn warten, bis er endlich mal meinte, dass es Zeit war, zu ihr zu kommen. Und selbst wenn er dann da war und sie was gemeinsam unternehmen wollten, waren sie nicht allein. Nein, meistens kam gleich seine halbe Mannschaft mit. So ging es nicht weiter, konnte es nicht weitergehen und sie nahm sich fest vor, mit Nate darüber zu sprechen. Das Gefühl, dass das Gespräch genauso enden würde, wie die letzten tausend Gespräche darüber, verdrängte sie.
     
  10. Elenia

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    Lucas

    ::Lucas beobachtete Peyton vorsichtig aus den Augenwinkeln, während er seinen Blick hauptsächlich auf die Straße gerichtet hatte, damit es ihr nicht auffiel. Da er ohnehin nicht wusste, wie lange Peyton sich wohl noch mit ihm unterhalten wollte und er keine Ahnung hatte, wie weit er gehen konnte, hatte er nicht einmal einen Schritt näher zu ihrem Wagen hin gemacht, geschweige denn versucht, sich zu ihr auf die Motorhaube zu setzen.
    Er fand die Cheerleaderin faszinierend, vor allem, da sie nicht im geringsten so war, wie man sich den typischen Cheerleader vorstellte. Denn sie wirkte auf ihn nicht oberflächlich, aber auch keineswegs so übermäßig fröhlich und aufgedreht, wie es viele der anderen Mädchen waren. Und das fand er eindeutig interessant... Leider schien Nathan das ähnlich zu sehen.

    Trotzdem, sie war ihm gegenüber ganz normal und lächelte ihm schließlich zu, als er erklärt hatte, dass er wohl trotzdem, aus Mangel an Alternativen, nur den Basketball im Kopf haben würde.
    Doch ein anschließendes Seufzen zeigte ihm, dass sie wohl noch andere Dinge im Kopf hatte, bevor sie ihr kleines Gespräch fortsetzte und ihn fragte, ob sie beim nächsten Mal besser aufpassen würden, was ihn zu einem Grinsen verleitete::

    Wäre wohl besser, außer natürlich, wenn du Nathan einen Gefallen tun willst.

    ::meinte Luke, wobei sein Grinsen deutlich zeigte, dass er diese Aussage nicht wirklich ernst meinte. Immerhin hatte Peyton ihm nie wirklich einen Anlass gegeben, dass er der Meinung sein könnte, dass sie ihn ebenso verachtete, wie Nathan es scheinbar tat. Von daher wollte er mit diesem Kommentar auch gar keinen Streit provozieren, sondern nur einen kleinen Witz machen.

    Als Peyton ihn dann fragte, ob Whitey sie heute pünktlich hatte gehen lassen, sah er sie kurz nachdenklich an. War sie um diese Uhrzeit alleine unterwegs, weil Nathan sie versetzt hatte und sie fragte ihn deshalb, weil sie irgendwo noch gehofft hatte, dass das Training doch länger gedauert hatte?
    Er konnte es nicht mit Sicherheit sagen, vermutete es allerdings. Aber er würde sicher nichts zu ihr sagen. Das ging ihn nichts an::

    Ja, wir konnten einigermaßen pünktlich gehen. Er war heute nicht ganz so unzufrieden wie sonst, hatte es jedenfalls den Anschein.

    :.erklärte er, bevor er kurz überlegte und dann doch wenigstens ein kleines bisschen in die Richtung fragte, die ihn interessierte::

    Nathan hat wohl heute noch etwas zu tun, oder wolltest du ihn aufsammeln?
     
  11. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    Peyton

    Das Leben konnte sich von einer Sekunde auf die nächste verändern. Das hatte es wohl auch bei Lucas getan. Noch vor wenigen Wochen hatte er mit seinen Kumpels auf dem Platz am Wasser gespielt und heute, war er Mitglied der Tree Hill Ravens. Nicht, dass das ein wahnsinnig großer Aufstieg war, denn immerhin war -zumindest für sie- das Basketballteam der Schule nicht der Mittelpunkt der ganzen Welt. Doch wahrscheinlich bedeutete es Lucas viel, denn so stieg wohl die Chance, von einem Talentscout entdeckt zu werden. Peyton konnte das ganze Getue um diesen Sport nicht verstehen, ebenso wenig wie was, um das Cheerleader. Doch das war nun mal das, was sie war. Ein Mitglied der Cheerleader, auch wenn sie diese Rolle diese meiste Zeit mehr als nervte. Ihre beste Freundin allerdings war gut darin, sie davon abzuhalten auszutreten. Es war ja auch nicht alles schlecht daran. Im Gegenteil. Manchmal verschaffte es ihr sogar Vorteile. Doch meistens empfand sie es doch eher als schwierig diese gespielte Fröhlichkeit aufrecht zu erhalten, wobei sie sich innerloch doch so leer fühlte.

