Phoenix
1.000er-Club
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- 5 Januar 2004
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Isatis spürte wie sich die Zähne seines Bruders in seinen Hals, ja gar in seine Andern bohrte. Es war ein unbeschreiblicher Schmerz aber dennoch versuchte er ihn so gut wie es ihm möglich war zu verdrängen. "Ich werde dich befreien Bruder... ich verspreche es dir...", sagte Isatis nur mit schwacher Stimme während Kasatis sich langsam wieder von diesem löste. Nachdem er das getan hatte ging er eins zwei Schritte zurück und musterte sein Werk. "Tu das...", meinte der große graue Wolf eher beiläufig und leckte sich mit seiner Zunge das verwandte Blut, welches noch auf seinen Zähnen klebte, ab. Als wäre Isatis gar nicht mehr da sah er sich um. Mit leichten Zittern und Ächzen zog sich Isatis nun etwas von seinem Bruder weg. Wieso wusste er nicht, aber er hatte das Gefühl Sicherheitsabstand zu halten. Auch wenn ihm das bei einem weiteren Angriff Kasatis' wohl kaum geholfen hätte. Dann konzentrierte er sich wieder auf eine Heilung - vermutlich seine Letzte, aber er musste es einfach versuchen. Er hatte geschworen seinem Bruder immer zu helfen. Egal was passierte. "Na los, versuch es...", forderte Kasatis den am Boden liegenden weißen Wolf auf und sah ihn nur bedeutsam an. Er konnte nicht mehr gewinnen - nein. Und deshalb gab Kasatis ihm auch noch eine letzte Chance. Die allerletzte.
"Isatis bitte mach keine Dummheiten... Bitte warte auf mich... Ich kann dir doch helfen... Immerhin sollst du mich nicht umsonst geheilt haben...", dachte sich Piper während sie etwas wankend weiterlief. Ihre Schritte wurden immer weiter und schneller. Das ging nun schon so weit, dass sie fast am Rennen war. Zwar schmerzten ihr wieder alle Knochen, schon alleine davon, dass sie nicht mehr von jemanden gestützt wurde, aber sie wollte um jeden Preis zu den Wolfsbrüdern. Das gab ihr die Kraft die Schmerzen auszuhalten. Egal wie, sie muste dort hin. Sie beeilte sich... und doch hatte sie das dumpfe Gefühl sie würde zu spät kommen. "Piper ganz langsam ok? Denk an deine Verletzung!", Phoebe trat nun neben ihre Schwester und versuchte sie etwas im Gang zu zügeln. Sie machte sich große Sorgen. "Nein, sonst kommen wir zu spät...", war Pipers Antwort und schon lief sie weiter. "Wir werden schon nicht zu spät kommen. Aber wenn du dich jetzt überanstrengst dann hilft das Isatis auch nicht weiter.", erklärte Paige und lief ebenfalls neben ihr her. "Paige hat recht!", stimmte nun auch Pipers große Schwester zu. Gerade als Piper antworten wollte blieb sie ruckartig stehen. Da war er wieder: Der Schmerz im Herzen. Und diesmal war er noch stärker. Sie holte kurz tief Luft dann atmete sie so ruhig wie möglich, bis der Schmerz wieder vorrüber war. Isatis würde sich jede Sekunde opfern - sie wusste es ganz genau. Und doch war sie stehen geblieben. Prue, Phoebe und Paige, die dachten Piper wäre zur Vernunft gekommen, hatten ebenfalls abgebremst. Gerade als Prue etwas sagen wollte wie "Gut, dass du doch noch zur Vernuft gekommen bist.", fiel ihr Pipers entsetzter Blick auf. Als hätte sie Schmerzen oder irgend eine unheimliche Eingebung. "Isatis...", murmelte Paige plötzlich und sah den Gang entlang. Auch sie hatte es gespürt. Phoebe verstand gar nichts. "Was ist mit ihm?", fragte sie deshalb nur. "Er... Er wird sich gleich opfern...", Pipers Stimme war kaum hörbar. Mehr konnte sie nicht sagen. Schweigen trat ein, bis Piper den Kopf schüttelte. "Verdammt wir müssen weiter...", sagte sie, wieder mit festerer Stimme und lief jetzt endlich weiter, jedoch langsamer als zuvor und diesmal drückte sie die Hand auf ihre Rippen. Es sah zwar affig aus, aber es half ihr ein wenig den Schmerz zu unterdrücken. Ihre Schwester folgten ihr, nachdem sie einige besorgte, angespannte oder gar ängstliche Blicke getauscht hatten.