    Sie nickte, als er zustimmte, beim nächsten Mal besser aufzupassen, es sei denn sie würde Nathan einen Gefallen tun wollen. Vielleicht hätte sie an einem anderen Tag anders reagiert, doch heute brachte auch sie das zu einem kurzen Grinsen, „ Hmm, vielleicht nächstes Mal. “, meinte sie dann. Sie wusste, dass er die Stimmung hatte auflockern wollen oder es zumindest nicht ernst gemeint hatte. Daher würde sie ihm nicht an die Gurgel gehen. Heute würde sie ihrem sogenannten Freund bestimmt keinen Gefallen tun.

    Sie hatten also heute einigermaßen pünktlich Schluss gemacht. Das bestätigte als nur die Vermutung, die sie schon die ganze Zeit gehabt hatte. Und vermutlich würde Nathan irgendwann mitten in der Nacht sturzbetrunken bei ihr auftauchen und reumütig um Vergebung betteln. Wahrscheinlich würde er auch versprechen, dass das nie wieder vorkommen würde und sie? Ja, sie würde ihn erst anbrüllen, aber dann doch wieder zurück nehmen, so wie es jedes Mal war.
    Lucas´ Frage bekam sie erst gar nicht richtig mit. Doch als sie seinen fragenden Gesichtsausdruck sah, wandte sie sich zu ihm.

    Sollte sie ihm sagen, dass sie geschlagene zwei Stunden auf ihn gewartet hatte, aber letztendlich doch wieder versetzt worden war? Sollte sie ihm sagen, dass sie einfach nur stink wütend auf ihren Freund war und am liebsten vor Wut geheult hätte? Sie entschied sich dagegen.
    „ Nein, er ist nach dem Spiel meistens noch mit dem Team unterwegs … “, sagte sie und bemerkte erst gar nicht, was sie gesagt hatte. Wieso hatte sie ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen? Sie kannte ihn doch so gut wie gar nicht und nur, weil sie ihn nicht ebenso mies wie Nathan behandelte, hieß das ja nicht, dass sie etwas für ihn übrig hatte. Doch er tat ihr irgendwie leid und ihre Wut auf Nathan brachte sie dazu, etwas zu sagen, was sie sonst wahrscheinlich nicht gesagt hätte.
    „ Tut mir leid, dass sie dich so behandeln. “, sagte sie dann und lächelte leicht. Es war definitiv kein Geheimnis, dass Nathan alles andere als glücklich darüber war, dass Lucas in die Mannschaft gekommen war. Und seine Teamkollegen hatten Angst vor ihm oder waren einfach nur zu dämlich, dass sie ihm einfach alles gleich taten.
     
  12. Elenia

    Elenia ...sunshine...

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    Lucas

    ::Lucas war froh, als sie seinen kleinen Witz auch als solchen auffasste und auch darauf einstieg, indem sie meinte, dass sie das dann veilleicht beim nächsten Mal tun würde.
    Daher wurde sein Grinsen noch ein wenig breiter, während er den Basketball wieder zwischen seinen Händen drehte und ihn zwischendurch auch kurz auf seinem Zeigefinger drehen ließ::

    Sag mir beim nächsten Mal einfach bescheid, dann kann ich mir ja überlegen, ob ich auf die Straße laufen will, oder lieber doch nicht.

    ::antwortete er noch auf ihren Kommentar, da er manchmal echt gut Lust hatte, Nathan einfach den Gefallen zu tun und zu verschwinden. Er war schon desöfteren kurz davor gewesen, einfach alles hinschmeißen, denn das war den ganzen Ärger doch eigentlich überhaupt nicht wert.
    Aber immer wieder hatte es etwas oder jemanden gegeben, was ihn nicht aufgeben hatte lassen. Er wollte in diesem Team spielen und er würde dabei bleiben, ob Nathan das jetzt passte, oder eben nicht.