"Jetzt... Br-ruder...", stotterte Isatis. Der große Blutverlust machte ihm schon gewaltig zu schaffen aber nun war er für die Heilung bereit. Er konnte seinem Bruder nun endlich helfen. "Wurde aber auch Zeit... Ich hätte dich schon längst töten sollen...", murmelte das Böse in Kasatis mit gelangweilter Stimme. Mittlerweile konnte er nicht mehr nachvollziehen wieso er seinen ach so geliebten Bruder überhaupt am Leben gelassen hatte. "Eine Frage... was machst du wenn du mich nicht "retten" kannst?", fragte Kasatis und lief wieder einen bedrohlichen Schritt auf seinen Bruder zu der nur mehr am Boden kauerte und sich nicht mal mehr rühren konnte. Außerdem konnte er schon fast in seinem eigenen Blut schwimmen. "Es wird mir... gelingen...", ächzte Isatis, "Und falls nicht dann... werden... Piper... und ihre...", Isatis schluckte schwer und brach den Satz ab. Ihm kam es so vor als würde ihm dann entgültig die Lunge zugeschnürt, hätte er weitergesprochen. Kasatis fing an hinterlistig zu lächeln. "Piper... ja... die Hexe - Ich erinnere mich... und ihre Schwestern...", kurze tat er so als würde er überlegen. "Aber weisst du... 4 Hexen sind ein Klacks - Die mach ich genauso alle wie dich... ein Biss und erledigt sind sie... Nochmals kriegen sie mich nich!", erklärte er und lachte hönisch auf.
"Ach ja? Träum weiter - Hündchen!", rief nun Jemand dazwischen. Isatis erkannte die Stimme sofort wieder. Er drehte seinen Kopf und konnte nur mehr verschwommen sehen. Doch trotzdem wusste er wer dort stand. "Bingo! Wir werden Dich vernichten - nicht umgekehrt!", mischte sich eine zweite bekannte Stimme ein. Isatis lächelte kaum merklich. Nun würden sie Kasatis alle zusammen retten - ganz sicher. Während Isatis nur lächeln konnte hätte Kasatis kotzen können. Sah er nun schon Gespenster? Wie konnte das nur sein... Oder war das keine Hexe? War sie unsterblich?! "Verdammt wie ich deinen Anblick hasse...", dachte er sich fluchend und biss sich die Zähne zusammen als er Piper wieder lebendig sah. Diese lief nun mit Prue zusammen auf die zwei Brüder zu. Pipers mittleidiger Bick war auf Isatis gerichtet und Prues drohender Blick auf Kasatis. Phoebe und Paige kamen nach. "Isatis wir retten ihn gemeinsam!", rief Piper und nickte nur. "Wir helfen dir dabei - aber bitte opfere dich nicht!", ergänzte Phoebe. "Mich retten? Rettet euch selbst!!!", schrie Kasatis plötzlich und stürmte auf Piper und Prue los. Den Kiefer weit aufgerissen. Als Piper das sah bekam sie Panik, ebenso wie Prue. Diese bedrohlichen Zähne... Hilfe!! Dennoch blieben beide wie gelähmt stehen. Und sahen nur zu wie ihr Feind näher und näher kam.
"Isatis bitte mach keine Dummheiten... Bitte warte auf mich... Ich kann dir doch helfen... Immerhin sollst du mich nicht umsonst geheilt haben...", dachte sich Piper während sie etwas wankend weiterlief. Ihre Schritte wurden immer weiter und schneller. Das ging nun schon so weit, dass sie fast am Rennen war. Zwar schmerzten ihr wieder alle Knochen, schon alleine davon, dass sie nicht mehr von jemanden gestützt wurde, aber sie wollte um jeden Preis zu den Wolfsbrüdern. Das gab ihr die Kraft die Schmerzen auszuhalten. Egal wie, sie muste dort hin. Sie beeilte sich... und doch hatte sie das dumpfe Gefühl sie würde zu spät kommen. "Piper ganz langsam ok? Denk an deine Verletzung!", Phoebe trat nun neben ihre Schwester und versuchte sie etwas im Gang zu zügeln. Sie machte sich große Sorgen. "Nein, sonst kommen wir zu spät...", war Pipers Antwort und schon lief sie weiter. "Wir werden schon nicht zu spät kommen. Aber wenn du dich jetzt überanstrengst dann hilft das Isatis auch nicht weiter.", erklärte Paige und lief ebenfalls neben ihr her. "Paige hat recht!", stimmte nun auch Pipers große Schwester zu. Gerade als Piper antworten wollte blieb sie ruckartig stehen. Da war er wieder: Der Schmerz im