    Anschließend jedoch merkte Lucas eindeutig, dass Peyton nach seiner Antwort zum Training nicht mehr wirklich bei der Sache war. Wahrscheinlich war sie gedanklich so abwesend, wie er es zuvor auch gewesen war, als er einfach auf die Straße gelaufen war. Was seine Vermutung nur noch mehr bestätigte, dass Nathan sie warten ließ und sie vielleicht sogar keine Lust mehr gehabt hatte und deswegen gefahren war. Wohin auch immer...
    Aber das ging ihn eigentlich alles gar nichts an und er wollte sich auch nicht wirklich einmischen, schließlich kannte er Peyton so gut wie gar nicht, weshalb er einfach schweigend wartete, bis sie wieder in die Realität zurückkehrte.
    Doch als sie dann sagte, dass sie Nathan nicht aufsammeln wollte, da er ja nach dem Training meistens mit dem Team unterwegs war, verschlechterte sich seine Laune automatisch. Dass er für Nathan nicht unbedingt zum Team gehörte, das war ihm klar, aber dass ihn deshalb scheinbar auch niemand anderes als zum Team gehörend wertete und man in seiner Umgebung offensichtlich nicht einmal über diese Aktivitäten redete, kränkte ihn schon.

    Dass Peyton sich dann bei ihm dafür entschuldigte, wie sie ihn behandelten, ließ nur ein kurzes, abschätziges "Hm" entstehen und der junge Mann zuckte kurz mit seinen Schultern, bevor er den Basketball nun wieder festhielt und zu Peyton sah::

    Dafür kannst du dich nicht entschuldigen.

    ::meinte er nur kurz und wahrscheinlich konnte man seiner Stimme auch anhören, dass er enttäuscht war::

    Ich gehe jetzt... und passe auf fahrende Autos auf, keine Sorge.

    ::fügte er dann noch hinzu, zog sich die Kapuze wieder über den Kopf und machte sich auf den Weg nach Hause::
     
  13. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    Peyton

    Sie beobachtete Lucas kurz mit dem Ball in der Hand. Auch wenn sich die beiden Brüder in den meisten Dingen zu unterscheiden schienen, schienen sie die Liebe zum Sport zu teilen. In Lucas allerdings glaubte sie, etwas anderes zu sehen. In den Jahren, in den Nathan nun schon von seinem Vater zu immer besseren Leistungen angekurbelt wurde, hatte sie manchmal das Gefühl, dass der Spaß und die Leidenschaft für ihn verloren gingen. Lucas hingegen schien das alles noch geblieben zu sein. Sie fragte sich, wie lange das anhalten würde, wenn er jetzt mehr mit Nathan und Dan zu tun hatte.
    „ Okay, mach ich vielleicht. “, nickte sie dann leicht lächelnd. Er war eigentlich gar kein schlechter Kerl und hatte er Rückgrat, denn immerhin stellte er sich seit einigen Wochen jeden Tag Nathan und seinen Mitläufern. Das war bestimmt nicht einfach. Als ihr auffiel, dass sie schon wieder viel zu viel an diesen Scott dachte, schüttelte sie leicht den Kopf. Es sollte sie nicht interessieren, wie er sich fühlte und dennoch … er hatte irgendetwas an sich, das ihr Interesse weckte.

    Sie sah seinen Blick und hörte sein abschätziges „Hm“. Hatte sie was Falsches gesagt und war ihm damit auf die Füße getreten? Oder war er einfach so, weil ihn diese ganze Situation ziemlich nervte, was ja auch verständlich war.
    „Dafür kannst du dich nicht entschuldigen.“ hörte sie ihn dann sagen und kurz darauf verschwinden. Hörte sie Enttäuschung aus seiner Stimme? Warum ging er jetzt einfach so weg und ließ sie hier stehen? Natürlich war es ein beschissenes Gefühl von dem eigenen Team ausgeschlossen zu werden, aber hatte sie gerade nicht einen Schritt auf ihn zugemacht?

    „ Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal einfach aufs Gaspedal drücken, statt auf die Bremse. “, murmelte sie und stieg in ihren Wagen, in dem sie erst mal die Musik aufdrehte. Wie hatte sie glauben können, dass dieser Tag noch ein gutes Ende nehmen konnte? Natürlich hatte sie seinen Tonfall bemerkt, nur was hatte er sich dabei gedacht? Sie wollte ihn doch nicht verletzen, lediglich ausdrücken, dass das, was das Team mit ihm machte, nicht richtig war. Oder glaubte er, sie würde das genau so sehen? Sie schüttelte den Kopf. Sich jetzt auch noch den Kopf mit einem weiteren Scott zu zerbrechen würde sie heute nicht packen.
    Also beschloss sie kurzerhand wieder nach Hause zu fahren, um sich dort der Dunkelheit und ihrer Musik hinzugeben, bis Nathan bei ihr angekrochen kam, um sich zu entschuldigen.
     