Herzen. Und diesmal war er noch stärker. Sie holte kurz tief Luft dann atmete sie so ruhig wie möglich, bis der Schmerz wieder vorrüber war. Isatis würde sich jede Sekunde opfern - sie wusste es ganz genau. Und doch war sie stehen geblieben. Prue, Phoebe und Paige, die dachten Piper wäre zur Vernunft gekommen, hatten ebenfalls abgebremst. Gerade als Prue etwas sagen wollte wie "Gut, dass du doch noch zur Vernuft gekommen bist.", fiel ihr Pipers entsetzter Blick auf. Als hätte sie Schmerzen oder irgend eine unheimliche Eingebung. "Isatis...", murmelte Paige plötzlich und sah den Gang entlang. Auch sie hatte es gespürt. Phoebe verstand gar nichts. "Was ist mit ihm?", fragte sie deshalb nur. "Er... Er wird sich gleich opfern...", Pipers Stimme war kaum hörbar. Mehr konnte sie nicht sagen. Schweigen trat ein, bis Piper den Kopf schüttelte. "Verdammt wir müssen weiter...", sagte sie, wieder mit festerer Stimme und lief jetzt endlich weiter, jedoch langsamer als zuvor und diesmal drückte sie die Hand auf ihre Rippen. Es sah zwar affig aus, aber es half ihr ein wenig den Schmerz zu unterdrücken. Ihre Schwester folgten ihr, nachdem sie einige besorgte, angespannte oder gar ängstliche Blicke getauscht hatten.
"Jetzt... Br-ruder...", stotterte Isatis. Der große Blutverlust machte ihm schon gewaltig zu schaffen aber nun war er für die Heilung bereit. Er konnte seinem Bruder nun endlich helfen. "Wurde aber auch Zeit... Ich hätte dich schon längst töten sollen...", murmelte das Böse in Kasatis mit gelangweilter Stimme. Mittlerweile konnte er nicht mehr nachvollziehen wieso er seinen ach so geliebten Bruder überhaupt am Leben gelassen hatte. "Eine Frage... was machst du wenn du mich nicht "retten" kannst?", fragte Kasatis und lief wieder einen bedrohlichen Schritt auf seinen Bruder zu der nur mehr am Boden kauerte und sich nicht mal mehr rühren konnte. Außerdem konnte er schon fast in seinem eigenen Blut schwimmen. "Es wird mir... gelingen...", ächzte Isatis, "Und falls nicht dann... werden... Piper... und ihre...", Isatis schluckte schwer und brach den Satz ab. Ihm kam es so vor als würde ihm dann entgültig die Lunge zugeschnürt, hätte er weitergesprochen. Kasatis fing an hinterlistig zu lächeln. "Piper... ja... die Hexe - Ich erinnere mich... und ihre Schwestern...", kurze tat er so als würde er überlegen. "Aber weisst du... 4 Hexen sind ein Klacks - Die mach ich genauso alle wie dich... ein Biss und erledigt sind sie... Nochmals kriegen sie mich nich!", erklärte er und lachte hönisch auf.
"Ach ja? Träum weiter - Hündchen!", rief nun Jemand dazwischen. Isatis erkannte die Stimme sofort wieder. Er drehte seinen Kopf und konnte nur mehr verschwommen sehen. Doch trotzdem wusste er wer dort stand. "Bingo! Wir werden Dich vernichten - nicht umgekehrt!", mischte sich eine zweite bekannte Stimme ein. Isatis lächelte kaum merklich. Nun würden sie Kasatis alle zusammen retten - ganz sicher. Während Isatis nur lächeln konnte hätte Kasatis kotzen können. Sah er nun schon Gespenster? Wie konnte das nur sein... Oder war das keine Hexe? War sie unsterblich?! "Verdammt wie ich deinen Anblick hasse...", dachte er sich fluchend und biss sich die Zähne zusammen als er Piper wieder lebendig sah. Diese lief nun mit Prue zusammen auf die zwei Brüder zu. Pipers mittleidiger Bick war auf Isatis gerichtet und Prues drohender Blick auf Kasatis. Phoebe und Paige kamen nach. "Isatis wir retten ihn gemeinsam!", rief Piper und nickte nur. "Wir helfen dir dabei - aber bitte opfere dich nicht!", ergänzte Phoebe. "Mich retten? Rettet euch selbst!!!", schrie Kasatis plötzlich und stürmte auf Piper und Prue los. Den Kiefer weit aufgerissen. Als Piper das sah bekam sie Panik, ebenso wie Prue. Diese bedrohlichen Zähne... Hilfe!! Dennoch blieben beide wie gelähmt stehen. Und sahen nur zu wie ihr Feind näher und näher kam.