  14. Summer_Breeze

    Summer_Breeze Active Member

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    Brooke

    Draussen war es bereits dunkel, die ersten Leute gingen wahrscheinlich langsam ins Bett um sich von dem anstrengenden Tag zu erholen. Doch für Brooke Davis begann der Tag erst jetzt.

    Die Schule war lange und das ständige auf die Uhr schauen, anstrengend gewesen. Glücklicherweise war auch dieser Tag vorbeigegangen und Brooke hatte sich auf das Wesentliche konzentrieren können: Shoppen und Jungs. Gemeinsam mit ein paar Cheerleader-Freundinnen hatte sie eine Tour durch die Mall und ein paar Boutiquen gemacht. Ihre beste Freundin, Peyton, hatte keine Lust gehabt mitzukommen und so war Brooke alleine mit den anderen losgezogen. Peyton hatte nicht mit ihr über das, was sie bedrückte, reden wollen, also hatte sie sie in Ruhe gelassen.
    Nicht falsch verstehen - Brooke liebte Peyton, denn sie waren schon seit der ersten Klassen unzertrennlich und Brooke wusste, dass sie sich auf einen Menschen in ihrem Leben hundertprozentig verlassen konnte, nämlich auf Peyton. Nur manchmal wusste Brooke genau, wann sie ihre beste Freundin etwas Luft zum Atmen geben und sie nicht mit Fragen bombadieren durfte.

    Nach dem Shoppen waren alle noch was Trinken gegangen, sodass Brooke ihr Handy nicht gehört hatte, als es klingelte. Erst jetzt, Zuhause, hatte sie bemerkt, dass Peyton sie ein paar Mal angerufen hatte und sie fühlte sich jetzt schon schlecht, dass sie nicht drangegangen war. Vielleicht hatte es sich Peyton anders überlegt und angerufen, um mit ihr den Abend zu verbringen. Es war allerdings noch nicht zu spät um bei Peyton vorbeizuschauen. Brookes Eltern würden gar nicht merken, dass sie nicht da war.
    "Hey P.Sawyer, tut mir leid, Süsse, ich hab erst jetzt gesehen, dass du mich angerufen hast. Soll ich noch vorbeikommen oder stör ich dich und Nathan gerade bei was?", sprach die Cheerleaderin ihr auf die Mailbox.
     
  15. Mcleod Daughter

    Mcleod Daughter Well-Known Member

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    Peyton

    Wieso regte sie sich über Lucas Scott auf? Konnte er ihr nicht eigentlich egal sein? Doch sie fragte sich, was er mit seinem Kommentar gemeint hatte. Es kam nun wirklich nicht oft vor, dass sie, wenn sie eigentlich ziemlich sauer auf Nathan war, nett zu wem anders war. Und sie hatte einfach nur nett sein wollen. Reizend, wie es ihr gedankt wurde. Er hatte sich angegriffen gefühlt, dabei hatte sie wirklich nichts Schlimmes gesagt oder getan. Naja, vielleicht war er es ja auch einfach nicht wert, dass man sich über ihn den Kopf zerbrach.

    Erst jetzt sah sie ihr Handy aufblinken, drehte die Musik leiser und hörte ihre Mailbox ab. Sie lächelte, als sie die Stimme ihrer Freundin hörte. Sie war heute mit den anderen aus dem Team shoppen gewesen. Eine Tätigkeit, die Peyton eher weniger genoss. Sie liebte ihre Freundin, doch mit ihr shoppen zu gehen, war manchmal die Hölle. Doch anscheinend hatte die Brünette für heute Abend auch noch nichts vor. Sie würde Nathan bestimmt nicht den Gefallen tun und Trübsal blasen. Im Gegenteil. Sie wählte die Nummer ihrer Freundin.
    „ Hey B. Davis … Was hältst du davon, wenn du deinen Hintern zu mir rüber bewegst und wir uns gemeinsam den Abend um die Ohren schlagen? “, begrüßte sie ihre Freundin als diese abnahm. Es wunderte sie nicht, dass sie Brooke nicht lange überreden musste. Nachdem sie aufgelegt hatte, drehte sie die Musik lauter. Sie musste ihren Kopf frei kriegen. Sie hatte damit gerechnet, dass Nathan auftauchen und sich entschuldigen würde, doch stattdessen kam sie nur eine SMS, in der er verkündete, dass er noch mit den Jungs unterwegs war. Sie warf ihr Handy zurück aufs Bett. Wie gut, dass sie sich heute Abend darum keine Sorgen mehr machen musste, denn Brooke würde schon dafür sorgen, dass sie nicht ständig an diesen Idioten dachte.
     
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